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Sichtschutz soll Nacktbader am Feringasee abschirmen

BeitragVerfasst: Di 12. Apr 2016, 11:51
von raiguen_shd
Die Gemeinde reagiert damit auf Beschwerden über Gaffer - betont aber, dass es dabei nicht nur um Flüchtlinge geht.
Von Sabine Wejsada, Unterföhring

Der Feringasee in Unterföhring gehört zu den beliebtesten Badestellen im Münchner Umland. Mit einer Wasserfläche von 32 Hektar lockt er in den Sommermonaten Tausende von Besuchern, an manchen Wochenenden wähnt man sich an der Adria, so viel ist los: Handtuch an Handtuch; das bis zu sieben Meter tiefe Gewässer ist überfüllt mit Menschen, die schwimmen, surfen oder paddeln.

Besonders gefragt ist der See bei Freunden der Freikörperkultur (FKK). Auf der Halbinsel tummeln sich in Hochzeiten bis zu 6000 Nacktbader. Sie sollen nun mit einer Sichtschutz-Schleuse am Zugang zur FKK-Insel abgeschirmt werden, und zwar vor neugierigen Blicken. "Nicht nur von Flüchtlingen", wie es übereinstimmend aus dem Unterföhringer Rathaus und dem Landratsamt München heißt.

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Re: Sichtschutz soll Nacktbader am Feringasee abschirmen

BeitragVerfasst: Di 12. Apr 2016, 13:42
von Aria
Zitat aus dem Artikel:
Allerdings soll es an den vergangenen warmen Tagen zu folgenden Szenen gekommen sein: Mehrere Asylbewerber hätten von der gegenüberliegenden Seite der Insel die Nackten unverblümt angestarrt - was diesen wiederum zuwider war.
Erstens ist die „Insel“ eine Halbinsel und die gegenüberliegende Seite ist an keiner Stelle weniger als 100 m weit entfernt – da kann man mit freiem Auge nicht viel sehen.

Ich halte deswegen das für aufgebauscht, was im Artikel auch angedeutet wird – Zitat:
"Wer weiß, ob die Aufregung so groß gewesen wäre, wenn es sich um einheimische Burschen gehandelt hätte", mutmaßt der Unterföhringer Bürgermeister.

Re: Sichtschutz soll Nacktbader am Feringasee abschirmen

BeitragVerfasst: Di 12. Apr 2016, 17:59
von Eule
Der Artikel zeigt doch nur auf, dass die Nacktheit bei uns selbst noch nicht aus dem Bereich des "Sonderbaren" heraus ist. Hier wäre wirklich eine umfassende Aufklärungsarbeit erforderlich.