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Nacktwanderer BaWü SW: Neues Jahr - neue Wanderungen

Gemeinsame Aktivitäten wie Treffen, Wandern, Radfahren usw. von lokaler, regionaler oder überregionaler Bedeutung
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Re: Nacktwanderer BaWü SW: Neues Jahr - neue Wanderungen

Beitrag von Heinz-79618 » Fr 2. Okt 2026, 07:08

Schwarzwaldwanderung ohne Dresscode
Um der sommerlichen Hitze im Tiefland zu entkommen, zog es uns am Samstag 26. Oktober in die angenehme Höhe des Schwarzwaldes.
Mit dabei waren Bruno, Gabriel, Johannes, Manfred, Musa und ich, Heinz. Gabriel, Johannes und Musa reisten mit der Bahn an und wurden am Bahnhof Zell im Wiesental abgeholt. Gemeinsam ging es zum Wanderparkplatz Oberblauen, wo unsere Tour um 11:20 startete.
Das Wetter meinte es gut mit uns: wolkenloser Himmel, kaum Wind und angenehme Temperaturen.
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Beste Voraussetzungen für eine Wanderung im Naturkleid. Die Kleidung wanderte deshalb schon bald in den Rucksack und hatte dort für den Rest des Tages frei. Wir natürlich auch.
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Auf sanft ansteigenden Waldwegen gewannen wir langsam an Höhe. Eile war nicht angesagt. Wir hatten schliesslich keinen Termin beim Gipfel. Der Weg war das Ziel. Und der hatte einiges zu bieten.
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Immer wieder öffneten sich grandiose Ausblicke. Im Süden die Schweizer Alpen, im Westen Hochblauen und Köhlgarten, dahinter die Vogesen. Im Norden der Belchen und im Nordosten der Feldberg. So viele Gipfel auf einmal. Da wusste die Kamera kaum noch, wo sie zuerst hinschauen sollte.
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Bald erreichten wir den Hirschkopf auf 1057 Metern. Im Schatten einiger Bäume machten wir Pause und verzehrten unsere mitgebrachten Brote. Nach dem Aufstieg schmeckten sie besonders gut. Wandern macht eben hungrig. Auch im Naturkleid.
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Danach kam der schönste Abschnitt der Tour. Auf grasbedeckten Wegen ging es mit sanftem Auf und Ab weiter zum Zeller Blauen auf 1077 Metern.
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Auch hier erwartete uns eine prächtige Aussicht. An unserem Dresscode hatte sich inzwischen nichts geändert. Die Rucksäcke blieben leicht und die Kleidung blieb darin, wo sie inzwischen offenbar ihren Stammplatz gefunden hatte.
Der anschliessende Abstieg führte uns in weiten Schleifen zurück zum Parkplatz.
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Nach 3 Stunden und 34 Minuten war die Runde beendet. Die Strecke war geschafft, die Pausenbrote waren Geschichte und die Kleidung durfte wieder aus dem Rucksack.
Begegnungen gab es erstaunlich wenige. Auf der gesamten Strecke trafen wir genau einen einzigen Biker. Er dürfte sich über unsere ungewöhnliche Wandergruppe vermutlich ebenso gewundert haben wie wir über die Tatsache, dass er die einzige Person war die wir auf unserer Wanderung angetroffen haben.
Ein herrlicher Wandertag also: sechs Wanderer, jede Menge Aussicht, kaum Wind und genau ein Biker. Mehr Publikum hätte es für unsere Naturkleidung auch nicht gebraucht.

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Re: Nacktwanderer BaWü SW: Neues Jahr - neue Wanderungen

Beitrag von Heinz-79618 » Fr 2. Okt 2026, 07:43

EINLADUNG

Du liebst die Natur und möchtest das Wandern einmal ganz ohne Kleidung erleben? Dann bist du bei uns genau richtig!
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Unsere Nacktwandergruppe ist im Südschwarzwald im Raum Rheinfelden Baden - Müllheim im Markgräflerland - Laufenburg Baden unterwegs.
Auch Anfänger sind herzlich willkommen. Wenn du etwa 10 km zu Fuß wandern kannst, bringst du die wichtigste Voraussetzung mit.
Gemeinsam genießen wir Bewegung, frische Luft und das unmittelbare Naturerlebnis. Das stärkt die Fitness und fördert das Wohlbefinden.
Bei uns zählen Gemeinschaft, gegenseitiger Respekt und Freude am Wandern.
Unsere Wanderungen organisieren wir über Telegram. Dort findest du Termine, Treffpunkte und Routen.
Neugierig geworden? Schreib uns und werde Mitglied unserer Telegram-Gruppe. Wir freuen uns auf dich!
Hier geht es zur Telegram Gruppe

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Mach bei uns mit!

Beitrag von Heinz-79618 » So 4. Okt 2026, 22:35

Unsere Nacktwandernden treffen sich regelmässig im Raum Rheinfelden - Müllheim im Markgräflerland - Laufenburg zu gemeinsamen Wanderungen. Bist auch du bald dabei?

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Teilt diesen Beitrag / Bild gerne mit Personen aus der erwähnten Region, die sich für Nacktwandern interessieren. Danke!

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Nackt, naturverbunden und bestens gelaunt

Beitrag von Heinz-79618 » Fr 16. Okt 2026, 13:14

Herbstsonne und blauer Himmel. Da stand einer Wanderung im südlichen Schwarzwald nichts im Wege. Heinz hatte wieder einmal das richtige Wetter bestellt – offenbar mit zuverlässiger Lieferzeit!
Leider meldete sich ein Teilnehmer sehr kurzfristig ab.
So starteten wir pünktlich um 13.01 Uhr zu dritt, diesmal mit Adalbert, der zum ersten Mal mit unserer Nacktwandergruppe unterwegs war.
Am Fuss des „Hohe Stückbäume“ verstauten wir unsere Kleider für die nächsten drei Stunden im Rucksack.
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Dann ging es den Zickzackweg hinauf. In sieben Serpentinen überwanden wir knapp 200 Höhenmeter. Da kam man auch ohne Kleider ins Schwitzen – die Natur sorgte ganz eigenständig für die passende Temperatur.
Oben angekommen, genossen wir die herrliche Aussicht auf die Schweizer Alpen...
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... und erreichten bald die Rehhütte. Dort standen zwar keine Rehe, aber kurz vor uns hatte ein Fernwanderer den Picknickplatz verlassen. Mit seinem riesigen Rucksack, den hohen Bergstiefeln und der langen Kleidung bildete er den perfekten Kontrast zu unserer leichten Ausrüstung. Da fühlten wir uns gleich einige Kilogramm leichter – und vermutlich auch etwas beweglicher.
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Weiter ging es mit Blick auf den Hochblauen und das Oberrheintal zum Militärschlagweg (komischer Name).
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Auf einer schönen Holzbank machten wir Rast und verzehrten unsere Pausenbrote. Eine Bank, ein Brot und eine Aussicht: Mehr braucht es manchmal nicht für ein ordentliches Wanderprogramm.
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Unterwegs begegneten wir mehreren Personen. Eine Frau versuchte zunächst, ihren freilaufenden Hund einzufangen. Das gelang ihr, und wir grüssten uns freundlich. Fünf Minuten später kam uns eine weitere Wanderin entgegen, die ihre beiden Wanderstöcke unter den rechten Arm geklemmt hatte. Auch sie grüsste freundlich. Die Begegnungen verliefen also ausgesprochen höflich – und erstaunlich gut organisiert.
Am Wendepunkt mussten wir scharf nach rechts abbiegen, geografisch natürlich, nicht politisch! Da stand plötzlich eine Gruppe von rund 20 Senioren vor uns. Sie lauschten konzentriert den Ausführungen ihres Wanderführers und kehrten uns den Rücken zu. Vermutlich bemerkten die meisten gar nicht, wie wir abzweigten. So konnten wir uns unauffällig aus dem Staub machen, ohne dass jemand eine spontane Zusatzführung anbot.
Wir genossen weiter die Ruhe des Waldes.
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Dann begegneten wir erneut der Frau mit dem Hund. Diesmal hatte sie ihn schneller eingefangen und lachte uns zu. Fünf Minuten später kam uns auch die Wanderin mit den Stöcken wieder entgegen. Nun hatte sie diese unter den linken Arm geklemmt und grüsste verschmitzt. Beide Frauen waren unabhängig voneinander dieselbe Runde gewandert, allerdings in entgegengesetzter Richtung. Offenbar war der Weg gut besucht, aber die Begegnungen waren sauber aufeinander abgestimmt.
Schliesslich begann der Abstieg auf dem Zickzackweg. Oder müsste er bergab Zackzickweg heissen? Die Frage blieb offen, vermutlich aus Rücksicht auf die örtliche Wegbeschilderung.
Weiter unten hörten wir plötzlich ein bedrohliches Brummen von hinten. Ein riesiger Harvester raste um die Kurve auf uns zu. Seine Räder waren grösser als wir, und Heinz misst immerhin 1,85 Meter. Steine flogen durch die Luft, als wir an den Wegrand sprangen. Der Fahrer hoch oben in seiner Kabine erkannte die Situation rechtzeitig und drosselte die Geschwindigkeit. Beim langsamen Vorbeifahren winkte er uns lachend zu. Damit war auch die Begegnung mit dem grössten Wanderer der Tour freundlich verlaufen – nur deutlich schwerer motorisiert.
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Alles hat ein Ende, und so ging auch unsere Wanderung zu Ende. Wir hoffen, dass es nicht die letzte Tour in diesem Jahr war. Schliesslich hatte der Herbst gezeigt, dass er neben bunten Blättern auch noch ein paar gute Wandertage im Angebot hat.

Fazit:
Auch im Spätherbst lässt sich nackt wandern. Da viele Menschen die wärmende Sonne geniessen möchten, begegnet man ihnen häufiger als im Sommer. Freundliche Grüsse und etwas Gelassenheit gehören deshalb dazu. Und wer aufmerksam bleibt, findet unterwegs nicht nur schöne Aussichten, sondern gelegentlich auch Hunde, Wanderstöcke und überraschend grosse Maschinen.

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