Heute war es wieder einmal so weit. Bruno, Christian, Gabriel und Heinz machten sich auf zu einer gemeinsamen Nacktwanderung auf den Köhlgarten.
Bevor es losgehen konnte, war allerdings eine kleine logistische Meisterleistung gefragt. Christian aus Freiburg holte Gabriel am Bahnhof Müllheim ab. Heinz, der zurzeit seinen FKK Urlaub in Neuenburg am Rhein verbringt, sammelte Bruno am Bahnhof Schliengen ein. Kurz nach 10.00 Uhr trafen wir uns schließlich am Wanderparkplatz Kreuzweg auf 1071 Metern im Kleinen Wiesental.
Der Parkplatz war fast menschenleer. Das kam uns entgegen. So konnten wir vom ersten Meter an in unserem naturgegebenen Kleid loswandern.
Unser Weg führte zunächst an der Klemmbachquelle vorbei. Kaum zu glauben, dass der Klemmbach nach nur 22 Kilometern bereits in den Rhein mündet.
In angenehmem Anstieg erreichten wir zuerst das aus zerbrochenen Skiern gestaltete Gipfelkreuz und nach 1 Kilometer den Hauptgipfel des Köhlgartens auf 1224 Metern.
Von dort reicht der Blick bei klarer Sicht bis zu den Alpen, den Vogesen, über die Rheinebene sowie zum Feldberg und Belchen. Zumindest theoretisch. An diesem Tag war die Aussicht leider ziemlich diesig.
Das tat der guten Stimmung aber keinen Abbruch.
Nach einer gemütlichen Vesperpause und dem obligatorischen Eintrag im Gipfelbuch machten wir uns wieder auf den Rückweg.
Normalerweise wartet Bruno auf den Rest der Gruppe. Dieses Mal war es genau umgekehrt.
Mehrfach blieb er stehen, um invasive Marienkäfer bei der Fortpflanzung zu beobachten.
Ausserdem erklärte er uns noch allerlei Interessantes über Flora und Fauna.
Man lernt eben auf jeder Wanderung etwas dazu.
Nach knapp vier Stunden inklusive Pausen und 8,7 Kilometern erreichten wir wieder den Ausgangspunkt. Der Parkplatz war immer noch fast leer. Danach begann der zweite Teil des Tages. Die Rückfahrt, du ahnst es sicher, mit dem gleichen logistischen Aufwand wie am Morgen
Fazit:
Es war wieder eine rundum gelungene Nacktwanderung. Angenehme Temperaturen, eine abwechslungsreiche Strecke, keine störenden Begegnungen und beste Gesellschaft machten den Tag zu einem vollen Erfolg. Genau solche Tage sind der Grund, warum wir immer wieder gemeinsam losziehen.
P.S. Wir freuen uns immer auf neue Mitwandernde