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Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Ralf-abc » Di 27. Feb 2018, 14:57

Bummler hat geschrieben:Oder der Straßenverkehr. Insekten fliegen auf Licht und werden dann nachts auf der Autobahn zu Milliarden massakriert.

Wir hatten bereits festgestellt, dass auf Windschutzscheiben schon seit einigen Jahre keine toten Insekten mehr zu finden sind.
Wie sich das jetzt mit Deiner obigen Überlegung in Einklang bringen lässt, überlasse ich Dir.

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Hans H. » Di 27. Feb 2018, 15:44

Zu letzterer Antwort: auch auf den Scheinwerfern hatte ich in den letzten Jahren nur noch wenige Insekten. Außerdem sind sie nicht so schnell, dass sie gezielt auf die Scheinwerfer fliegen könnten und nicht auf die Windschutzscheibe.
Bummler hat geschrieben:Ja schon. Aber die Sache mit den Neonicotinoiden rückt doch wieder in den Fokus, nach der Aussage des Bienenforschers.
Also wenn diese Wirkstoffe nicht die Ursache für das "Insektensterben" sein können, was ist es dann?

Der Bienenforscher sprach über das oft zitierte Bienensterben nicht über das tatsächlich nachgewiesene Insektensterben! Insekten sind eine Klasse der Gliedertiere, wie die Säugetiere der Wirbeltiere. Die unterschiedliche Vielfalt ist jedoch bei den Insekten noch viel größer, als bei den Säugetieren von Maus und Fledermaus bis zum Wal und Elefant ... Das kannst Du nun wirklich nicht alles unter einen Hut bringen, ganz besonders nicht bei den Insekten.
Ralf-abc hat geschrieben:Ich denke nicht, dass es die eine Ursache gibt, vielmehr liegt an der Summe von vielen Ursachen. Neonicotinoide, Varoa-Milbe, verändertes Pflanzen- = Nahrungsangebot, Klimawandel = veränderte Wetterbedingungen. Dazu noch jede Menge andere Schadstoffe ...
Das ist natürlich richtig. Es gibt viele Ursachen. Aber was z.B. Bienen schadet (wie die Varoa-Milbe), tut keiner Fliege und keinem Schmetterling etwas. Was Fraßinsekten im Obst- und Gemüseanbau schadet, ist in den meisten Fällen füpr Bienen harmlos, weil Bienen-schädliche Mittel dieser Anwendungsgebiete nicht für eine größere Flächenanwendung, sondern nur für Sonderanwendungen oder im Gewächshaus zugelassen sind. Aber bei manchen anderen Mitteln, wie z.B. bei den Herbiziden hat man überhaupt nicht ausreichend die Wirkungen auf Insekten bei der gigantischen Massenanwendung untersucht. Und da wird es noch viele andere Stoffe geben, die nicht direkt als Insektizide verwendet werden und deshalb zu wenig auf Insekten-Wirkung untersucht sind, aber mit einen Einfluss auf das Insektensterben haben.

Übrigens zum Suchen und Finden von Bienen: Wo kein Bienenstock in den nächsten Kilometern Umkreis ist, wird man selten Bienen sehen, aber die Zahl der Bienenstöcke hat bei uns statistisch nicht abgenommen. Die Erdbienen (Hauptvertreter unserer Wildbienen) sind in den Mittelgebirgen an Böschungen mit kargem Bewuchs nach wie vor vorhanden, nur gibt es kaum Menschen, die die Erdlöcher erkennen. Um die Bienen zu sehen, muss man schon eine Weile an diesen Stellen Geduld haben. In Flächen intensiver Landwirtschaft findet man die Erdlöcher der Erdbienen schon lange nicht mehr.

 
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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Ralf-abc » Di 27. Feb 2018, 18:37

Hans H. hat geschrieben:Es gibt viele Ursachen. Aber was z.B. Bienen schadet (wie die Varoa-Milbe), tut keiner Fliege und keinem Schmetterling etwas. Was Fraßinsekten im Obst- und Gemüseanbau schadet, ist in den meisten Fällen füpr Bienen harmlos, weil Bienen-schädliche Mittel dieser Anwendungsgebiete nicht für eine größere Flächenanwendung, sondern nur für Sonderanwendungen oder im Gewächshaus zugelassen sind.

Stimmt, nicht jedes Mittel ist für alle schädlich. Aber es gibt inzwischen so viele Giftstoffe, dass für alle Tiere und Plfanzen schon das "passende" dabei ist.

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Hans H. » Mi 28. Feb 2018, 13:52

- und gar nicht so wenige "passende" auch für die Menschen!

 
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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Ralf-abc » Mi 28. Feb 2018, 15:07


 
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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Oscar » Do 1. Mär 2018, 12:34

Das große Problem ist, das der Mensch nicht weiß, was er alles zusammen chemisiert.
Weiß er vielleicht noch, was eine chemische Verbindung bewirkt, weiß er noch lange nicht, was in Verbindung mit anderen passiert.
Ob in der Nahrung oder in der Natur, keiner kann sagen was bei diesen Wechselwirkungen passiert.
Da kann ein Stoff für sich unschädlich oder nützlich sein, kommt aber irgenwas anderes dazu, kann keiner sagen wie sich das auswirkt.
Der Mensch isst schon ewig Karamell aber wusste bis vor kurzem nicht, was beim erhitzen von so was simplen wie Zucker passiert.

Freitag, 13. April 2012
Erstmals chemisch analysiert
Karamell enthält 4000 Substanzen
Mit einer neuen Methode gelingt es Forschern, Karamell in seine chemischen Bestandteile zu zerlegen. Aus erhitztem Zucker entstehen durch das Karamelisieren mindestens 4000 Substanzen. Im Karamell selbst sind nur noch 10 Prozent Zucker nachweisbar.


https://www.n-tv.de/wissen/Karamell-ent ... 12816.html

 
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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von hajo » Do 1. Mär 2018, 13:38

Oscar hat geschrieben:Das große Problem ist, das der Mensch nicht weiß, was er alles zusammen chemisiert....
Der Mensch isst schon ewig Karamell aber wusste bis vor kurzem nicht, was beim erhitzen von so was simplen wie Zucker passiert.

Und das bei DER Überbevölkerung!

Von Eisbonbons - äh... EisBERGEN :roll: - und von dem mit der Zuckererhitzung verursachten Klimawandel wollen wir ja gar nicht erst schreiben...

 
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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Oscar » Do 1. Mär 2018, 13:49

Naja, dann kannst du auch über Sex schreiben der zur Erderwärmung beiträgt.
Bis zu 350 Kalorien pro Akt, bei der Bevölkerung. Einfache Mathematik.

 
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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von hajo » Do 1. Mär 2018, 15:49

Oscar hat geschrieben:Naja, dann kannst du auch über Sex schreiben der zur Erderwärmung beiträgt.
Bis zu 350 Kalorien pro Akt, bei der Bevölkerung. Einfache Mathematik.

Und der Erfolg:
Noch mehr, die "Sex treiben".

Exponentielles Wachstum. Die orgiastische - nicht nur - Erderwärmung...

Da bekommt die Bezeichnung "warmer Bruder" womöglich eine zusätzliche Bedeutung. ;)

Na, und das zur Nutzung unseres Energiebedarfs umstricken?

Aufgaben, Leute.
Aufgaben!

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Aria » Fr 2. Mär 2018, 13:52

Während bei uns über Fahrverbotte und deren Durchsetzung noch debattiert und diskutiert wird, sind andere Länder längst weiter: Wie Städte in den Niederlanden und Italien schon seit Jahren Sperrzonen für Autos mit großem Erfolg durchsetzen – Zitat:
Umweltzonen, Fahrverbote oder ähnliches gibt es unter anderem in Schweden, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden, Belgien, Spanien, Portugal und Italien. Im Detail sind die Regelungen unterschiedlich, auch innerhalb eines Landes. Durchgesetzt werden sie aber meist ohne großen Aufwand: durch Überwachungskameras.
(…)
Kontrolliert wird hauptsächlich über Dutzende Kameras, die rings um die Umweltzone platziert sind. Sie lesen die Kennzeichen der einfahrenden Fahrzeuge und gleichen sie blitzschnell mit dem Eintrag bei der staatlichen Fahrzeugregistrierungsstelle ab. Überprüft wird auch durch "Scan-Autos" und andere mobile Einheiten. Wer nicht die Norm erfüllt, erhält automatisch ein Bußgeld in Höhe von 90 Euro, das Inkasso übernimmt eine staatliche Stelle, die sich auch um Strafen für zu schnelles Fahren kümmert. Ausländer können nicht erfasst werden.

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