Hannes 2.0 hat geschrieben: Hmm...die wirken für mich auf den ersten Blick etwas langweilig und stereotyp.
Fiel mir halt ein weil es nur ca. 200m von einem FKK-Strand entfernt ist. Und weil es so unfassbar hässlich die Landschaft verschandelt
Hannes 2.0 hat geschrieben: Nach der Wiedervereinigung war ich in meiner Freizeit häufig im Osten und habe u.a. in alten verlassenen LPG-Anlagen und Produktionsstätten rumgestöbert.
Die meisten dieser Wende-Relikte dürften inzwischen nicht mehr existieren bzw. zumindest so baufällig sein, dass man besser nicht mehr rein geht.
Hannes 2.0 hat geschrieben: Zweimal war ich in den Neunzigern auch in Prora auf Rügen um mir die Bauruine des KdF-Seebades anzuschauen.
War Prora in den 90ern eine Ruine? Das ist doch bis 1990 vom Militär genutzt worden.
Ich bin erst 2018 mal kurz dort vorbeigekommen.
Trixi hat geschrieben:Tschuldigung, aber ich kann solchen " Lost Places" Bildern nichts mehr abgewinnen. Das ist irgendwie ausgeleiert weil es zu viel davon gibt.
Da ist sicherlich was dran, der "Lost Places"-Hype hat viel Masse produziert. Andererseits: wann hast Du zum letzten Mal eine
wirklich neue Idee in der (Akt-)Fotografie gesehen?
Mein Problem ist da eher dass mich die typische "post-industrielle" Ästhetik der (meisten) "Lost Places"-Aktfotos grundsätzlich nicht anspricht. Ich verstehe die künstlerische Idee dahinter (Kontrast u.s.w.), aber es gibt mir nichts. Ausnahme wären Aufnahmen an Orten, die schon so "lost" sind, dass sie weitgehend von Pflanzen überwuchert sind.
Aber generell bevorzuge ich Aktfotos entweder in der freien Natur oder auf das wesentliche reduziert (d.h. klassische Studioaufnahmen ohne viel Deko).
A.