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Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Ralf-abc » Mo 26. Mär 2018, 19:35

Bummler hat geschrieben:Das ist ja nun ganz einfach, google findet es. Es geht um den Islam...
Allerdings fehlt mir die Verbindung zum Thema des Threads.

Eigentlich geht es da um Gesundheit - hat aber auch nchts mit dem Thread zu tun.

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Bummler » Di 27. Mär 2018, 10:08

Genau, dafür waren jetzt mal wieder die Lichter aus: Earth Hour!

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft ... 11601.html

Hat das jemand mitbekommen? Nein, ich auch nicht.
Warum?
Weil es nicht kommuniziert wurde, jedenfalls nicht vorher, sondern erst hinterher.

Schade.

 
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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von riedfritz » Di 27. Mär 2018, 11:48

Bummler hat geschrieben:Weil es nicht kommuniziert wurde, jedenfalls nicht vorher, sondern erst hinterher.
Also ich habe es im öffentlich-rechtlichen Radio und Fernsehen vorher erfahren, bin aber deswegen nicht zum Eiffelturm gefahren, um Energie zu sparen.

Viele Grüße,

Fritz

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Bummler » Di 27. Mär 2018, 13:20

Dann hättest du aber in Rieden dafür sorgen können, das der Kirchturm mal eine Stunde nicht angestrahlt wird.

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Bummler » Do 29. Mär 2018, 10:50

Um mal wieder auf den Kliamwandel zurück zu kommen: In der letzen PM steht ein interessanter Artikel über die Wasservorkommen unter der Sahara.
https://www.pm-magazin.de/heft/178-pm-m ... be-04-2018 (Seite 57)

Im Artikel steht dann drin, dass die Wasservorkommen reichen würden, um die Sahara 100 Jahre lang zu bewässern und damit einen riesigen Wald zu erzeugen, der den Klimawandel stoppen könnte. Finde ich interessant. Danach, also nach den hundert Jahren muss man natürlich sehen, wo man das Wasser dann herkriegt.
Es gibt auch noch ein paar andere Probleme, die die Wissenschaftler haben, weil so ein großer Eingriff natürlich das Wetter erst recht durcheinander bringen würde.
Der Artikel ist aber lesenswert.

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Bummler » Fr 6. Apr 2018, 09:31

Mein Radiowecker geht schon wieder falsch!
Heute war ich fast 10 Minuten zu früh auf Arbeit.
Wer macht denn diesmal was mit dem Strom?

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Aria » Di 17. Apr 2018, 15:08

Chico ist tot – Zitat aus der Süddeutschen:

Nun ist er tot, der Hund, den Hunderttausende retten wollten. Das Tier hatte am Dienstag vergangener Woche in Hannover seine Besitzer in der Wohnung totgebissen, eine 52-jährige Frau und ihren 27-jährigen Sohn. Einschläfern ist in solchen Fällen zum Schutz der Menschen üblich, eigentlich. Diesmal aber erfasste plötzlich eine Welle der Solidarität den Staffordshire-Terrier-Mischling, der zwei Menschen getötet hatte. Sein Name, Chico, wurde in der vergangenen Woche zum Kampfbegriff.
Mehr als 300 000 Menschen forderten in Onlinepetitionen, dass der Hund gerettet werden solle, dass man ihm, wie es der Deutsche Tierschutzbund forderte, "eine Chance auf Resozialisierung" gebe, vor dem Veterinäramt in Hannover wurden "Free Chico"-Transparente geschwenkt.


Tierschützer kennen offenbar keine Grenze – oder: Uns geht es zu gut.

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von hajo » Di 17. Apr 2018, 16:27

Ob es uns zu gut geht?

Dagegen hätte kaum jemand etwas.
Zumal "zu" gut zu definieren wäre...

Das, was da geschieht, hat was mit Dummheit zu tun.
Mit absoluter Dummheit.

Wölfe gehören abgeschossen, weil sie eine potentielle Gefahr sind, Mücken erschlagen, da lästig, Spinnen mit Chrysanthemenspray vernichtet.
Flüchtlinge ausgewiesen, Juden...

Ach, ich hör auf.

Aber DUMMHEIT ist - siehe anderen Faden - leider zu häufig die Grundlage des Wünschens, Wollens und Handelns.

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Hans H. » Fr 27. Apr 2018, 23:03

Es ist eine Weile her, dass wir hier das Insektensterben thematisiert hatten.
Hier ist zu diesem Thema ein sehr lesenswerter Beitrag in GEO (der Adblocker muss für Geo.de inaktiv gestellt werden).
https://www.geo.de/magazine/geo-magazin ... r-insekten

Der Artikel ist lang, aber wenn man ihn ganz liest, versteht man, warum in Standard-Tests als "unschädlich" getestete Stoffe in der realen Umwelt sehr schädlich sein können. Das im unteren Viertel des Artikels genannte Bachlauf-Modell, in dem sich der Stress realer Bedingungen beobachten und die reale Wirkung der Testsubstanzen erkennen lässt, wurde schon Anfang der 1990ger Jahre nicht nur in einem UBA-Labor (dem früheren WaBoLu), sondern auch in den Ökologie-Labors zweier der großen deutschen Konzerne für chemische Produkte entwickelt und für Produkte angewandt, die in sehr großen Mengen in die Umwelt gelangen können. Für Waschmittel-Inhaltsstoffe wurde es verwendet (wahrscheinlich auch weiterhin - die Kontakte habe ich nicht mehr, weiß es daher nicht). Für andere Umweltchemikalien waren diese Untersuchungen den Herstellern einfach zu teuer, denn da geht es schnell mal um >50 T€, wenn der Test über die nötige lange Zeit läuft.

Jetzt wird mancher denken: die Behörden hätten es doch fordern können. Ja, hätten ... Man hat auf EU-Ebene die REACh-Verordnung verabschiedet, die festlegt, bei welchen Herstell-Mengen welche ökologischen Prüfungen durchzuführen sind. Da ist ja schon im Vorfeld die gesamte chemische Industrie in Diskussionen mindestens 10 Mal gestorben. Man hat also die ohnehin stark gestiegenen Kosten in diesem Bereich dann in Grenzen gelassen. Aber es ist alles zu standardisiert für ebenso standardisierte Gefährlichkeits-Floskeln. Nachdenken und nach wissenschaftlichen Erkenntnissen gezielt auf andere Besonderheiten (als den Standards) zu prüfen war und ist nicht gefragt. Deshalb sind so viele Stoffe unbedenklich eingestuft, die es nicht wirklich sind. Andererseits sind nach den Standard-Tests viele Stoffe potenziell krebserregend, von denen diese Gefahr unter realen Bedingungen nie ausgeht.

Der katastrophale Fehler ist aber nicht die Standardisierung der Tests für die Grund-Prüfung, denn für die erste Beurteilung einer großen Anzahl von Stoffen haben wir die damals dringend gebraucht. Nur die rechtliche Durchsetzbarkeit der Zulassungen anhand einfacher Standardtests, auch wenn es Bedenken aus Beobachtungen außerhalb der Labortests gibt, also dass Nachdenken nicht erwünscht ist, das führt zu diesen katastrophalen Fehleinschätzungen. Glaubt aber bloß nicht, dass es nicht auch die Warnungen und Bedenken innerhalb der Firmen gegeben hätte. Dazu aber kein weiterer Kommentar. Jetzt wird nun auf Schadensersatz wegen des Entzugs der Zulassungen geklagt, also wegen des entgangenen Gewinns, ohne Berücksichtigung des viel größeren Schadens für die Umwelt. Wann werden endlich die Folgeschäden auf die Verursacher umgelegt?

Weitere Links aus Geo:
https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit ... ramatische

https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit ... -giftfreie

https://www.geo.de/magazine/geo-magazin ... e-flaechen

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Aria » Sa 28. Apr 2018, 15:12

Das Geschäft der Kontrollbehörden ist auch deshalb nicht so einfach, weil man bei der Zulassung auf die langdauernden Studien der Industrie zurückgreift bzw. zurückgreifen muss, um ev. Wettbewerbsnachteile, die ein woanders bereits zugelassenes Pflanzenschutzmittel für die EU haben kann, zu minimieren.

Die europäischen Mühlen mahlen langsam, aber sie mahlen: Eu hat jetzt 3 Neonikotinoide verboten – Zitat:

Ein EU-Ausschuss hat am Freitag den Einsatz von drei sogenannten Neonicotinoiden verboten. Konkret geht es um die Wirkstoffe Clothianidin, Thiamethoxam und Imidacloprid. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) hatte zuvor die Schädlichkeit der Stoffe für Wild- und Honigbienen bestätigt.
Der Einsatz der Mittel unter freiem Himmel muss nun innerhalb von drei Monaten beendet werden, sowohl in Form von Saatgutbehandlung, als auch als Spritzmittel.


Das scheint wie ein Tropfen auf den heißen Stein zu wirken, aber die Zahl der zugelassenen Pflanzenschutzmittel sinkt kontinuierlich: Von 1130 im Jahr 2000 auf 753 im Jahr 2016 – siehe dazu den gleichen oben verlinkten Artikel.

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