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Braucht es Grenzen?

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Re: Braucht es Grenzen?

Beitrag von PundV » Mi 21. Aug 2019, 09:35

Eule hat geschrieben:so bekommt man heute ein Kind, um heiraten zu können.



Wer glaubt so einen Unsinn? Wer heiraten will, kann heiraten, mit oder ohne Kind.

Die Leugnung der Tatsache, dass sich die Sexualmoral erheblich verändert hat, ist eine Beleidigung für diejenigen, die dies durchgesetzt haben, und von der du auch profitieren könntest.

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Re: Braucht es Grenzen?

Beitrag von Aria » Mi 21. Aug 2019, 14:11

Hans H. hat geschrieben:Da Aria die Kleidermoden im Zeitgeist ansprach ist dies hier auch interessant, denn zumindest sehen wir, dass es nicht einen einheitlichen Zeitgeist gibt. Hier auf der einen Seite die Zeitung Libero und auf der anderen Seite die zu Recht protestierenden Frauen.
https://www.focus.de/perspektiven/aufru ... s_outbrain
Das hat mich ein wenig überrascht, weil diese protestierende Frauen auf den ersten Blick dem Zeitgeist widersprachen, dessen Veränderung ja immer von der Jugend vorangetrieben wird. Um zu sehen, wer hinter der Bewegung #freethenipple steckt, habe mich ein wenig im Internet umgesehen.

Sich mit Facebook und Instagram über #freethenipple Aktion informieren zu wollen, ist eine verlorene Liebesmüh, denn da gibt’s Zensur ohne Ende, weil beide Plattformen Zuckerberg gehören. Lediglich auf Twitter gibt es noch Informationen, die mir aber fast unisono sagten, dass diese Aktion vor allem von Frauen über 30 initiiert und betrieben wird, jüngere sind da eine Ausnahme. Außerdem geht es ihnen dabei mehr um Gleichberechtigung, sprich sie wollen dort oberkörperfrei gehen, wo das auch Männern erlaubt ist.

Nebenbei habe ich folgende Karte aus der Zeitschrift Time gefunden, die auch für uns nicht uninteressant sein dürfte:

Bild

Dazu gab es dies zu lesen: So how to keep track of it all? The organization GoTopless, which advocates for “toplessness equality” in the U.S., has put together the map above illustrating the different laws in different states. Though green states indicate there is some degree of “topless freedom,” that does not mean it’s legal for women to go shirtless throughout the state. Local ordinances may ban or allow the practice in opposition to state law, and California is listed green despite the fight in Venice Beach. Orange states have “ambiguous laws;” in red states, female toplessness is illegal.

 
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Re: Braucht es Grenzen?

Beitrag von Eule » Mi 21. Aug 2019, 16:12

@ PundV
Eule hat geschrieben:
so bekommt man heute ein Kind, um heiraten zu können.
Wer glaubt so einen Unsinn? Wer heiraten will, kann heiraten, mit oder ohne Kind.
Mit dieser deiner Reaktion zeigst du mir, dass du keinen Einblick in die Situation aller Gesellschaftsgruppen in unserem Land hast.

Die Leugnung der Tatsache, dass sich die Sexualmoral erheblich verändert hat, ist eine Beleidigung für diejenigen, die dies durchgesetzt haben, und von der du auch profitieren könntest.
Zeige mir doch bitte konkret auf, wo sich die Sexualmoral grundlegend geändert hat und wo ich von dieser Veränderung profitieren könnte.

 
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Re: Braucht es Grenzen?

Beitrag von Eule » Mi 21. Aug 2019, 16:16

@ PundV
Eule hat geschrieben:
so bekommt man heute ein Kind, um heiraten zu können.
Wer glaubt so einen Unsinn? Wer heiraten will, kann heiraten, mit oder ohne Kind.
Mit dieser deiner Reaktion zeigst du mir, dass du keinen Einblick in die Situation aller Gesellschaftsgruppen in unserem Land hast.

Die Leugnung der Tatsache, dass sich die Sexualmoral erheblich verändert hat, ist eine Beleidigung für diejenigen, die dies durchgesetzt haben, und von der du auch profitieren könntest.
Zeige mir doch bitte konkret auf, wo sich die Sexualmoral grundlegend geändert hat und wo ich von dieser Veränderung profitieren könnte.

 
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Re: Braucht es Grenzen?

Beitrag von PundV » Do 22. Aug 2019, 08:54

Eule hat geschrieben:@ PundV
Eule hat geschrieben:
so bekommt man heute ein Kind, um heiraten zu können.
Wer glaubt so einen Unsinn? Wer heiraten will, kann heiraten, mit oder ohne Kind.
Mit dieser deiner Reaktion zeigst du mir, dass du keinen Einblick in die Situation aller Gesellschaftsgruppen in unserem Land hast.


Die Beweislast liegt bei dir. Wer bekommt ein Kind, um heiraten zu können?

Eule hat geschrieben:
Die Leugnung der Tatsache, dass sich die Sexualmoral erheblich verändert hat, ist eine Beleidigung für diejenigen, die dies durchgesetzt haben, und von der du auch profitieren könntest.
Zeige mir doch bitte konkret auf, wo sich die Sexualmoral grundlegend geändert hat und wo ich von dieser Veränderung profitieren könnte.


Früher war Homosexualität eine Straftat. Die Behauptung, dass die Abschaffung dieses Straftatbestandes nichts Grundlegendes sei, ist eine Beleidigung für diejenigen, die darunter gelitten haben. Die CDU würde heute, wie damals gegen Willy Brandt, niemandem im Wahlkampf eine uneheliche Geburt vorwerfen. Und, und, und.

Da ich dich nicht kenne, weiß ich nicht, in wie weit du die Freiheiten benutzt, die andere erkämpft haben. Es steht dir aber frei.

 
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Re: Braucht es Grenzen?

Beitrag von Ralf-abc » Do 22. Aug 2019, 09:49

PundV hat geschrieben:Die Beweislast liegt bei dir. Wer bekommt ein Kind, um heiraten zu können?


Das wüsste ich aber auch gerne. Wer so seltsame Äußerungen absondert, wie Eule, der muss die auch belegen können.

 
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Re: Braucht es Grenzen?

Beitrag von Eule » Do 22. Aug 2019, 12:02

@ PundV
Die Behauptung, dass die Abschaffung dieses Straftatbestandes nichts Grundlegendes sei, ist eine Beleidigung für diejenigen, die darunter gelitten haben.
Die Abschaffung eines Straftatbestandes sowie die rechtliche Gleichstellung der nichtehelichen Kinder ist für sich noch kein Beleg für eine grundlegende Änderung der Sexualmoral. Die Homosexualität, insbesondere in ihrer männlichen Ausprägung, wird zwar geduldet aber noch nicht als eine der normalen Ausprägungen der Sexualität angesehen. Die Existenz eines nichtehelichen Kindes wird zwar heute hingenommen, in vielen Kreisen gilt dieses jedoch nach wie vor als ein Mangel. Übrigens, als Adenauer Brandt seine uneheliche Geburt vorhielt, wurde dieses selbst unter den Anhängern von Adenauer seinerzeit scharf kritisiert. Ebenso verhielt es sich, als Adenauer Brandt seinen Geburtsnamen vorhielt. Beide Äußerungen von Adenauer sind daher nicht dazu geeignet, eine Wende in der moralischen Betrachtung zu belegen. Diese Aussagen von Adenauer fielen in einem Wahlkampf.

Die Beweislast liegt bei dir. Wer bekommt ein Kind, um heiraten zu können?
Wie soll ich diesen Beweis antreten? Die Namen der entsprechenden Ehepaare darf ich nicht nennen, Datenschutz. Ich kann nur versichern, dass ich diese Aussage mehrfach gehört habe.

 
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Re: Braucht es Grenzen?

Beitrag von Lorenzo_ZH » Do 22. Aug 2019, 12:27

Mir ist aufgefallen, dass in diesem FKK-Forum zwar diskutiert wird, aber sehr schnell vom gesetzten Thema abkommt, was ich sehr bedaure. Man verstrickt sich in unwichtige Einzelheiten, die mit dem Ursprungsthema wenig zu tun haben. Und dann antwortet man sich noch gegenseitig und entfernt sich immer weiter vom roten Faden. Da bringt die Setzung eines Themas gar nichts, weil es in vier, fünf Beiträge später um ganz etwas anderes geht.

Ich bin überrascht, dass mich das überhaupt überrascht hat. Denn was habe ich von einem Forum im Internet erwartet in dem jeder seinen Senf hinzufügen kann, egal wie sinntot der Beitrag sein mag.

Schade, kann ich diesen Beitrag nicht wieder schliessen.

Viel Spass beim Weiterverstricken und beim Weiterspielen eines agressiven, sinnlosen Ping-Pong-Spieles.

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Re: Braucht es Grenzen?

Beitrag von Bummler » Do 22. Aug 2019, 13:25

Lorenzo_ZH hat geschrieben:Ich bin überrascht, dass mich das überhaupt überrascht hat.


Das ist ja schon mal ein hoffnungsvoller Anfang. Nämlich dahingehend, dass du die Realität in den Blick bekommst.
Es ist ja auch nicht einfach, dass muss ich ja auch zugeben, einen Zustand der einem nicht gefällt, zu akzeptieren. Es hat immer etwas mit verbiegen, verlieren oder resignieren zu tun, wenn man ES nicht ändern kann. Wo man ES doch so gerne anders haben wollte.

Und Lorenzo, das Thema "ob es denn Grenzen" bräuchte, wird seit über 100 Jahren diskutiert, solange es die Idee der Nackten gibt, nackt sein zu wollen. Aufgrund dieser historischen Erfahrung gibt es auch nur eine Antwort: Ja, es braucht Grenzen. Auch wenn es mitunter ohne Grenzen funktioniert, ist das aber die Ausnahme.

Nun kann man die Philosophen bemühen oder die Juristen oder sonst welche Experten, die alle übereinstimmend sagen würden, dass Nacktheit an sich nichts wäre, was man eingrenzen müsste. Nur nützt das ungefähr soviel wie bei der Klimadiskussion. Die textile Mehrheit interessiert das nicht und wehrt sich vehement, wenn mal doch ein Nackter auftaucht.

Nur die beiden Beispiele aus diesem Monat, ein nackter Rollerfahrer und eine nackte Bierkäuferin werden von der Polizei letztendlich angehalten oder aufgesucht und von der Presse negativ dargestellt. Barbusige Baderinnen werden von Sicherheitsdiensten belästigt, nackt Badende mittels Verordnung an eingegrenzte Stellen gezwungen usw. usf.

Klar, würde man sich wehren, wie bei den Barbusigen, dann würde man vielleicht auch etwas erreichen. So wie sich die Pioniere der FKK gewehrt haben und sich vor Gericht ihre Rechte erstritten haben oder s.a. die Beispiele in späterer Zeit.
Klar gäbe es wieder Protagonisten, wie dereinst Künstler, die diese Kultur aus der Bedeutungslosigkeit holen würden, dann würde es vielleicht zu einer Akzeptanz kommen. Aber das ist nicht zu sehen.

Natürlich würde es mich freuen, wenn du in Puistolas Fußstapfen trätest und in seinem Geiste die Sache "Ohne Höschen" propagieren und vertreten würdest. Er ist ja leider verstorben, aber legendär sind seine TV-Auftritte oder sein juristisches Engagement in der Schweiz. Freilich mit negativem Ausgang.

Aber wenn es einer jungen Generation gelänge diese Grenze zu beseitigen, dann würde es mich freuen. Wir Alten haben es nicht geschafft.

 
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Re: Braucht es Grenzen?

Beitrag von Ralf-abc » Do 22. Aug 2019, 14:09

Eule hat geschrieben:Wie soll ich diesen Beweis antreten? Die Namen der entsprechenden Ehepaare darf ich nicht nennen, Datenschutz. Ich kann nur versichern, dass ich diese Aussage mehrfach gehört habe.

Ach so, verstehe. Weil Du persönlich das ein paar mal gehört hast, ist das natürlich direkt ein allgemeines gesellschaftliches Phänomen. Davon hat man zwar außer von Dir noch nie gehört, aber das passt zu Deinem allg. Diskussionsstil.

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