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Strand-Fkk auf Teneriffa

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Re: Strand-Fkk auf Teneriffa

Beitrag von Hans H. » Fr 12. Aug 2016, 01:43

@Calcit: danke für die Info. Wir sind in diesem Jahr noch einmal ebenso lange auf TF wie letztes Jahr, allerdings ein paar Wochen früher im Jahr und in einem anderen Ort (dieses Mal recht hoch oben in Torviscas mit weitem Blick hinunter).

Ohne diese Info wäre ich dann wohl ein Mal umsonst zum Playa de Los Patos gefahren, denn das hatte ich für dieses Jahr vor.
In eldia.es und in wochenblatt.es, die ich beide in meinen Favoriten gespeichert habe, hatte ich schon zu lange nicht mehr hinein gesehen.

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Re: Strand-Fkk auf Teneriffa

Beitrag von Hans H. » Do 22. Sep 2016, 22:48

Wer ist auch im Oktober auf Teneriffa?
(Genaue Daten sollte man nur über PN senden, man weiß ja nie, wer mit lauscht.)

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Re: Strand-Fkk auf Teneriffa

Beitrag von Puistola » Mi 5. Okt 2016, 22:45

Du hast wunschgemäss PN. In 36 Stunden flieg ich ab Zürich mit AUA.
In 40 Stunden auf der Insel.

Hier ist es widerlich grau und kalt.
Das Bisschen angesagten Regens kann mich also nicht schrecken.

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Re: Strand-Fkk auf Teneriffa

Beitrag von suedhesse » Mo 7. Nov 2016, 11:43

Playa de Tejita ist teilweise SEHR windig. Ich empfehle auf jeden Fall einen Windschutz, sonst wird man vom Sand paniert.

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Re: Strand-Fkk auf Teneriffa

Beitrag von Hans H. » Mi 9. Nov 2016, 23:15

Bei den Liegen vor dem Ende am roten Felsen (Montaña roja) sind seit 2 Jahren recht wirksame Windschutz-Planen aufgespannt. Damit ist es auch bei mittelstarkem Wind dort noch angenehm. Wer nichts für Liegen und Sonnenschirm zahlen will, geht eben in den Windschutz der Felsen am Ende.

Wir waren seit Mitte '90ger Jahre mindestens 15 Mal je mehrere Wochen auf der Insel (alle Jahreszeiten waren dabei) und jedes Mal mehrfach an diesem Strand. Wir haben nur ein Mal erlebt, dass der Sand so unangenehm geblasen wurde, dass wir gleich wieder gegangen sind. Dieser heftige Wind hatte aber über ca. 10 Tage konstant angehalten. Für manche, die nur eine solche Woche erlebt haben, ist es natürlich dann dort immer so, wie man manchmal in Kommentaren im Internet lesen kann.

 
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Playa de Los Patos weiterhin ohne Zugang

Beitrag von Calcit » Mi 4. Okt 2017, 20:41

Auch im Sommer 2017 blieb trotz aller Ankündigungen der Strand "Playa de Los Patos" unzugänglich. Die begonnenen Bauarbeiten für den Ersatz der lebensgefährlichen Treppenreste waren eingestellt worden, die Stabilisierung der Steilwand war schwieriger als erhofft. Jetzt wird eine neue Ausschreibung beabsichtigt wenn Umweltgutachten und Küstenamt sich nicht querlegen. Der Startbeginn der Ausschreibung ist noch offen und die erwarteten Kosten sind auf ca. 500000 EUR gestiegen, wohl auch durch zusätzliche Steinschlagsicherung durch Stahlnetze. - Man soll mir nicht vorwerfen können, daß ich nicht erwähnt hätte, daß es auf Teneriffa viele Möglichkeiten dafür gibt, als Tourist nicht im Flugzeugsitz sondern im Frachtraum darunter die Heimreise anzutreten, falls man überhaupt gefunden wird, und dieser schon lange berüchtigte und trotz Verbot wohl immer noch benutzte Abstieg zum Strand ist eine der gut geeigneten Möglichkeiten dafür, fast so gut wie die von mir lange unterschätzte Kriminalität auf dieser Insel.
Wochenblatt, 20170925, hat geschrieben: Blockade des Instandsetzungsprojekts für den Zugang zu Los Patos aufgehoben
... Jetzt hat die Küstenbehörde grünes Licht für das neue Projekt gegeben, das nicht nur die Fertigstellung der Zugangstreppe umfasst, sondern auch die Sicherungsarbeiten am Hang. Insgesamt sind für das Projekt 500.000 Euro veranschlagt. ... Auf einen Termin für die erneute Vergabe des Bauauftrags wollte man sich im Rathaus nicht festlegen. Für die endgültige Genehmigung fehlen noch das Umweltgutachten der Inselverwaltung sowie die Bewilligung durch das Küstenamt der Regionalregierung. ...
http://www.wochenblatt.es/kanarische-in ... ufgehoben/
siehe auch:
http://www.laopinion.es/tenerife/2017/0 ... 07708.html (20170910)
Es besteht also weiterhin Hoffnung, daß dieser schöne Strand irgendwann wieder erreichbar wird.

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Re: Playa de Los Patos weiterhin ohne Zugang

Beitrag von Hans H. » So 29. Okt 2017, 00:36

Calcit hat geschrieben: - Man soll mir nicht vorwerfen können, daß ich nicht erwähnt hätte, daß es auf Teneriffa viele Möglichkeiten dafür gibt, als Tourist nicht im Flugzeugsitz sondern im Frachtraum darunter die Heimreise anzutreten, ...

Fünf Touristen haben das jetzt während der 5 Wochen wieder geschafft, in denen wir auf der Insel waren!
- Zwei deutsche junge Männer (knapp über 20) sind am Bollullo - Strand ertrunken, als sie trotzt roter Fahne dort schwimmen gegangen waren. Ein dritter konnte noch von anderen anwesenden Strandbesuchern gerettet werden. Die zwei wurden dann mit dem Hubschrauber nur noch tot geborgen.
- Ein Chinese war wenige Tage vorher an einem nicht genau genannten Strand derselben Region ertrunken.
- Eine schwedische Frau und ein deutscher Mann (beide etwas über 50) sind in der Masca-Schlucht tödlich gestürzt. Bei der Frau hieß es, sie sei 7 m tief abgestürzt, bei dem Mann nur knapp eine Woche später waren es "mehr als 2 m tief".

Insgesamt sind in diesem Jahr nach Berichten der letzten Woche auf den Kanaren bisher 61 Menschen ertrunken und davon waren mehr als 20 Deutsche. Die Engländer machen ja nur Hotel-Pool-Urlaub (subjektiver Eindruck) und bleiben daher in dieser Statistik unauffällig, obwohl von ihnen deutlich mehr auf den Kanaren sind, als Deutsche (nach dortigen Angaben der Tourismusbehörde).

Diese Badeunfall-Zahlen sind alarmierend und in den vergangenen Jahren jedes Jahr deutlich weiter angestiegen! Man springt doch auch nicht blind ins Feuer! Aber die Gefahren im Meer ignorieren regelmäßig viel zu viele. Sie ignorieren die Warnungen, informieren sich nicht über die Strömungen, die z.B. gerade am Bollullo-Strand und den Nachbarstränden unter bestimmten Bedingungen gefährlich sein können und kümmern sich auch "nicht die Bohne" darum, wie man auch selbst Gefahren einschätzen kann. Aber man kann es! Ebenso, wie man im Gebirge lernen kann, recht gut die Lawinengefahr und die Sicherheitslage bei Winter-Gletscherüberquerungen abzuschätzen.

Übrigens: Einheimische nutzen täglich zu Feierabend und an Wochenenden in großer Zahl die Strände und gehen viel Schwimmen, Schnorcheln und Tauchen, auch von Booten aus. Aber sie kommen in der Statistik der Badeunfälle der letzten Jahre nicht vor!

In den 1960ger und 1970ger Jahren hat man sich als deutscher Urlauber umfassend über die Gefahren sowie das Verhalten zur Risikovermeidung informiert, bevor man ans Meer oder in die Berge gefahren ist, und man hat wohl im Durchschnitt auch sehr viel sicherer Schwimmen gelernt, als heute. Franzosen kommen in der aktuellen Statistik der Kanaren kaum vor. Lernen die noch besser selbst Verantwortung für die eigene Sicherheit zu übernehmen? Ich denke da an solche Burgruinen auf denen man ganz offiziell einen Rundgang über die alte Burgmauer macht ohne dass es ein Geländer zur Innenseite des Burghofs gibt. Das wäre bei uns undenkbar. Hier bei uns gibt man immer und überall die Verantwortung für Gefahren an andere "offizielle Stellen" oder "Veranstalter" ab. Lernen junge Deutsche deshalb nicht mehr, selbst Gefahren im Meer und in den Bergen erkennen zu können?

Man reagiert natürlich auf den Inseln. Für Baden bei roter Fahne werden empfindliche Bußgelder diskutiert und die Wanderung durch die Masca-Schlucht soll zukünftig kontrolliert werden: Kontrollstellen oben und unten, 6 Euro Eintritt, Ausrüstungs- und Schuhkontrolle und Begrenzung auf max. 250 Wanderer pro Tag - wenn man sich darüber im Inselparlament einig wird, wohl schon ab 2018.

Ansonsten in diesen 5 Wochen:
Zwei Perioden mit Calima (jeweils 3-4 Tage) und Temperaturen deutlich über 30°C, nachts 28-29°C. Bei der ersten Calima (um den 22.-25.09.) waren an zwei Tagen morgens die Autoscheiben undurchsichtig vom feinen ockergelben Wüstenstaub. Die 2. Calima um den 15.10. brachte weniger Wüstenstaub. Der war nur durch die gelbliche Färbung des Dunstes erkennbar, aber die gesättigt feuchte Warmluft brachte durch Abkühlung über der Meeresoberfläche einen dicken Dunst und zeitweise Nebel (bei weiterhin ca. 28°C!).

In anderen Jahren hatte ich viele Bilder von Gomera in verschiedenster Beleuchtung gemacht. Dieses Mal war Gomera die ersten 3 1/2 Wochen kein einziges Mal zu sehen, auch nicht von oben aus 2000 oder 3000 m Höhe. Dann konnte man an 3 Tagen die Konturen leicht erahnen, besonders bei Sonnenuntergang. Danach war wieder ein paar Tage die Sicht weg, und erst in der letzten Woche gab es dann mal eine halbwegs brauchbare (aber nicht gute) Sicht auf die Nachbarinsel. Es reichte nicht bis Hierro, an 2 oder 3 Tagen zumindest aus oberen Lagen bis La Palma und nur ein mal ganz schwach (von einem Punkt in 1800 m Höhe) bis Gran Canaria.

Eine andere Besonderheit dieser Wetterlage: In den 5 Wochen gab es nur an zwei Tagen stärkeren Wind (um 40 bis 45 Km/h). An der Playa de la Tejita braucht man bei diesem Wind schon einigermaßen Windschutz, wenn man Lesen und dabei nicht dauernd mit dem Sand kämpfen will. An 3-4 weiteren Tagen in der letzten Woche gab es Wind um 20-25 Km/h, der auch am Tejita-Strand keinesfalls störend, sondern bei Temperaturen über 28°C eher angenehm ist. Ansonsten war in 4 von 5 Wochen fast kein Wind in diesem Bereich. Man kann also den Tejita Strand wirklich sehr verschieden erleben, mal eine ganze Woche lang mit unangenehmem Starkwind (hatten wir in früheren Jahren mal) oder eben auch 4 Wochen in Folge ohne Wind (auch ohne Kite-Segel in der Luft am benachbarten Strand von El Médano).

Über die diesjährige Nackt-Situation an der Playa de la Tejita und in der Bucht an der Punta de las Gaviotas (beides klassische CO-Bereiche) zu späterem Zeitpunkt, da es sonst hier zu viel auf ein Mal wird.

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Re: Strand-Fkk auf Teneriffa

Beitrag von Puistola » So 29. Okt 2017, 10:50

Danke, Hans, für deine informativen Zeilen.
Das reisst kräftig an mir, in den nächsten Flieger zu sitzen nach TFS.
Die Calima ist ja nun vorbei ... ;-))

Puistola

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Re: Strand-Fkk auf Teneriffa

Beitrag von Hans H. » Mo 30. Okt 2017, 02:23

Ja, die Calima ist vorbei. Die letzten 3 oder 4 Tage, die wir dort waren, musste man sich sogar morgens bis gegen 10:30 Uhr (also bis ca. 2,5 Std. nach Sonnenaufgang) auf der Terrasse etwas anziehen, weil die Nächte kühl geworden waren. Dieses Mal hatten wir ein Appartement mit einer sehr großen Terrasse, die zu ca. 40% nicht einsehbar war. Nur die vorderen 60% waren von den (am Berg nach hinten versetzten) darüber liegenden Appts. aus einsehbar, der hintere Teil (also zur Terrassentür hin) nicht, weil es dazwischen einen schrägen Dachabschnitt gab. Daher war bis zur vorletzten Woche ein textilfreies Frühstück möglich, Sonnen auf der Terrasse zu späterer Zeit des Tages aber nicht, da ab 11:00 Uhr schon viel zu heiß. Dafür war es an den Stränden angenehmer und an den wärmsten Tagen (31-32°C bei 100% Luftfeuchtigkeit) sind wir in die Höhenlagen der Insel geflüchtet. Ein textilfreier Aufstieg bis auf den Pico viejo (3100 m) war dieses Mal (im Gegensatz zu den beiden Vorjahren) problemlos möglich, selbst bei Windböen ohne unangenehme Kälte zu empfinden.

Ohne Regen (klarer Himmel) war nach der Abkühlung in der letzten Woche drei Mal morgens die Terrasse richtig nass, nur durch das bei der nächtlichen starken Abkühlung aus der Luft kondensierte Wasser.

Bevor ich aber gemäß letztem Satz meines vorherigen Eintrags zur CO-Situation auf genannten Stränden fortsetze, erst noch eine Information über den neuen Fährverkehr von TF nach Gomera und an der Küste von Gomera:

Ab 15.10. wurde eine neue Verbindung Los Christianos - San Sebastián - Valle Gran Rey mit dem Hochgeschwindigkeits-Katamaran "Volcán de Teno", betrieben von Naviera Armas, aufgenommen. Das Schiff (Bj. 2000, Incat, Australien) war zuvor bereits zwischen Barcelona und Palma de Mallorca (unter dem Namen "Milenium") gefahren und seit 2010 als "Highspeed 6" bei den Hellenic Seaways. Es fährt mit 38 Knoten und fasst 966 Passagiere sowie 290 PKW. Damit ist also Valle Gran Rey mit PKW direkt mit der Fähre erreichbar ohne die lange Kurvenfahrt über die Berge.

Küstenfähre La Gomera: Drei Mal täglich pendelt seit 13.09.17 die ganz neue Personenfähre "Benchi Express" (aus einer Werft in Barcelona, betrieben von Fred Olsen) an der Küste von Gomera zwischen San Sebastián über Playa Santiago nach Valle Gran Rey und zurück. Sie fasst 250 Passagiere, keine Autos, aber Fahrräder und Leichtkrafträder können mitgenommen werden. Die Fahrt von San Sebastián nach Valle Gran Rey soll 10 Euro kosten (für Einwohner der Kanaren 2,50 €), zum Zwischenstopp 8 € (bzw 2 €). Gegenüber einer Taxifahrt spart man viel Zeit und einiges Geld.

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Re: Strand-Fkk auf Teneriffa

Beitrag von Puistola » Mo 30. Okt 2017, 10:56

Danke Hans, für die neuesten Fährinformationen!

Den Bau der neuen "Benchi Express" hatte ich schon lange mit Vorfreude verfolgt.

Aber von der "Volcan de Teno" höre ich jetzt das erste mal.
Nimmt man einen Mietwagen in TFS, sind alle Transferprobleme
ins Tal des grossen Königs nun gelöst, denn nach der langen
Flugreise und Fährpassage war die Fahrt über den Garajonay
jeweils kein Kinderspiel. Immerhin entspricht das einem ordentlichen
Alpenpass.
Die nun zu erwartende Flut von Tagestouristen und Gomera-
Rundfahrer wird das Valle aber ordentlich durchschütteln.
Der verschlafene Charme des alten Hippie-Kaffs wird leiden ...

Puistola


PS:
Hier der Monstercat im Hafen von Vueltas, VGR:
Bild
Der Fahrplan scheint noch ausprobiert zu werden und wechselt oft.
Spätestens zum Jahreswechsel wird da Stabilität eintreten.

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