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Solidarität mit Frauen

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Re: Solidarität mit Frauen

Beitrag von ynda » Mo 4. Mai 2026, 15:06

Ich glaube nicht, dass in einem möglichen neuen Gesetz ausdrücklich stehen soll, der Mann soll sich das "Ja" holen,
dort wird so was in der Art stehen: "Nur ein Ja ist ein ich will" o.s.ä., unabhängig ob Mann/Frau, Mann/Mann, Frau/Frau ...

Die Praxis hat gezeigt, dass dieses "ein Nein ist ein Nein" sei erforderlich um eine Tat als Vergewaltigung einzustufen,
als nicht ausreichend erwiesen. Was also sollte zur Verbesserung der Situation geschehen, wie sollte ein evt neues
Gesetz geschrieben sein um vergewaltigten Frauen zu helfen und ihren Peiniger zu bestrafen?
Habt Ihr darauf eine Antwort?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass solch ein neues Gesetz die Zahlen der falschen Anschuldigungen mit entsprechenden
Verurteilungen in die Höhe schnellen lässt.

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Re: Solidarität mit Frauen

Beitrag von HTJ » Mo 4. Mai 2026, 23:04

ynda hat geschrieben: Was also sollte zur Verbesserung der Situation geschehen, wie sollte ein evt neues
Gesetz geschrieben sein um vergewaltigten Frauen zu helfen und ihren Peiniger zu bestrafen?
Habt Ihr darauf eine Antwort?


Ich habe doch gesagt, wenn es um "richtigen" Geschlechtsverkehr geht, ist die Regel "nur ja heißt ja" vollkommen in Ordnung. Was ich kritisiere ist nur, dass man schon bei den kleinsten Vergehen die ganze Breitseite des Strafrechts auffährt.

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Re: Solidarität mit Frauen

Beitrag von Hannes 2.0 » Mo 4. Mai 2026, 23:58

HTJ hat geschrieben:Meine erste Freundin hat die Beziehung beendet unter anderem mit den Worten:
"Ein richtiger Kerl fragt nicht ernst, der macht einfach."
Ich denke, die meisten Frauen wollen gar nicht gefragt werden, Männer, die fragen, sind dann die Schlaffies oder Weicheier.
Es werden nach wie vor die Männer den meisten Erfolg haben, die einfach machen.
Die Männer, die ihr Handeln sowieso schon hinterfragen, werden noch weniger Erfolg haben.

Noch ein Erlebnis: Ich sagte ja schon, die ersten zwei Mal im Leben, als ich mich mit einer Frau geküsst habe,
haben mich die jeweiligen Frauen zuerst geküsst.
Mir hat auch mal eine Bekannte an den Hintern gefasst.
Auf die Idee wäre ich als Mann nie gekommen.
Aber die Männer sind immer die "Schweine".


Sorry, aber das ist mir zu platt und undifferenziert.

Ich habe es ganz anders erlebt:
Mich hat beim ersten Mal eine Frau (eine gute Freundin) verführt und auch entjunfert.
Wir haben uns vorher regelmäßig in meinem Zimmer getroffen, um einfach nur zu reden. Oft nächtelang.
Dann ist es irgendwann passiert. Sie hat dabei die Initiative ergriffen und ich war ihr dafür sehr sehr dankbar.
Später habe ich bei Frauen gepunktet, indem ich sie gefragt habe und nicht einfach gemacht habe.
Es kommt eben auf die Frau drauf an! Es gibt sone und sone...

Mir haben Männer, wie Frauen im Laufe meines Lebens auf den Arsch gefasst und entweder hat es gepasst, oder nicht.
Eigentlich ist es doch ganz einfach: Ein "Ja" ist immernoch ein Ja und ein "Nein" bleibt nach wie vor ein Nein.

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Re: Solidarität mit Frauen

Beitrag von riedfritz » Di 5. Mai 2026, 07:02

Ich denke, die meisten Frauen wollen gar nicht gefragt werden, Männer, die fragen, sind dann die Schlaffies oder Weicheier.
Es werden nach wie vor die Männer den meisten Erfolg haben, die einfach machen.
Glaubst du das wirklich? Mir scheint, du brauchst mal eine Therapie, die dir deine Komplexe austreibt.
Gerade beim Sex wird man sich immer fragen, ob´s nicht noch besser hätte sein können, ob die "Schwarzhaarige" vom Nebentisch nicht viel interessanter wäre, als die "Blonde" mit der man gerade ein Eis isst. Wie willst du "Erfolg" definieren?
Sind die Männer "die einfach machen" von diesen Zweifeln befreit?

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Re: Solidarität mit Frauen

Beitrag von HTJ » Di 5. Mai 2026, 09:08

Nochmal: Es geht mir bei dem "nicht fragen" um solche Dinge wie zum Beispiel einen Kuss. Aber auch das muß natürlich der Situation angemessen sein. Also auch nicht wahllos irgendwelche Frauen küssen. Und da hat niemand jemals vor gefragt, auch wenn die Initiative von der Frau ausging. Ich vergliche das mal mit dem Fakt, dass sich viele Leute heutzutage drücken zur Begrüßung. Da fragt auch niemand vorher: "Darf ich dich drücken?"
P.S.: Seit ich mit meiner Frau zusammen bin, habe ich keine andere Frau geküsst. Soweit zum Thema: angemesse Situation.
Also nichts mit Therapie usw.

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Re: Solidarität mit Frauen

Beitrag von ynda » Di 5. Mai 2026, 09:43

HTJ hat geschrieben:-Meine erste Freundin hat die Beziehung beendet unter anderem mit den Worten: "Ein richtiger Kerl fragt nicht ernst, der macht einfach." Ich denke, die meisten Frauen wollen gar nicht gefragt werden,

Ganz sicher hat sie es nicht wortwörtlich und auch nicht allgemein oder grundsätzlich gemeint! Zumal es ja in der
bestehenden Beziehung gesagt wurde.
Ich will mich aber jetzt und hier nicht auf eine Paar-Therapeutische Diskussion einlassen, darum geht es auch nicht.
Was deine Bedenken beim küssen angeht
HTJ hat geschrieben:Und da hat niemand jemals vor gefragt, auch wenn die Initiative von der Frau ausging.

kommt es auch immer auf die Situation und auf die Art des Kusses an.
Ein ungewollter Kuss durch z.B. eines aufdringlichen Kollegen o.ä., kann schon schon seit längerem als "Sexuelle
Belästigung" geahndet werden und führt in Wiederholungsfällen nicht selten zur Kündigung. Da wird sich nichts
dran ändern.
Gibst du bei der feucht fröhlichen Silvesterfeier der Nachbarin Küsse rechts und links auf die Wange, wird dir auch
nichts passieren. Nur wenn du ihr deine Zunge in den Hals schiebst, könnte es sein dass du eine Ohrfeige fängst.
Mein Gott. OK, für einen sehr schüchternen Mann ist es manchmal schwer, aber mit ein wenig nachdenke kommst
du doch auch selber drauf was geht und was man(n) nicht macht/machen sollte. :? :roll:

 
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Re: Solidarität mit Frauen

Beitrag von riedfritz » Di 5. Mai 2026, 10:41

Also nichts mit Therapie usw.
Doch, ich halte eine Therapie für dringend notwendig, wenn jemand die Angemessenheit seines Verhaltens nicht einschätzen kann. Da wurden schon in der Erziehung Fehler gemacht. :roll:

 
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Re: Solidarität mit Frauen

Beitrag von Trixi » Di 5. Mai 2026, 11:34

Tut mir Leid wenn ich so direkt bin, aber ich frage mich manchmal in welcher Welt Du lebst.

HTJ hat geschrieben:Nochmal: Also auch nicht wahllos irgendwelche Frauen küssen.

Das habe ich noch nie erlebt. Wer macht denn bitte so etwas?

HTJ hat geschrieben: Ich vergliche das mal mit dem Fakt, dass sich viele Leute heutzutage drücken zur Begrüßung.

Das ist kein Vergleich, denn wenn man zur Begrüßung einen Menschen drückt, dann kennt man den auch. Begrüßt man einen fremden Menschen (oder stellt sich vor/wird vorgestellt), dann umarmt man sich nicht innig.


Irgendwie hast Du ein Problem mit Deinen zwischenmenschlichen Beziehungen. Bist fast immer pessimistisch, siehst immer irgendwo ein Problem oder befindest Dich in einem Spannungsfeld.

 
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Re: Solidarität mit Frauen

Beitrag von Rudi » Di 5. Mai 2026, 12:00

Ich ziehe in Erwägung, eine schriftliche Einwilligungserklärung für künftige sexuelle Kontakte einzuführen. Da in Verfahren wegen Sexualdelikten häufig eine Aussage-gegen-Aussage-Konstellation vorliegt und die gerichtliche Beweiswürdigung sowie die Glaubhaftigkeitsbeurteilung der Beteiligten schwer vorhersehbar sind, möchte ich Vorsorge treffen. Mein Ziel ist es, das Risiko strafrechtlicher Konsequenzen oder einer Inhaftierung trotz einvernehmlicher Handlungen durch eine klare Dokumentation des Konsenses zu minimieren.
Ich bin gespannt auf eure Kommentare zu dieser Vorgehensweise.

 
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Re: Solidarität mit Frauen

Beitrag von riedfritz » Di 5. Mai 2026, 12:11

Es ist viel einfacher, ganz ohne Schriftkram: Benimm dich anständig gegenüber deinen Mitmenschen und betrachte Frauen nicht als Freiwild. Überschätze dich und deine Manneskraft nicht dauernd, sondern gestehe auch Frauen einen freien Willen, Intellekt und das Recht auf eigenständige Entscheidungen zu!
Gleichberechtigung von Mann und Frau steht in unserer Verfassung, wer sucht der findet!

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