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Fuerteventura im November

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Re: Fuerteventura im November

Beitrag von Hans H. » Sa 25. Nov 2017, 00:08

Genau so ist es: erst ab 63 kann man mit diesem Modell heutzutage aussteigen. Das mit 59 war einmal und dem wurde ein gesetzlicher Riegel vorgeschoben, solange nicht einer der Punkte 1 - 4 von oheja zutreffen.
Aber, wenn man mit 63 mit diesem Modell aussteigt, wird jeder Nebenverdienst oberhalb der Mini-job-Grenze (ich glaube zurzeit 450 €) voll auf die verminderte Rente angerechnet, also von dieser abgezogen. Erst bei Beginn der Regel-Rente kann man unbegrenzt und ohne jegliche Abzüge (außer natürlich der Steuer) dazuverdienen. Dazu hatte ich damals definitiv keine Lust, vom schon langfristig geplanten Nebenverdienst quasi nur die 450 € zu haben, weil der Rest von der Rentenzahlung abgezogen worden wäre. Also habe ich es bis 65 + 1/4 durchgezogen und habe jetzt mein kleines aber sehr lohnendes Halbzeit-Gewerbe (also ca. halbe Normalarbeitszeit). (Aber der Steuerbescheid vor einigen Tagen war mal wieder ein Schock).

Im Übrigen hatte doch dieter_gli von einem Monat auf Fuerte geschrieben. Das geht doch auch bei normaler Berufstätigkeit, oder wer hat heutzutage im Job nicht 6 Wochen Ferien im Jahr? Nimmt man dann noch ein paar gut gelegene Feiertage dazu: dieses Jahr 2 Feiertage in mehreren Bundesländern in der 44. Wo. und einer in der 47. Wo, hat man für 4 Wo. nur 3 Wo. + 2 Tage an Urlaub verbraucht.

 
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Re: Fuerteventura im November

Beitrag von oheja » Sa 25. Nov 2017, 00:21

Hans H. hat geschrieben:Das geht doch auch bei normaler Berufstätigkeit, oder wer hat heutzutage im Job nicht 6 Wochen Ferien im Jahr? Nimmt man dann noch ein paar gut gelegene Feiertage dazu: dieses Jahr 2 Feiertage in mehreren Bundesländern in der 44. Wo. und einer in der 47. Wo, hat man für 4 Wo. nur 3 Wo. + 2 Tage an Urlaub verbraucht.


Das Problem ist in einem Unternehmen/Behörde nur, auf den Trichter kommen fast alle, die nicht auf die Schulferien angewiesen sind. Da geht dann ein Hauen und Stechen um die Brückentage los, da nicht alle gleichzeitig weg können. ;)

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Re: Fuerteventura im November

Beitrag von Hans H. » Sa 25. Nov 2017, 01:10

Stimmt, daran hatte ich gerade nicht mehr gedacht, da schließlich seit über 3 Jahren nicht mehr auf Urlaub angewiesen. Da wurde bei uns Buch geführt, wer wann an welchen Wochen mit Feiertagen Dienst hatte, um den Urlaubswünschen halbwegs gerecht nachkommen zu können.

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Re:

Beitrag von Fkk-Igel » So 26. Nov 2017, 00:53

Hans H. hat geschrieben: Das geht doch auch bei normaler Berufstätigkeit, oder wer hat heutzutage im Job nicht 6 Wochen Ferien im Jahr? …

den Überfünfzigjährigen im Normalarbeitsverhältnis sei es gegönnt, aber einen Blick über den Tellerrand darf man schonmal wagen :!: dann kommt man vielleicht ins Nachdenken, ob die eigene Realität die Realität Aller ist :idea:

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Re: Re:

Beitrag von dieter_gli » So 26. Nov 2017, 01:35

Fkk-Igel hat geschrieben: :!: dann kommt man vielleicht ins Nachdenken, ob die eigene Realität die Realität Aller ist :idea:
Mir ist klar, dass sich nicht alle sowas leisten können, und dass ich mehr Rente bekomme als manche Familie monatlich an Einkommen hat.
Aber das hat doch jeder selbst in der Hand, einen guten Schulabschluss machen, den richtigen Studiengang wählen, dann gibt´s auch einen guten Job.
Oder man gehöhrt am anderen Ende zur inzwischen vererbt werdenden Harz-4-Dynastie, dann wird das natürlich nichts.
Oder man bewegt sich irgendwo dazwischen.

Aber inzwischen hat das nichts mehr mit dem Thread-Thema zu tun, würde eher in einen neuen Thread im Off-Topic passen.

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Re: Re:

Beitrag von Hans H. » So 26. Nov 2017, 20:29

Fkk-Igel hat geschrieben: ... aber einen Blick über den Tellerrand darf man schonmal wagen :!: dann kommt man vielleicht ins Nachdenken, ob die eigene Realität die Realität Aller ist :idea:
Ich weiß nicht, was damit gemeint ist: Meinst Du die Realität über die verfügbare Zeit? Oder meinst Du, wie es hier zuvor wohl verstanden wurde, die finanzielle Realität?
Wenn es die Zeit ist, dann ist mir schon klar, dass es auch Selbstständige gibt, die erst einmal "ackern" müssen, bis sie in ihrer Branche einigermaßen Fuß gefasst haben. Ich kenne da welche, die sogar über 10 Jahre nach der Gründung ihres Geschäftes sich keinen Urlaub gegönnt haben, weil sie dauerhaft verfügbar sein mussten, um für die Kunden erreichbar zu sein, um diese also nicht zu verlieren. Wer die selbstständige Existenz riskiert, wenn er mal länger wegfährt, kann natürlich seine "Realität" nicht mit dieser der langen Urlaube vergleichen.

Wenn es aber um die finanzielle Seite geht, kann ich nur sagen: wir sind auch damals, als das 1. Kind da war und ich nur mit Hilfsassistenten-Tätigkeiten (maximal mal halbe Jobs) uns über die Runden gebracht habe, mit dem über 10 Jahre alten 2CV und altem Zelt für mehr als 3 Wochen nach Südfrankreich gefahren. Später mit den Kindern wurde das Zelt erst durch einen alten Klappwohnwagen ersetzt, später durch einen anderen alten gebrauchten Wohnwagen.

Das Problem in Bezug auf das Thema hier ist natürlich: Fuerteventura im November war damit nicht möglich. Aber so pessimistisch, wie ich diese Anmerkung bezüglich der Realität Anderer verstehe, waren wir damit nicht. Lange Urlaube waren auch möglich, und die Kanaren haben wir uns für sehr viele Jahre später erst aufgespart. Jedenfalls im Alter von 41 Jahren konnte ich mir auch noch lange nicht einen Urlaub außerhalb des europäischen Festlandes leisten. (Südfrankreich und frz. Atlantik waren da die längsten Entfernungen).

 
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Re: Fuerteventura im November

Beitrag von riedfritz » Mo 27. Nov 2017, 08:31

oheja hat geschrieben:Das Problem ist in einem Unternehmen/Behörde nur, auf den Trichter kommen fast alle, die nicht auf die Schulferien angewiesen sind. Da geht dann ein Hauen und Stechen um die Brückentage los, da nicht alle gleichzeitig weg können.
Da muß ich schon sagen, daß ich das Problem nicht sehe!
4 Wochen Urlaub am Stück muß doch auch ohne Brückentage gehen. Lt Bundesurlaubsgesetz ist dies genau der gesetzliche Mindesturlaub!
Daß es natürlich Personen gibt, die sich eine Urlaubsreise dieser Länge aufgrund ihres Verdienstes nicht leisten können, ist eine andere Sache. Der eine kann sich kaum seine Miete leisten, ein anderer hat eine Luxuswohnung. Was soll also der Blick über den "Tellerrand". Die eigene Realität wird nie die Realität aller sein!

Viele Grüße,

Fritz

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Re: Fuerteventura im November

Beitrag von Bummler » Mo 27. Nov 2017, 09:41

Hans H. hat geschrieben:Aber, wenn man mit 63 mit diesem Modell aussteigt, wird jeder Nebenverdienst oberhalb der Mini-job-Grenze (ich glaube zurzeit 450 €) voll auf die verminderte Rente angerechnet, also von dieser abgezogen.


Genau sind es 6300 Euro (also 14x450) die man abzugsfrei dazu verdienen kann. Das lohnt also nicht. Dann lieber bis 66 arbeiten und dann die volle Rente bekommen.

dieter_gli hat geschrieben:
Aber das hat doch jeder selbst in der Hand, einen guten Schulabschluss machen, den richtigen Studiengang wählen, dann gibt´s auch einen guten Job.


Die Illusion hatte ich auch eine Zeit lang. Bis ich dann meine Kündigung hatte und mir mein relativ guter Studienabschluss nichts nutzte.
Aber es ging ja Gott sei dank weiter. Jedenfalls würde ich als Diplom-Ingenieur ohne Nebenjob nicht so doll verdienen.
Der Witz war ja, und jetzt kommen wir wieder auf Fuerteventura -> Threadthema, das ich früher mit meiner Familie immer von der Steuerrückerstattung nach Fuerte geflogen bin. Wir waren beide Pendler, mein Arbeitszimmer konnte ich noch absetzen. Das ist auch vorbei.

Richtig ist auch, das sich der Flug erst ab zwei Wochen lohnt. Die erste Woche braucht man schon um den Sonnenbrand wieder los zu werden. :D Wir hatten auch mal zwei Tage schlechtes Wetter, da muss man zusehen das man noch einen Mietwagen bekommt und dann den Tierpark oder die anderen Sehenswürdigkeiten abklappert. In Erinnerung ist mir auch geblieben, das die Kneipen bei Regenwetter knacke voll waren.
Besser sind natürlich drei Wochen.

Aufpassen sollte man auch beim Gepäck. Eigentlich braucht man keins, weil es da alles gibt. Einige Fluglinien nerven mit zusätzlichen Gebühren bei Übergepäck. Jedenfalls keine Handtücher einpacken. Auch Sonnecreme gibt es da tonnenweise. Nach der Ankunft bin ich erstmal die Stände abgeklappert und habe mir Shorts, Sonnenhut und Shirt gekauft. Dann noch ein paar Strandlatschen und was zum Lesen. Na gut, die Taucherbrille und den Schnorchel habe ich dann nicht mehr da gekauft. Solche speziellen Sachen bringt man dann lieber mit. Aber die Abendgarderobe kann man getrost auf ein oder zwei Stücke reduzieren.

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Re: Fuerteventura im November

Beitrag von Hans H. » Mo 27. Nov 2017, 10:59

Bummler hat geschrieben:Richtig ist auch, das sich der Flug erst ab zwei Wochen lohnt.
Das meine ich auch, und da man mit zunehmendem Alter länger braucht, sich nach dem Flug zu akklimatisieren, bevorzuge ich jetzt längere Zeiten für die Kanaren: mindestens 3, bevorzugt 4-5 Wochen, wobei länger als 3 Wo. auch erst ab Rentenalter möglich war, weil ich ja mindestens 1x im Jahr noch in die Berge fahre.
... , da muss man zusehen das man noch einen Mietwagen bekommt
Bei vorheriger Buchung über das Internet zahlt man weniger als die Hälfte gegenüber den Preisen vor Ort!

 
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Re: Fuerteventura im November

Beitrag von Campingliesel » Mo 27. Nov 2017, 11:34

an dieter_gli:
dieter_gli hat geschrieben:
Aber das hat doch jeder selbst in der Hand, einen guten Schulabschluss machen, den richtigen Studiengang wählen, dann gibt´s auch einen guten Job.


Leider sind diese Zeiten vorbei, wo man sich auf diese Erfolge verlassen konnte. Außer man ist Beamter. Es gibt auch z.b. Lehrer, die sowohl Schule wie Studium erfolgreich abgeschlossen hatten, aber eben es nicht bis zur Verbeamtung geschafft haben, und dann dazu verdammt waren, als 1-€-Jobber den Park zu kehren, nur weil es zu wenig Planstellen für Lehrer gab.
Es kann nun mal nicht jeder Abitur und Studium machen, und selbst das ist nicht immer eine Garantie, daß man bis zur Rente seine Stelle behält. Und auch als Selbstständiger zwingt einem die Wirtschaft oft, das Geschäft aufzugeben, weil irgendjemand eben trotzdem noch besser ist. Ich war auch sicher gewesen, daß ich meinen Job bis zur Rente machen könnte, aber leider hat eben die Firma pleite gemacht. Und heutzutage sind die meistens Jobs ja nur noch von vornherein befristet. Mein Freund hatte auch einen guten Job bei der DB, wurde aber dann in einer riesen Welle vor ca 10 Jahren aussortiert, was sich dann später als Fehler erwiesen hat, weil nun viele qualifizierte Leute fehlten. Aber für meinen Freund war der Zug dann abgefahren - im wahrsten Sinne des Wortes.
Man kann sich heute sehr häufig auf gar nichts mehr verlassen.

In der Hand hat man heute nicht mehr viel.

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