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Was FKK ist und nicht ist

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Re: Was FKK ist und nicht ist

Beitrag von Mecki » Do 13. Sep 2018, 12:00

Seelöwe hat geschrieben:@Zett
bitte wegen eines etwas pointiert formulierten sachlichen Beitrags nicht glech persönlich ausfallend werden!

Mit ist sehr wohl der Unterschied zwischen einer notwendigen und einer hinreichnenden Bedingung bekannt :D
Ebenso,ist mir aber auch der Unterschied zwischen einer beobachtenden / beschreibenden Definition und einer bestimmenden/ regelsetzenden Defintion bekannt.

Hier heißt es nun mal „was FKK ist“ und nicht „was FKK sein sollte“ - und das ist im deutschen Sprachgebrauch nun mal ganz einfach ein Synonym von nackt (notwendige und oft auch hinreichende Bedingung). Siehe FKK-Baden, -Wandern, -Stand, –Kegeln usw.

Deine spezielle „regelsetzende“ Definition mit der „Gesundungs“-Bedingung als notwendiger Bedingung hat ja in einem anderen Thread hier ja wenig oder besser gesagt keine Zustimmung gefunden. Du kannst sie gerne für dich verwenden, aber im normalen Sprachgebrauch ist sie unbekannt.
Grüße vom Seelöwen



@ Seelöwe

das sehe ich auch so...und ganz sicher ist diese Erklärung nicht nur für ein paar Leute ausreichend.

Wer FKK auf SEiNE/IHRE Weise lebt - was soll die "Definition", was "FKK ist", bzw., was FKK "zu sein hat!
Selbst von Verbänden/Vereinen eingebrachte "Definitionen" sind nicht zwingend bindend....das ist eben
genau DAS, was Puistola immer zum Ausdruck gebracht hat....und das hat....

...sorry - @ Zett - aber auch gar nicht mit "einfachster mathematischer Logik" zu tun. "Logik" reicht ;)

Du legst deine Logik so, wie du sie für richtig hältst - andere Menschen legen ihre eigene Logik so aus,
wie diese es für richtig und praktikabel halten. Und dann ist es "schnurz", was "übergeordnet" gedacht,
gesagt, gemacht wird. Es ist niemandem anzusehen, wie ein Mensch zu "seinen" FKK-Vorstellungen steht,
was er denkt, was er fühlt - das geht auch niemand Anderen etwas an. Oder trabst du hocherhobenen Hauptes durch die Gegend und FKK´ler sollen sehen, dass du der WAHRE FKK´ler bist? Oder muss ein Gelöbnis abgelegt werden, wer sich zu einer Verbands-/oder Vereinsdefinition FKK betreffend bekennt?

Ich habe mir immer nur das in einem Verein für mich rausgesucht, was für mich stimmig war - ohne gegen Vereinsstatuten zu verstoßen. Denn innerhalb von Statuten gibt es auch noch gewisse Freiräume ....und die
nutzt du - @ Zett - für deine Definition, was FKK "zu sein" hat. Mach das, wie du lustig bist...aber versuche bitte nicht, Andere bekehren zu wollen, was diese partout nicht wollen.

Es ist auch nicht so dolle, @ Puistola JETZT etwas nachzusagen, anzudichten - er kann sich nicht mehr zu Wort melden, um etwas zu erklären, zu widerlegen versuchen. Die Haltung Puistolas FKK betreffend ist den
meisten bekannt....und seine sehr freie Auslegung hat VIELEN Menschen gefallen, gar imponiert. Meine Einschätzung ist, dass er genau DAS gelebt hat, wie er es wollte.... "FKK = ohne Höschen"!

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Re: Was FKK ist und nicht ist

Beitrag von Bummler » Do 13. Sep 2018, 14:27

Mecki hat geschrieben:Die Haltung Puistolas FKK betreffend ist den
meisten bekannt....und seine sehr freie Auslegung hat VIELEN Menschen gefallen, gar imponiert. Meine Einschätzung ist, dass er genau DAS gelebt hat, wie er es wollte.... "FKK = ohne Höschen"!



Nur hat Puistola damit nicht irgendwelche Beliebigkeit gemeint, sondern das was er "Freisinn" nannte. Das er persönlich mit dem Kürzel FKK seine Probleme hatte war doch weniger inhaltlicher Natur, sondern weil er mit Herrn Fischer vom DFK (Nacktwanderer sind Bekloppte...) und vor allem mit der nationalsozialistischen Vergangenheit einiger ehemaliger Ehrenmitglieder (Ungewitter - Antisemit) seine Probleme hatte. DAS ist ja auch verständlich.

Jedoch war für ihn sein "ohne Höschen" ein Wert, eine Freiheit die er auch juristisch zu verteidigen versuchte, was ihm aber letztendlich nicht gelang. In seinen Fernsehauftritten hat er doch bezüglich Nacktheit nie so dümmlich argumentiert wie du hier mit "Meinungsfreiheit" und "jeder kann das doch so sehen wie er will" tust, sondern er hat sie aus einer liberalen Weltanschauung und auf einer juristischen Grundlage heraus begründet, als ein Recht das wir Nackte hätten, weil uns in unserer freiheitlich demokratische Ordnung soviel Liberalität zusteht.

Die Freikörperkultur (oder das Schweizer ohne Höschen) ist also mitnichten eine persönliche Befindlichkeit, sondern eine Weltanschauung, die es zu respektieren gilt.

Freiheit ist niemals etwas Belang- oder Wertloses. Erst recht nicht, wenn man sie gewohnt ist. Es betrübt mich, wie du hier in diesem Umfeld diese Freiheit als etwas Triviales darstellst und andere, die diese Freiheit noch wertschätzen diskreditierst. Und lass Puistola da raus. Wenn er sich über die Thuja-Hecken lustig gemacht hat, dann durfte er das. Einer der bis zum europäischen Gerichtshof wegen seiner Freiheit klagt, nackt wandern zu dürfen, der Bussgelder in dreistelliger Höhe gezahlt hat um sich als Unbeugsam gegenüber seinem Freiheitsanspruch zu zeigen, der darf sich auch mal über andere lustig machen.

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Re: Was FKK ist und nicht ist

Beitrag von Nudi » Do 13. Sep 2018, 14:31

Wenn das hier (ewig) so weitergeht, blick ich bald nicht mehr durch. Manche hier könnten auch über des "Fettgehalt der Dachsteine im Winter; unter besonderfer Beachtung der Konsistenz von Kuhscheiße" diskutieren. Ich schalte die Deogachtungsfunktion jedenfalls ab, es nervt einfach.
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Re: Was FKK ist und nicht ist

Beitrag von Mecki » Do 13. Sep 2018, 14:46

@ Bummler

deine Ausdrucksweise ist mir suspekt....

 
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Re: Was FKK ist und nicht ist

Beitrag von Campingliesel » Do 13. Sep 2018, 15:12

@ Mecki:

wer ist denn verantwortlich, wenn es innerhalb von Vereinen nicht (mehr) rund läuft? Es bleibt zudem
die Frage, warum es nicht (mehr) rund läuft. Dass Nachwuchs fehlt, ist ein Symptom - keine Ursache
der Problematik.


Diese Frage ist schon mal Unsinn. Verantwortlich ist weder der Vorstand noch der Verein selber, wenn der Nachwuchs fehlt. Wenn die Jugendlichen einfach keine Lust mehr darauf hatten, FKK zu machen, hat das Gründe, für die der Verein nichts kann. Die Jugendlichen fehlen ja auch an den meisten anderen FKK-Plätzen, Stränden, Campingplätzen, wo es keinerlei Verantwortliche gibt, die irgendwas bestimmen wollen, was speziell mit der FKK zu tun hat. Und das ist schon seit den 90er Jahren so. Am Meer und beliebten Urlaubsgebieten sind vlt noch ein paar mehr als an Stränden an Seen.

Wenn aber verknöcherte Ansichten in Vereinen immer noch und immer wieder hochgehalten werden,
um Traditionen nachzuhängen, muss sich nicht wundern, wenn wankelmütige Mitglieder den Verein
verlassen, Nachwuchs-Sorgen ihre Kreise ziehen.


Bitte: Welche verknöcherten Ansichten werden denn hochgehalten? Was denn für Traditionen? Daß kein öffentlicher Sex stattfinden soll? Oder was sonst noch?
Welche neuen Ansichten sollen dann gelten?
Ich habe mit fast 60 sicher keine verknöcherten Ansichten und auch die meisten Leute über 50 auch nicht. Was tun wir denn anderes am See ohne Vereinsatzungen als in einem Verein?

Jeder bisher gestandene Verein geht den Bach runter, wenn nicht zeitgemäße Aktualisierung der Interessen
erfolgt, OHNE den Boden der Satzung verlassen zu müssen. Der Satzung Genüge tun.... und doch immer wieder auf den aktuellen Stand von Entwicklungen eingehen - was nicht heißt, ALLES mitmachen zu wollen,
zu müssen.


Welches bitte sind denn zeitgemäße Aktualisierung der Interessen?
Was soll denn der aktuelle Stand von einer Entwicklung sein? Daß jeder machen kann, was er will? Angezogen oder nicht? DAs wollen ja viele FKKler auch nicht.
Klar, die einen rasieren sich, die anderen nicht. Die einen haben Peircings, die anderen nicht. Was denn sonst noch?

Die wenigsten Mitglieder in einem Verein interessieren sich für irgendwelche SAtzungen. Es gibt Regeln, die auf jedem Campingplatz gelten, egal, ob FKK oder nicht. Und es gibt Regeln in einem Verein, aber die betreffen meist nicht die FKK selbst, sondern meist organisatorische Dinge.
Was wollen denn die Leute der alten Garde anders als junge "Garden"?

Wenn Du schon was schreibst, dann werde doch bitte endlich mal konkret. Und eiere nicht so herum wie das Geschwätz:

kann ich die "Innereien" der verschiedenen Vereine kennen? Nein.
Jeder Verein wird anders geführt, weil die Führungsriege individuell arbeitet.
Und wenn FKK-Verein A funktioniert, FKK-Verein B überhaupt nicht funktioniert - was soll da
an Vorschlägen kommen, Verein B wieder auf Vordermann zu bringen? Vereinsstrukturen
nicht zu kennen, lässt einen Vorschlag wie eine Seifenblase platzen. Gehen Probleme von
Personen aus - Eitelkeiten/Animositäten/Selbstsucht - ist das etwas anderes, als wenn der
Ablauf im Verein hakt...durch evtl. organisatorisches Chaos. Oder aber... eine gesamte
Vereinsführung hat NULL Ahnung, was sich meist erst herausstellt, wenn sie wirklich gefordert
wird.


Es kommt nicht auf die Führung an, weil jeder Verein heute dieselben Probleme hat. Der einzige Unterschied besteht darin, ob ein Verein sich für Tagesgäste, Urlaubsgäste öffnet oder nicht. Und wenn es ein FKK-Platz sein soll, dann sollten eben alle grundsätzlich nackt sein, außer wenn es das Wetter nicht erlaubt oder auch abends zu kühl ist. Und nicht das doofe Herumgeeiere mit den pubertierenden Jugendlichen. Wenn man ihnen klarmacht, daß Pubertät eine völlig natürliche Phase bei jedem Menschen ist, wofür man sich nicht zu schämen braucht, auch wenn es sich zeitweise komisch anfühlen mag, dann verstehen sie das auch. Und wenn sie sehen, daß FKK nichts mit öffentlichen Sex zu tun hat, sie keine Angst vor Übergriffen und Angrapschen zu haben brauchen, dann werden sie ihre Ängste auch abbauen. Wenn man sie darüber aufklärt, daß vor allem Medien wie Internet ein völlig falsches Bild zeigen, was FKK sei, dann wissen sie auch wieder, woran sie sich halten können.

Ein Verein ist keine Firma, die sich irgendwie "aufstellen" muß.
DAs einzige Image, was ein FKK-Verein nicht haben sollte, ist, ein Swinger-Club zu sein. Und das geht eben nur, wenn man öffentlichen Sex einfach ausschließt.

Irgendwelche Veranstaltungen sollten keine Pflicht sein, auch keine moralische Pflicht, sondern rein nach Lust und Laune, Interessen wählbar sein.

Und was sollten neue Mitglieder sonst noch für wichtig halten, wenn sie in den Verein eintreten wollen? Was würde sie stören?
(Außer die übertriebene Angst vor den Arbeitsstunden, die eben notwendig sind, oder, wenn man das nicht machen will oder kann, einfach einen höheren Beitrag zahlen, wobei ich mit NIchtkönnen keine gesundheitlichen Gründe meine, sondern vlt nur 10 linke Daumen zu haben.

 
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Re: Was FKK ist und nicht ist

Beitrag von Mecki » Do 13. Sep 2018, 22:34

@ CL

du darfst deine Meinung und Ansicht haben - ich habe die meine, die auf Erfahrungen und Erkenntnissen von "Vereinsleben" beruhen. Nicht ein Verein war/ist es...gleich mehrere Vereine waren/sind es - und auch gut 21 Jahre Vorstandsarbeit in verschiedenen Vereinen unterschiedlichster Art in verschiedenen Positionen gehören dazu.

Versuche nicht immer, Meinungen Anderer diesen abzusprechen....deine Erfahrungen und Erkenntnisse
belasse ich dir ja auch!

 
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Re: Was FKK ist und nicht ist

Beitrag von Campingliesel » Do 13. Sep 2018, 22:41

Mecki hat geschrieben:@ CL

du darfst deine Meinung und Ansicht haben - ich habe die meine, die auf Erfahrungen und Erkenntnissen von "Vereinsleben" beruhen. Nicht ein Verein war/ist es...gleich mehrere Vereine waren/sind es - und auch gut 21 Jahre Vorstandsarbeit in verschiedenen Vereinen unterschiedlichster Art in verschiedenen Positionen gehören dazu.

Versuche nicht immer, Meinungen Anderer diesen abzusprechen....deine Erfahrungen und Erkenntnisse
belasse ich dir ja auch!


Ich habe Dir Deine Meinung oder Erfahrung nicht abgesprochen, sondern konkrete Fragen gestellt. Und du bist wie immer nicht in der Lage, darauf konkrete Antworten zu geben, sondern redest Dich nur raus.

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Re: Was FKK ist und nicht ist

Beitrag von hajo » Do 13. Sep 2018, 23:11

Mecki hat geschrieben:@ Bummler

deine Ausdrucksweise ist mir suspekt....

Wieso?
Bummler schreibt weitgehend deutlich, ohne ständige Fragezeichen und ohne permanente Schrägstriche (neudeutsch: slashes).

Naja...
Inhaltlich zu antworten, wäre wirklich keine Option?
Oder keine Möglichkeit. ..

DIR.

Frage ich.

 
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Re: Was FKK ist und nicht ist

Beitrag von Mecki » Fr 14. Sep 2018, 12:42

@ CL

deine Frage habe ich hinreichend beantwortet.

Verbesserungsvorschläge stehen nur Insidern zu - der jeweiligen Vereine...das sei noch erwähnt.

Und wenn ein FKK-Verein funktioniert und ein anderer nicht mehr....die Antwort kannst du dir selbst geben!


@ Hajo

inhaltlich auf Posts zu antworten, ist nicht das Problem.

Es geht um die Form im Umgang miteinander....und wenn Inhaltliches im Vordergrund bleibt,
passt das auch für mich. Es passt aber nicht mehr, wenn irgendetwas als "dümmlich" abqualifiziert
wird...wobei es NICHT um die Inhalte ging, sondern dass ich "dümmlich" sei, dass SO geschrieben
zu haben.

Und Hajo...werfe du das bitte nicht so weit weg, dass sei jetzt Kleinkram - du hast immer mal
entsprechend reagiert, wenn dir Gleiches widerfuhr...mehrfach schon. Oder du fühlst dich
persönlich angesprochen, obwohl dem nicht der Fall war.

@

Was FKK keineswegs ist - persönliche Agitation zu üben, mangelnder/fehlender Respekt anderen
Menschen gegenüber, egal ob es sich um FKK´ler oder Textile handelt.

 
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Re: Was FKK ist und nicht ist

Beitrag von Campingliesel » Fr 14. Sep 2018, 13:46

@ Mecki: Du hast keine meiner direkten Fragen beantwortet, und als so langjähriger Profi müßtest Du das eigentlich wissen.
Ein Verein ist keine Firma, die funktionieren muß, um Gewinn zu erwirtschaften und auch kein Kindergarten, der von guter Führung abhängt, weil die Leute erwachsen genug sind, um zu wissen, was sich gehört und was nicht.

Und soviel Unterschied ist zwischen den Vereinen nun auch wieder nicht. Die Interessen der Mitglieder sind im Prinzip überall die gleichen. Die Leute wollen nackt sein, sich erholen, etwas Sport treiben können und nicht von Spannern oder Pädophilen oder Exhibis belästigt werden. Punkt. Und sie wollen auch nicht ständig mit Satzungen konfrontiert werden, bevormundet werden. Und auch nicht gezwungen werden, ständig wie eine einzige Horde zusammenzusein und alles mitmachen müssen.

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