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Reportage zum Thema "Nackt-Sein"

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Re: Reportage zum Thema "Nackt-Sein"

Beitrag von Campingliesel » Di 15. Feb 2022, 16:21

elfe hat geschrieben:Lasst doch einfach Mal OliverND3 zu Wort kommen. Für einen gewissenhaften Journalisten verhält er sich merkwürdig zurückhaltend.


Er kann doch schreiben. Ich hindere ihn nicht daran. Er sammelt halt erst mal verschiedenste Meinungen und Berichte.

Aber so einen Käse wie von Skyfire oder ynda interessiert ihn bestimmt nicht, was nur wieder die üblichen Beschimpfungen, Anzweiflungen und leere Behauptungen enthält. DIESE und nur DIESE machen den Thread kaputt.

Ich habe mich sachlich zum Thema geäußert. Nur weil manche das nicht für möglich halten, weil sie es nicht kennen, ist keine sachliche Argumentation.

 
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Re: Reportage zum Thema "Nackt-Sein"

Beitrag von Campingliesel » Di 15. Feb 2022, 16:33

@ Buschi

Ich glaube, dass weder die sexualisierte Gewalt, noch die Pornografie, noch die Religion, hierauf einen maßgeblichen direkten Einfluß haben.


Ich glaube das schon. Diese sind nämlich der Hauptgrund, warum sich soviele nicht mehr nackt sehen lassen wollen. Aus Angst nämlich.
Auch dieses natürlich:

Ich glaube, dass die meisten Menschen davon ausgehen, dass man von der Gesellschaft abgewertet wird, wenn man nackt gesehen wird. Gleichzeitig ist es in den letzten 30 Jahren wichtiger geworden, nicht von der Gesellschaft abgewertet zu werden - im Gegenteil - mit der wachsenden allgemeinen Unsicherheit es ist wichtiger geworden, der Stärkste, Größte und Tollste zu sein.


Genau das ist nämlich auch das , was es in meinem Vergleichszeitraum bei der FKK nie gab und nie eine Rolle spielte. Die sexualisierte Gewalt, Pornografie und die gesellschaftliche Abwertung hängen auch sehr eng zusammen. Gerade bei der Pornografie ist es wichtig, der Stärkste, Größte und Tollste zu sein. Da werden die Äußerlichkeiten auch total überbewertet.

Die Religion ist heute allerdings weniger wichtig. Dieser Einfluß ist merklich zurückgegangen. Der vermeintliche Unterschied zwischen Naturismus und Nudismus spielt beim Rückgang kaum eine Rolle.

 
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Re: Reportage zum Thema "Nackt-Sein"

Beitrag von Konrad R. » Di 15. Feb 2022, 17:18

Ist das ein Beispiel für die von der geforderten Argumente und Gegenargumente?
Campingliesel hat geschrieben:@ Buschi
Ich glaube, dass weder die sexualisierte Gewalt, noch die Pornografie, noch die Religion, hierauf einen maßgeblichen direkten Einfluß haben.

Ich glaube das schon. Diese sind nämlich der Hauptgrund.....

Du glaubst, dass Du den Hauptgrund kennst...
Jeder glaubt und meint etwas aus seiner persönlichen Erfahrung heraus, das kann sehr unterschiedlich sein.

 
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Re: Reportage zum Thema "Nackt-Sein"

Beitrag von Campingliesel » Di 15. Feb 2022, 17:28

Konrad R. hat geschrieben:Ist das ein Beispiel für die von der geforderten Argumente und Gegenargumente?
Campingliesel hat geschrieben:@ Buschi
Ich glaube, dass weder die sexualisierte Gewalt, noch die Pornografie, noch die Religion, hierauf einen maßgeblichen direkten Einfluß haben.

Ich glaube das schon. Diese sind nämlich der Hauptgrund.....

Du glaubst, dass Du den Hauptgrund kennst...
Jeder glaubt und meint etwas aus seiner persönlichen Erfahrung heraus, das kann sehr unterschiedlich sein.


Er spricht aber nur von den letzten 30 Jahren. Ich dagegen von 30 Jahren davor. Er hat also diesen Vergleich nicht. Daher meint er, daß das einfach schon immer so selbstverständlich war und keine Ursache mehr sein kann.

Genauer gesagt, bin ich fest davon überzeugt, daß ich den Hauptgrund kenne.

Sicher kann das unterschiedlich sein. Es liegt eben einfach daran, was man erlebt hat oder eben nicht erlebt hat. Dazu braucht man auch keine Wissenschaften.

 
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Re: Reportage zum Thema "Nackt-Sein"

Beitrag von Konrad R. » Di 15. Feb 2022, 17:36

So ist es mit dem erleben und argumentieren. Und keiner hat das umfassende Wissen darüber, warum sich die Dinge so entwickelt haben wie sie heute sind. Das wird auch kein Wissenschaftler von sich behaupten. Deine feste Überzeugung ist eben auch nur Deine.
Logischerweise führen die Diskussionen zu keinem abschließenden Konsens.
Wenn diese Einsicht hier vorherschen würde, wäre schon viel gewonnen.

 
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Re: Reportage zum Thema "Nackt-Sein"

Beitrag von Campingliesel » Di 15. Feb 2022, 17:47

Konrad R. hat geschrieben:So ist es mit dem erleben und argumentieren. Und keiner hat das umfassende Wissen darüber, warum sich die Dinge so entwickelt haben wie sie heute sind. Das wird auch kein Wissenschaftler von sich behaupten. Deine feste Überzeugung ist eben auch nur Deine.
Logischerweise führen die Diskussionen zu keinem abschließenden Konsens.
Wenn diese Einsicht hier vorherschen würde, wäre schon viel gewonnen.


Es ist eben nicht nur meine, sondern auch die von vielen 10000enden anderen, die zu denselben Zeiten auf den vielen Plätzen prinzipiell dasselbe und ähnliches erlebt haben. Nur schreiben die das alles eben hier nicht. Weil die wenigsten davon hier im Forum sind. Das sagt aber nicht, daß es sie nicht gäbe.

Wenn die Einsicht mal hier ankommen würde, daß es auch Dinge gibt, die hier anscheinend kaum einer erlebt hat, dann wäre auch viel gewonnen. Außerdem sind es gar nicht so wenige, die auch schon davon berichtet haben. Nur lesen das anscheinend auch nicht alle. Oder nur sehr oberflächlich.
Gerade die ewigen Motzer lesen anscheinend kaum was, sondern preschen nur immer drauflos, wenn mein Name auftaucht. Aber nicht mal genau das, was ich schreibe, wird vollständig gelesen und verstanden. Geschweige denn, was andere schreiben.
Ich kann auch nicht jedesmal alle 156984 Beiträge durchforsten, um die entsprechenden Beiträge herauszusuchen. Aber ich schreibe halt nicht nur, sondern lese auch seit 2005 ziemlich vieles mit.

 
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Re: Reportage zum Thema "Nackt-Sein"

Beitrag von Buschi » Di 15. Feb 2022, 18:05

Campingliesel hat geschrieben:Er (also ich ) spricht aber nur von den letzten 30 Jahren. Ich dagegen von 30 Jahren davor. Er hat also diesen Vergleich nicht.

:o Nur zur Sicherheit hier nochmal: Der Faden-Ersteller fragt nach einem Vergleich von jetzt mit einem unspezifiziertem "früher". Ich habe, um überhaupt eine Aussage machen zu können, hier mal meine Sicht auf einen Vergleich zwischen jetzt und "vor etwa 30 Jahren" dargelegt. Man (und so auch ich) kann (leider) auch jeden andere Zeitspanne heranziehen - hab ich aber nicht.

Campingliesel hat geschrieben:Genauer gesagt, bin ich fest davon überzeugt, daß ich den Hauptgrund kenne.

Ich glaube, dies wusste ich sogar ! ;)

Konrad R. hat geschrieben:Logischerweise führen die Diskussionen zu keinem abschließenden Konsens.
Wenn diese Einsicht hier vorherschen würde, wäre schon viel gewonnen.
Dem stimme ich vollumfänglich zu !

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Re: Reportage zum Thema "Nackt-Sein"

Beitrag von Aria » Di 15. Feb 2022, 18:15

Campingliesel hat geschrieben:@ Buschi
Ich glaube, dass weder die sexualisierte Gewalt, noch die Pornografie, noch die Religion, hierauf einen maßgeblichen direkten Einfluß haben.
Ich glaube das schon. Diese sind nämlich der Hauptgrund, warum sich soviele nicht mehr nackt sehen lassen wollen. Aus Angst nämlich.
Von was für einer Angst sprichst du hier? Wenn du Angst vor Nachteilen in Berufsleben meinst, wenn man auf dem FKK-Platz und/oder in den Medien nackt gesehen würde, dann verstehe ich nicht, warum es diese Angst nicht auch vor den 1980er Jahren gab; ich meine, wenn ein Vorgesetzter einen auf dem FKK-Platz gesehen hätte, dann war dieser ebenso nackt wie jener, also warum sollte man dann Angst haben, gesehen zu werden? Und Handy-Fotos und Internet gab es erst ab den 2000er Jahren, also konnten sie auch erst in den letzten 20 Jahren eine Rolle spielen.

 

Re: Reportage zum Thema "Nackt-Sein"

Beitrag von MathiasF » Di 15. Feb 2022, 18:38

Kann mir nicht vorstellen, daß OliverND3 noch großes Interesse hat. Nicht wegen seiner zurückhaltenden Präsenz, sondern wegen der Entwicklung der "Diskussion". Auch wegen der Rechthaberei einer bestimmten Person, die wieder einmal der Meinung ist, nur sie kenne FKK und das sie mit Abstand die meiste Erfahrung hat. :roll:

 
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Re: Reportage zum Thema "Nackt-Sein"

Beitrag von Campingliesel » Di 15. Feb 2022, 18:42

@ Aria

Frag am besten die Leute selbst, die immer vor irgendwas Angst haben, was meistens unbegründet ist. Neulich schrieb mir z.B. einer, daß er Angst davor hat, was die anderen im Verein denken könnten, weil er ein Single ist. Deswegen zögert er noch, dahin zu gehen. Ich sagte ihm, daß er das durch das Zögern auch nichts herausfindet, sondern nur wertvolle Zeit verliert, weil er sich dann hinterher denkt, wieso er denn bloß so lange gezögert hat, was sich dann als völlig unbegründet herausstellen wird.

In den meisten Fällen dreht es sich um Ängste wegen körperlichen Mängeln, Unschönheiten, die sich die meisten nur als solche einbilden, worüber sich aber die anderen absolut keine Gedanken machen. Oder sie haben Angst vor sexuellen Übergriffen, oder vor den ungewollten Fotos, die unbemerkt gemacht werden können. Angst vor Nachteilen im Berufsleben höre oder lese ich eher selten. Natürlich ist der dann genauso nackt, hat aber auch keine Angst.
Sicher konnte das mit den Handyfotos nur in den letzten 20 Jahren eine Rolle spielen, aber das ist Zeit genug, um sehr viele von der FKK abzuhalten. So wenig sind 20 Jahre auch wieder nicht. Wieviele Leute sind in 20 Jahren aufgewachsen, die schon vorher geboren waren und in diesen 20 Jahren geboren worden?
Ohne Grund fehlen nicht auf vielen PLätzen die Leute unter 40 weitgehend. Und KInder und Jugendliche sind noch seltener als junge Erwachsene, die sich dann doch mal langsam trauen.
Vor den 90ern war das eben ganz anders. Da waren die Familien mit Kindern und Jugendlichen der Hauptanteil der FKKler.
Und die Jugendlichen aus den 70ern und 80ern sind eben die, die man heute noch sieht, nämlich die alle ab 45 +. Die Jugendlichen der 80er bilden dann meist die unterste Altersstufe. Die aus den 90ern sind dann meistens verschwunden samt Nachwuchs.
Ich gehörte zu den Jugendlichen der 70er und die sieht man auch heute noch sehr häufig auf den FKK-Plätzen, eben mittlerweile schon 60 und darüber Jahre alt.

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