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Gregor Gysi fordert mehr FKK-Angebote

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Re: Gregor Gysi fordert mehr FKK-Angebote

Beitrag von tommy08 » Mo 14. Aug 2017, 18:11

Über die DDR möchte ich mich nicht äußern, weil das hier ein FKK-Forum ist und kein DDR-Forum. Es gab Positives und Negatives, genau so wie im Westen. Jeder hat seine eigenen Erfahrungen gemacht. Das dazu.

Zu Gregor Gysi: Das was er geäußert hat ist seine Privatmeinung und hat nichts mit Parteien und Wahlkampf zu tun.

Außerdem kann die Politik gar nichts pro oder kontra FKK unternehmen. Würde man FKK politisch abschaffen, machten es die Menschen aus Opposition mehr als zuvor. In der Realität ist das ganze Gegenteil der Fall: Bei uns in Sachsen entstehen an Tagebauseen immer mehr neue offizielle, sehr schöne FKK-Strände. Mehr als vor der Wende! Und wie reagieren die Menschen? Sie gehen nicht hin. Und wenn doch, dann liegen sie in Badesachen rum und gehen so ins Wasser, möglichst noch mit zusätzlichen Schlabberhosen und T-Shirt über Badehose und Bikini. Wenn Politiker zu FKK ermuntern interessiert das die Leute überhaupt nicht. Sie sind einfach zu prüde. Das ist umgekehrt wie in den 1970er Jahren: Damals war die aufmüpfige Jugend am Strand nackt und die "Alten" waren darüber empört. Die Jugend von damals sind die Alten von heute, und die prüde Jugend von heute will nicht so sein wie die Alten - und zieht sich daher nicht aus.

 
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Re: Gregor Gysi fordert mehr FKK-Angebote

Beitrag von Blood Moors » Mo 14. Aug 2017, 21:11

tommy08 hat geschrieben:Außerdem kann die Politik gar nichts pro oder kontra FKK unternehmen.

Doch! Sie kann dafür sorgen, dass öffentliche Nacktheit künftig nicht mehr als Ordnungswidrigkeit geahndet werden kann. Dass ich mich überall frei bewegen darf, wie ich möchte. Und wer daran Anstoß nimmt, der hat halt Pech gehabt.

tommy08 hat geschrieben:Das ist umgekehrt wie in den 1970er Jahren: Damals war die aufmüpfige Jugend am Strand nackt und die "Alten" waren darüber empört. Die Jugend von damals sind die Alten von heute, und die prüde Jugend von heute will nicht so sein wie die Alten - und zieht sich daher nicht aus.

Da könnte was dran sein.

 
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Re: Gregor Gysi fordert mehr FKK-Angebote

Beitrag von norbert » Mo 14. Aug 2017, 22:30

Campingliesel hat geschrieben:Nu nehmt das einfach mal als Humor, und macht nicht aus jedem Witz so ein Drama draus.


Sicherlich nimmst du die Totesopfer an der Mauer, an der grünen Grenze und an der Ostsee und die, die in Bautzen waren auch mit Humor.

 
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Re: Gregor Gysi fordert mehr FKK-Angebote

Beitrag von Campingliesel » Mo 14. Aug 2017, 22:43

Natürlich nehm ich das nicht mit Humor. Davon ist ja auf der Tasse auch nicht die Rede. Da geht es nur um die alltäglichen Dinge.

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Re: Gregor Gysi fordert mehr FKK-Angebote

Beitrag von guenni » Mo 14. Aug 2017, 22:58

woher weisst du, wie die aufschrift der tasse zu verstehen ist und dass es da nur um alltägliche dinge geht?

 
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Re: Gregor Gysi fordert mehr FKK-Angebote

Beitrag von tommy08 » Mo 14. Aug 2017, 23:32

norbert hat geschrieben:Sicherlich nimmst du die Totesopfer an der Mauer, an der grünen Grenze und an der Ostsee und die, die in Bautzen waren auch mit Humor.


Sicher hat es Unrecht in der DDR gegeben, aber die überwiegende Mehrheit führte ein ganz normales Leben und hat nicht jeden Tag von früh bis abend vor der Stasi gezittert. Es geht hier im Forum um FKK und nicht darum, persönlichen politischen Frust abzubauen.

 
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Re: Gregor Gysi fordert mehr FKK-Angebote

Beitrag von norbert » Di 15. Aug 2017, 06:36

Ich habe keinen persönlichen Frust, sondern habe auch ein normales Leben geführt.
Wenn hier aber dargestellt wird, das in der DDR vieles besser war, kann ich das nicht einfach so unkommentiert stehen lassen.
Man darf dieses normale Leben in der DDR nicht verherrlichen.

 
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Re: Gregor Gysi fordert mehr FKK-Angebote

Beitrag von Campingliesel » Di 15. Aug 2017, 08:58

guenni hat geschrieben:woher weisst du, wie die aufschrift der tasse zu verstehen ist und dass es da nur um alltägliche dinge geht?


auf dumme Fragen gibts auch nur dumme Antworten! Ich lebe ja nicht auf dem Mond!

 
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Re: Gregor Gysi fordert mehr FKK-Angebote

Beitrag von Campingliesel » Di 15. Aug 2017, 09:09

tommy08 hat geschrieben:
norbert hat geschrieben:Sicherlich nimmst du die Totesopfer an der Mauer, an der grünen Grenze und an der Ostsee und die, die in Bautzen waren auch mit Humor.


Sicher hat es Unrecht in der DDR gegeben, aber die überwiegende Mehrheit führte ein ganz normales Leben und hat nicht jeden Tag von früh bis abend vor der Stasi gezittert. Es geht hier im Forum um FKK und nicht darum, persönlichen politischen Frust abzubauen.


Genauso war das. Die Leute haben auch gelernt, damit umzugehen und aus mancher Not eine Tugend zu machen. Und was man vor allem nicht wo und wann sagen durfte. Da gibts z.B. auch das Buch von Dieter Zimmer "Für'n Groschen Brause " , in dem der Alltag sehr anschaulich und auch mt viel Humor beschrieben wurde. Meine beiden Freunde aus Thüringen und Sachsen sagten mir immer, daß man 2 Möglichkeiten hatte. Entweder man arangierte sich mit allen Unbilden, vieles wußte man ja auch nicht anders, oder man wehrte sich gegen alles, und die hatten dann eben die Probleme mit Stasi, bis hin zu den Fluchtversuchen, die nicht immer geglückt sind.

In die Mühlen der Justiz kannst du auch hier im Westen kommen, wenn du es ständig drauf anlegst, andererseits aber die dümmsten Fehler machst, die man machen kann.

 
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Re: Gregor Gysi fordert mehr FKK-Angebote

Beitrag von Campingliesel » Di 15. Aug 2017, 09:18

norbert hat geschrieben:Ich habe keinen persönlichen Frust, sondern habe auch ein normales Leben geführt.
Wenn hier aber dargestellt wird, das in der DDR vieles besser war, kann ich das nicht einfach so unkommentiert stehen lassen.
Man darf dieses normale Leben in der DDR nicht verherrlichen.


Niemand verherrlicht hier etwas. Aber es ist immer so, daß in Erinnerungen nur die positiven Dinge bleiben. Ob das nun die verklärte Zeit im Biedermeier war, was man oft die "gute alte Zeit" nennt, ob das die Zeit zwischen den Weltkriegen war nach der großen Inflation, oder die sog. "Goldenen Zwanziger Jahre", oder die 60er und 70er Jahre, die auch in meinen Augen eine super schöne Zeit waren. Und wenn heute Leute mit der Arbeitslosigkeit, den überteuerten Mieten und sogar damit zu kämpfen haben, daß ein Monatslohn von 1000 € kaum zum Leben reicht, Rentner sogar noch dazuverdienen müssen, dann denkt man eben gerne an die Zeit zurück, wo es das alles nicht gab. Ist doch wohl verständlich, oder?

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