ynda hat geschrieben:Nackt sein wo und wann immer es irgendwie möglich ist.
So handhabe ich es auch, einfach, weil ich bereits in 2 (Kultur)Vereinen tätig bin und ein weiteres allein aus Zeitgründen nicht schaffen würde.
Aber das heißt nicht, dass ich die Rolle der FKK-Vereine und des DFK geringschätze. Sie sind es leider nicht, aber sie wären wichtig, wenn es darum ginge, Rechte der FKK-ler zu vertreten und zu schützen. Sie sind in gewisser Weise mit den Gewerkschaften zu vergleichen – und der DFK* mit dem DGB.
Solange Gewerkschaften viele Mitglieder gehabt haben, konnten sie für die Rechte der Beschäftigten kämpfen und auch durchsetzen. Jetzt, nachdem einiges erreicht worden ist, will kaum noch jemand in eine Gewerkschaft eintreten; sehr viele sind Einzelkämpfer, die sich beim Kampf um einen Arbeitsplatz gegenseitig unterbieten und z.B. Überstunden ohne Ende leisten und damit verhindern, dass neue Mitarbeiter eingestellt werden. Einen Betriebsrat in einem Unternehmen zu installieren kann eine Gewerkschaft durchsetzen, allerdings nur, wenn sie genügend Mitglieder im Betrieb hat, die in der Lage sind, zu streiken bzw. damit zu drohen. usw.
Um in einer Gesellschaft etwas durchzusetzen, bedarf es Einigkeit der Vielen – siehe:
Einigkeit und Recht und Freiheit.
* DFK ist leider ein Leisetreter, dabei könnte er, wie der DGB, bei Prozessen gegen FKK-ler helfen, indem er ihnen Anwälte bis zum Bundesgerichtshof bezahlt; natürlich nur bei erfolgversprechenden Fällen. Dann hätten wir endlich eine höchstrichterliche Entscheidung, auf die man in anderen ähnlich gelagerten Fällen verweisen könnte.