Viel los auf der Köhlgarten RundeDer Parkplatz Kreuzweg im Kleinen Wiesental ist als Startpunkt für diese Runde inzwischen ein Klassiker. Nach und nach trafen alle elf Teilnehmenden ein. Mit dabei waren Musa und Maria, Markus und Sabine, Bruno, Gabriel, Manfred, Marzell, Pascal, Thierry und ich, Heinz.
Für Marzell und Thierry war es die erste Nacktwanderung überhaupt. Maria war ebenfalls zum ersten Mal dabei. Sie begleitete uns bekleidet. Für sie und für uns war das völlig selbstverständlich. Das ist gelebte Toleranz.
Dank einer leicht verspäteten Anreise der Deutschen Bahn starteten wir mit etwas Verspätung. Die ersten rund 100 Meter gingen wir noch bekleidet. Danach genossen wir die Tour bis etwa 50 Meter vor dem Ziel im Outfit, das einfach immer passt.

Unser erster kurzer Halt führte zur Klemmbachquelle. Im Moment ist sie leider ausgetrocknet. Kaum vorstellbar, dass der Klemmbach früher rund 35 Wasserräder antrieb.

Vorbei an der Zipfelhütte ging es mal gemütlich, mal etwas steiler hinauf zum Köhlgarten. Unterwegs, auf einem steilen Abschnitt, wurden wir von einer Wandergruppe überholt. Offenbar wollten sie beweisen, dass man mit Kleidung schneller unterwegs ist.

Auf dem Ostgipfel auf 1224 Metern...

...und auch auf dem Westgipfel auf 1230 Metern waren die Sitzbänke diesmal schon alle besetzt.
Unsere Verpflegungspause verlegten wir deshalb ein paar Meter abseits. Das Gipfelbuch musste dieses Mal auf den inzwischen fast schon traditionellen Eintrag der Nacktwanderer verzichten

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Der Rückweg verlief entspannt.


Viele nutzten die Gelegenheit und naschten unterwegs reife Himbeeren. Auch Heidelbeeren gab es reichlich. Sie waren allerdings deutlich saurer. Sonja, Heinz's Frau ging diesmal leer aus.
Unweit der Klemmbachquelle machten wir noch einen kleinen Abstecher. Mit etwas Glück hätten wir einen Blick auf den Nonnenmattweiher erhaschen können. Daraus wurde nichts. Dafür sammelten wir ein paar hundert zusätzliche Schritte.
Kurz vor dem Parkplatz schlüpften wir wieder in unsere Kleidung. Sie war noch genauso sauber wie am Morgen. Wieder einmal haben wir gemeinsam einen Waschgang eingespart. Das ist gelebte Ökologie!
Am Wegesrand entdeckt

