Wo FKK drauf steht, muss FKK nicht drinnen sein, wenn unter FKK das verstanden werden soll, was sich einmal Anfang des 20. Jahrhunderts in Deutschland entwickelt hat. FKK ist für viele schlicht nur Ersatz für das Wort NACKT – auch im „roten Milieu“. Die frühere FKK-Bewegung war deutlich mehr als nur nackt hinter Tuyahecken.
Man kann doch nicht mit „ein über 80 Jahre alte Titelbild einer hiesigen FKK-Zeitschrift", die nicht aus Deutschland ist, den Beweis antreten, dass sich, abgesehen von den letzten Jahren dieses Jahrhunderts, FKK-Vereine und der FKK-Verband für redliche Nacktheit in der Öffentlichkeit engagiert hätten. Das Gegenteil ist der Fall. Das ist ein sehr unredlicher Versuch, ein Erbe schön zu reden, das tatsächlich kaum einer angetreten hat. Die heutige rechtlich erlaubte Nacktheit im öffentlichen Raum ist nicht aus dem Anfang des 20. Jahrhundert geerbt worden.
Unter Erbe versteht man gemeinhin die Erhaltung von Brauchtum und Pflege des Überkommenen. Das mögen die von mir weiter oben erwähnten ca. 5 Prozent der FKK-Vereinsmitglieder als ihre Aufgabe sehen. Aber nicht die 19.572.000 Bürger Deutschlands, die sich laut statista:
https://drive.google.com/file/d/1qiOYFQ ... sp=sharing
„sehr wohl“ oder mindestens „wohl unter Nackten fühlen“.
Axel Geertz