Ich habe in letzter Zeit über eine Sache nachgedacht, die ich immer wieder bislang eher unterbewusst wahrgenommen habe und bin etwas ratlos, wenn man das so nennen kann.
Es geht darum, wen man beim FKK(-Baden) trifft und was das für eine zwischenmenschliche Stimmung erzeugt.
Mit Treffen meine ich, sich hier gezielt zu verabreden oder einfach jemanden an einem FKK-Platz trifft, weil diese Person auch gerade dort ist.
Und zwar ist es sehr unterschiedlich, was die Konstellation angeht.
Verabrede ich mich hier mit einem Mann (eine Frau und / oder eine Familie haben sich noch nie hier mit mir als Mann verabredet (verständlicherweise, aber trotzdem schade, da ich keine Hintergedanken habe)), stelle ich recht schnell fest, dass die Wünsche des anderen gerne mal über FKK hinausgehen (dann packe ich meist meine Sachen und bin weg). Das geht von ständigem Glotzen auf meinen Intimbereich bis teils „zufälligen“ Bewegungen und Versuchen der Berührung. Sowas geht für mich absolut gar nicht. Wird offen über diese Absichten kommuniziert, kläre ich das gerne Freundlich und die Sache ist abgehakt.
Anders ist es, wenn man Menschen zufällig trifft. Sie sind dann einfach offener und es geht nicht um erotische Dinge, die man ja machen kann, weil man Praktischerweise gerade nackt ist. Und es ist dann auch echt egal, welches Geschlecht und welches Alter die Menschen haben, die man trifft.
Warum ist das so? Sind hier echt so viele Spinner unterwegs, die sich ne schnelle Nummer erhoffen? Draußen habe ich von jungen Frauen und Männern über Familien mit Kinder und Teens, zu älteren Menschen wie mich allein oder als Familie / Gruppe kennengelernt und alles war sehr harmonisch und niemand wollte mich am Zipfel packen…