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Re: Fotografie

Beitrag von Arno Nühm » Mo 23. Mär 2026, 11:06

Hannes 2.0 hat geschrieben:Es gibt so unglaublich schöne, teilweise atemberaubende Fotografien von namhaften Künstlern,

Ich bin da ja ein großer Fan der DDR-Aktfotografie (Günter Rössler, Klaus Ender, Günter Gueffroy...).

Hannes 2.0 hat geschrieben: da würde ich nie versuchen, denen auch nur ansatzweise nachzueifern.

Hinter der Kamera nicht und vor der Kamera gleich gar nicht ;)

Hannes 2.0 hat geschrieben: Auf meiner persönlichen Bucket List steht aber immer noch ein Fotoshooting in einem sog. "Lost Place".

Wäre zwar eher nicht mein Ding, aber irgendwie muss ich dabei sofort an die Bauruinen oberhalb der Playa del Salmo auf Fuerteventura denken : Link

A.

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Re: Fotografie

Beitrag von Bert_ks » Mo 23. Mär 2026, 15:24

Wenn ihr einen guten Lost Place wisst, der auch etwas abgeschieden ist ... ich mache gerne die Fotos. Hab' lange Jahre viel im Akt-Bereich geamcht und bin daher kein blutiger Anfänger.

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Re: Fotografie

Beitrag von ynda » Mo 23. Mär 2026, 15:48

Schade, wir hätten uns kennen lernen sollen als ich noch in Kassel, bzw Sandershausen wohnte. Ich hatte da so
ein paar Ideen wo ich gern fotografiert werden wollte. Hatte aber keinen mehr gefunden, der es mit mir hätte
verwirklichen konnte.
Treppenstr. oben, EAM Haus, beim nackten Mann z.B. oder das leere "ICH" Denkmalpodest aus Dokumenta Zeiten
am Brüder Grimm Platz. Auch die Teufelsbrücke in Wilhelmshöhe, überhaupt im Bergpark gäbe es gute Hintergründe.
Alles solche Ecken, wo es allein nicht hin haut gute, bzw überhaupt Fotos zu verwirklichen.

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Re: Fotografie

Beitrag von Bert_ks » Mo 23. Mär 2026, 17:07

Wir wären wohl in die HNA gekommen, wenn Du bei der Aktion nackt gewesen wärst. Oder halt dann kurz nach Mitternacht *lach* doch ohne alles.

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Re: Fotografie

Beitrag von Hannes 2.0 » Mo 23. Mär 2026, 19:11

Arno Nühm hat geschrieben:Wäre zwar eher nicht mein Ding, aber irgendwie muss ich dabei sofort an die Bauruinen
oberhalb der Playa del Salmo auf Fuerteventura denken...A.


Hmm...die wirken für mich auf den ersten Blick etwas langweilig und stereotyp.
Was mich mehr interessiert, sind alte Produktionswerkstätten, Industrieanlagen, wo der Zahn der Zeit und aber auch
die Spuren der Produktion, oder Tätigkeiten noch zu erkennen sind. Alte Werkstätten eben.

Nach der Wiedervereinigung war ich in meiner Freizeit häufig im Osten und habe u.a. in alten verlassenen LPG-Anlagen
und Produktionsstätten rumgestöbert. Teilweise lagen dort noch die Werkzeuge rum und auch die Maschinen
waren noch am Platz, so als hätten die Arbeiter einfach alles stehen und liegen gelassen und wären geflohen...
Das hat mich damals tief bewegt. Leider habe ich damals die Chance nicht genutzt um ein paar Aktaufnahmen in
dieser besonderen Umgebung zu machen. Hatte aber auch niemanden dabei, der das mit mir gemacht hätte.
Nun ist es dafür zu spät. :(

Zweimal war ich in den Neunzigern auch in Prora auf Rügen um mir die Bauruine des KdF-Seebades anzuschauen.
Fand ich auch sehr spannend, gilt es doch als eines der längsten Gebäude der Welt, oder war zumindest so geplant.
Vor ein paar Jahren war ich wieder dort - hat sich sehr verändert und ich kann nicht sagen, ob ich es gut finde,
was sie daraus gemacht haben.

Hier im Nordwesten gibt es m.W. leider nichts (mehr), was sich lohnen würde.

 
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Re: Fotografie

Beitrag von Trixi » Mo 23. Mär 2026, 19:21

Tschuldigung, aber ich kann solchen " Lost Places" Bildern nichts mehr abgewinnen. Das ist irgendwie ausgeleiert weil es zu viel davon gibt.
Gesehen habe ich schon sehr viele, aber da gibt es keinen Künstler/Hobbyfotograf oder eine Zufallsaufnahme die mich echt umhaut oder die wirklich raussticht.

Das ist wie mit den Objekten (Pflanze, Figur, Utensil etc) die an verschiedenen Orten/Stellen oder bei Tag/Nacht abgelichtet werden. Wenn es zu viele Leute machen wird es langweilig.

Nur meine Meinung.

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Re: Fotografie

Beitrag von Bert_ks » Mo 23. Mär 2026, 19:47

Hannes 2.0 hat geschrieben:
Arno Nühm hat geschrieben:Was mich mehr interessiert, sind alte Produktionswerkstätten, Industrieanlagen, wo der Zahn der Zeit und aber auch
die Spuren der Produktion, oder Tätigkeiten noch zu erkennen sind. Alte Werkstätten eben.


Ja, die haben einen gewissen Charme, sind aber immer seltener zu finden. Ist tlw. auch gar nicht so ungefährlich, alleine schon oft wegem dem vielen zerbrochenem Glas. Aber wenn man mit aufmerksamen Augen durch die Gegend fährt / läuft, findet man überraschend viele Orte, die sich für ein etwas anderes Shooting eignen.

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Re: Fotografie

Beitrag von Hannes 2.0 » Mo 23. Mär 2026, 20:57

@Trixi
Na ja, ich möchte damit auch nicht hausieren, geschweige denn an die Öffentlichkeit gehen.
Würde in erster Linie die Fotos für mich und ein paar ausgesuchte Freunde machen wollen.
Und kann mir gut vorstellen, dass ich dabei viel Spaß hätte! Und das ist für mich dann auch schon Grund genug,
es mal auszuprobieren, egal Wieviele das schon vor mir gemacht haben. ;)

Aber es braucht eben auch einen guten Fotografen!
Das Wichtigste beim Fotografieren ist schließlich nicht die ausgefeilte Technik der Kamera,
sondern das Auge des Fotografen!

@Bert
Hmm...mit offenen Augen laufe ich schon von berufswegen durch die Welt. ;)
Aber ich kann mir vorstellen, dass es in südlichen Regionen noch den ein oder anderen "verwunschenen Ort" gibt.
Mehr jedenfalls als bei uns hier im Norden. :)

 
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Re: Fotografie

Beitrag von Trixi » Mo 23. Mär 2026, 21:29

Hannes 2.0 hat geschrieben:@Trixi
Na ja, ich möchte damit auch nicht hausieren, geschweige denn an die Öffentlichkeit gehen.
Und kann mir gut vorstellen, dass ich dabei viel Spaß hätte! Und das ist für mich dann auch schon Grund genug,
es mal auszuprobieren ...


Ja sicher soll der Spass nicht zu kurz kommen. Darum geht es mir aber eigentlich nicht. Diese Lost Place-Bilder sind leider eine Massenbeschäftigung und das macht es (für mich) uninteressant. Vergleichbar ist der deutsche Schlager. Da klingt fast jeder Titel gleich und der immergleiche "Rhythmus" ist nervig. Nix eigenes bei den Künstlern. Alle schwimmen in eine Richtung.

Ein wirklich gutes Bild lebt von Individualismus. Das sagen Fotografen, mit denen ich mich beim Spinnereirundgang in Leipzig unterhalten habe. Es wird aber immer schwerer/schwieriger - sagen sie - etwas neues zu finden und ein Alleinstellungsmerkmal oder wirklich etwas hervorstechendes zu platzieren.

Falls mal jemand in Leipzig ist, den Rundgang kann ich nur empfehlen. Termine sind immer im Frühjahr u. Herbst.

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Re: Fotografie

Beitrag von Bert_ks » Mo 23. Mär 2026, 21:37

Hannes 2.0 hat geschrieben:@
Aber es braucht eben auch einen guten Fotografen!
Das Wichtigste beim Fotografieren ist schließlich nicht die ausgefeilte Technik der Kamera,
sondern das Auge des Fotografen!


Du sagst es. Da kann das Ambiente noch so toll sein, das Licht noch so grandios, wenn dann das Modell, um das es geht, dasteht wie ein Sack Wasser, dann kann man es auch gleich bleiben lassen.
Und es geht nie um extreme Posen oder um spektakuläre Verrenkungen (das ist was für den Zirkus oder so), sondern es geht um das Individuum.
Deswegen kann ein gutes Shooting keine Stunde dauern - sondern, gerade zu Beginn, viel länger, weil ja eine Art Beziehung aufgebaut werden muss.
Manchmal liegen gute Orte auch noch viel näher als man denkt ... ich frage gerne nach Keller oder Dachboden (und sei es bei den Eltern oder Großeltern) ... da gibt es dann Orte ...

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