riedfritz hat geschrieben:Wenn wir schon bei Kritik an den Kreuzfahrten sind: Die Arbeitsbedingungen sind ebenfalls katastrophal.
Das sind sie im Hotelgewerbe vieler "klassischer" Urlaubziele aber auch (Kanaren!).
Ganz grundsätzlich kann man an der Kreuzfahrtindustrie natürlich vieles kritisieren, neben der Klimabilanz auch andere Umweltschäden, z.B. SOx und NOx-Emissionen durch die Verwendung von Schweröl, Abwasser, Müll. Dazu die Auswirkungen auf die besuchten Orte (frag mal jemanden der in den letzten Jahren z.B. auf Santorin oder in Dubrovnik war), die o.g. Arbeitsbedingungen und, und, und ...
Aber dann sollte man die selbe Rechnung auch für andere Urlaubsarten aufmachen. Einmal mit dem WoMo von Norddeutschland an die französische Atlantikküste und zurück sind auch 1t CO2. Flüge sowieso. Umweltzerstörung durch lokalen Übertourismus ("Instagram-Spots"). Wasserverbrauch für Pools im Hotel / Ressort in wasserarmen Gegenden (Kanaren, Südspanien, z.T. Südfrankreich). Sozioökonomische Schäden wie z.B. explodierende Mietpreise durch Kurzzeitvermietungen wie AirBnB (klassische Beispiele: Barcelona, Lissabon), die Frage der Arbeitsbedingungen u.s.w. u.s.f.
A.