Der-Andy hat geschrieben: Mann kann in den letzten Jahren wirklich einen deutlichen Rückgang an "normalen" FKKlerm erkennen. Übrig bleiben überwiegend Männer der Gay Szene. Das wiederum rückt die Freikörperkultur in ein komplett falsches Licht.
Das ist wohl ein allgemeines Problem, egal in welchem Bereich: Wenn die Masse wegbleibt, bleiben die Spinner übrig und dominieren die Szenerie. Sieht man z.B. auch in Internetforen.
Wenn früher an gutbesuchten FKK-Plätzen am Rande ein paar Swinger und Homos im Wäldchen verschwunden sind, haben das Dreiviertel der Leute gar nicht bemerkt, und das andere Viertel hat sich nicht daran gestört, weil es eben eine Randerscheinung war.
Ich kenne das von einem See, wo seit Jahrzehnten in einem Bereich vorwiegend Paare lagen, die "etwas intensiver" die Sonne genossen haben. Hat keine Sau gestört. Als nach Corona der ganze Platz plötzlich sehr leer war, fiel die Situation auf. Die Paare blieben weg, weil sie sich nun auch in ihrem Treiben gestört fühlten. Dafür sind jetzt aber Schwule nachgerückt, gleich im Dutzend. Die tun zwar nichts auf der Wiese, aber die Trampelpfade ins Gebüsch sind seitdem deutlich breiter geworden. Daß es dort vom Gedrängel her zugeht wie Freitag mittag am Hauptbahnhof, obwohl sonst kaum Leute dasind, fällt dem Dümmsten auf.
ynda hat geschrieben:Louis_98 hat geschrieben:Ja leider, . . . . . Als ich aufwachte sah ich wie er sich auf mich einen - . . . .
Höchst ungewöhnlich, würde ich jetzt sagen. Ich gehe seit ca 55 Jahren mehr oder weniger regelmäßig
in Saunen/Thermen und hab so was nie erlebt.
Naja, ein Stück weit gehört dazu Täterwissen.

Bis dahin bemerkt man nichts, und selbst wenn einem etwas auffällt, zieht man nicht die richtigen Schlüsse.
So ähnlich wie man wissen muß, daß die schweren Jungs in Lederkutte auf der Harley im Rotlichtviertel sich dort *nicht* zum Motorradfahren treffen.
ynda hat geschrieben:Wenn sich an abgelegenen Stellen ein "Gay und Swingerstrand" etabliert, ist das doch völlig OK, finde ich.
Gays und Swinger suchen doch überwiegend genau nach solchen Ecken, denn normalerweise wollen sie nicht
auffallen um ungestört das zu tun, wo nach ihnen der Sinn steht.
Diejenigen, die negativ am normalen FKK Strand auffällig werden, sind eine andere Klientel, mitunter daheim
kreuzbrave Typen, die im Leben oft zu spät gekommen sind.
ynda hat geschrieben:Wenn sich an abgelegenen Stellen ein "Gay und Swingerstrand" etabliert, ist das doch völlig OK, finde ich.
Gays und Swinger suchen doch überwiegend genau nach solchen Ecken, denn normalerweise wollen sie nicht
auffallen um ungestört das zu tun, wo nach ihnen der Sinn steht.
Da hat sich aber auch die Gesellschaft geändert. Früher haben die Leute, die das wußten, es auch toleriert. Heute dagegen meinen immer mehr, andere maßregeln und in ihre Wertvorstellungen pressen zu müssen, selbst wenn es sie nicht betrifft und nichts angeht.
Erinnert oft an den Witz von der alten Oma, die bei der Polizei anruft, daß ihre Nachbarn schamlos im Garten Sex vor aller Augen haben. Die Polizei kommt, kann aber nichts sehen. Da meint die Oma "Sie müssen dort auf die Leiter steigen und zwischen den Bäumen durchsehen."