Sehe ich ganz genau so!Mandragora hat geschrieben:Warum zu Hause nackt sein?
Weil ich gerne nackt bin und es somit auch möglichst oft sein möchte.
Was soll darin für ein Sinn verborgen sein? Keiner natürlich.
Dass es manchmal Mut erfordert ist eine Nebenerscheinung auf die ich gerne verzichten könnte.
Gegenfrage: Was hat es für einen Sinn, sich zu Hause bei Temperaturen, bei denen man eigentlich keine Kleidung benötigte, zu bekleiden?
Man kann sich aber auch fragen, was es für einen Sinn hat, zu einem FKK Gelände zu fahren und dann dort nackt zu sein.
Wenn man gerne nackt ist, ist es für mich selbstverständlich das so oft wie möglich leben zu wollen.
Wenn man aufs Nacktsein keinen Wert legt, kann man sich den ganzen Aufwand auch komplett sparen.
Wie bei Dir nicht anders zu erwarten, hast Du das mit dem "Mut" mal wieder nicht verstanden. Es geht nicht um eine "Mutprobe", in dem Sinn anderen zu zeigen, dass man sich das traut. Es geht darum, dass man gerne nackt lebt und sich daher nur dort bekleiden will, wo dies unbedingt erforderlich ist. Die Grenzen, wo dies nun unbedingt erf. ist, sind aber nicht immer direkt ersichtlich, sondern das muss man ausprobieren. Und genau das erfordert schon mal etwas Mut, aber davon haben so merkwürdige Nur-Vereins-FKKler wie Du keine Ahnung.Campingliesel hat geschrieben:Geht es hier um Mutproben zu veranstalten oder eben einfach FKK zu machen, wo es einen Sinn ergibt? Ich brauche bestimmt keine Mutproben, um irgendwas zu beweisen.
Mandragora hat geschrieben:Ich finde, die Schutzzone hat man doch eher im Verein oder auf einem anderen FKK Gelände als zu Hause.
Dort verfolgen alle das gleiche Ziel, alle sind nackt und es kostet kaum Überwindung oder Mut mitzumachen.
Zu Hause sieht das schon ganz anders aus, dort ist man meist allein auf weiter Flur und muss damit rechnen, auf heftige Ablehnung zu stoßen (so wie ich mit meinen gymnophoben Nachbarn).
Wenn man sich dann trotzdem nicht von seinen Lebenszielen abbringen lässt, finde ich das wesentlich mutiger als nur in zugewiesenen und abgetrennten Bereichen nackt zu sein.
Mandragora hat geschrieben:Man kann sich aber auch fragen, was es für einen Sinn hat, zu einem FKK Gelände zu fahren und dann dort nackt zu sein.
Campingliesel hat geschrieben:Es geht hier nur darum, wenn Leute ausschließlich nur zu Hause nackt sind, sich aber nicht trauen, auf öffentliche FKK-Plätze zu gehen.
Mandragora hat geschrieben:@ Butterfly:
Die Möbel habe ich noch nie vollgeschwitzt, wie soll das gehen?
Ich tropfe doch nicht permanent.
Butterfly hat geschrieben:Mandragora hat geschrieben:Unechte Schmalspur FKKler verschanzen sich hinter hohen Hecken mit Gleichgesinnten und trauen sich mit ihrem Bedürfnis nach Nacktsein nicht in die Öffentlichkeit, letztendlich schämen sie sich für ihren Hang zur Nacktheit.
Also erstmal ist das hier genauso wertend und herabsetzend wie das von CL. Zweitens kenne ich FKK ohne irgendwelche „hohen Hecken“. Deshalb hat mir die Sache mit den Vereinen im Westen auch nicht wirklich zugesagt. Und drittens hatte FKK zumindest in der DDR nichts mit einem „Hang zur Nacktheit“ zu tun, sondern einfach damit, dass es beim Baden angenehmer ohne nasse Badeklamotten war. Und mit irgendeiner „Scham“ hat das daher wenig zu tun. Es hat für mich einfach keinen Mehrwert, zu Hause nackt rumzulaufen. Ich kann auch z.B. nackt nicht so gut schlafen wie mit Schlafanzug. Warum sollte ich das dann machen ? Aber wer mag, soll es halt machen. Aber zu Hause nackt zu sein, hat mit FKK (zumindest nach meiner Definition) relativ wenig zu tun.
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