Es gibt mehrere Methodnen um solche Missverständnisse zu vermeiden. Die von mir als Beispiel genannte "Nacktparty im Zelt" des FKK-Vereins BffL nutzt z.B. die Einbettung der Veranstaltung in das Programm der mehrtägigen "Sonnenseespiele", was den Kontext überdeutlich macht. Wenn man dann noch berücksichtigt, dass sich in dem genannten Beispiel Teilnehmende großflächig bereits kennen und - nennen wir es einmal - "aufeinander achten", was auch als "soziale Kontrolle" beschrieben werden kann, dann sind Missverständnisse noch unwahrscheinlicher. Man kann auch durch geschickte Namensgebung einer "Nacktparty" die Falschen im Vorfeld abschrecken. Sogar die gewählte Uhrzeit kann helfen: In der feuchten Fantasie der Falschen passiert in der Zeit von 19-23 Uhr viel weniger "Spannendes" als in der Zeit von 23-6 Uhr.Beibachpaar hat geschrieben:Ne offizielle FKK-Party wirst du kaum irgendwo finden. Da denkt der Volksmund inzwischen längst an Swinger und Cruiser. Ein Veranstalter, der sowas veranstaltet, wird seinen Ruf beschädigen.
Schwieriger wird es, wenn bewusst Club-Atmosphäre aufgebaut werden soll, die sich auch an das allgemeine, eventuell jüngere Publikum richten soll, wie z.B. bei den "Beautifull Skin"s in der pariser "Sand Fabrik". Da helfen nur gut ausgeleuchtete Veranstaltungsräume, ausführlich erläuterte Regeln und ein gut besetztes Team, das - durchaus demonstrativ und für alle sichtbar - für die Einhaltung der Regeln sorgt. Wenn mehrere Hundert Teilnemende das Angebot nutzen - wie das typischerweise bei den "Beautifull Skin"s der Fall ist - dann ist tatsächlich ein sehr gut eingespieltes Team nötig.
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