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Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von HaJo » So 22. Sep 2019, 20:16

Glaube hat mit Wissenschaft nichts zu tun.

Ein wesentlicher Unterschied ist ja der, dass "Glaube" immer VORHER weiß, was passieren wird, wenn DU dies oder das machst bzw. lässt.

Wissenschaft kann nur WISSEN SCHAFFEN, wenn etwas geschehen ist, das sich der wissenschaftlichen Analyse anbietet.
Nur dann können wissenschaftlich angewandte Methoden von anderen - (Bummler: bisher nur ) - Menschen wiederholt werden und dadurch oft vorübergehend (denn Wissen schaffen ist ein Prozess) - verifiziert oder falsifiziert werden.

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Seelöwe » So 22. Sep 2019, 20:19

@homo sapiens (und andere)
Vielleicht mal hier reinsehen:
https://www.scientists4future.org/
Dahinter steht eine überwältigende Mehrheit internationaler Wissenschaftler.
Das passt natürlich einigen Scharlatanen und Verschwörungstheoretikern nicht..
Grüße vom Seelöwen

 
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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Ralf-abc » So 22. Sep 2019, 20:45

homo sapiens hat geschrieben:Dazu ein Zitat:
Journalisten würden von Klimaforschern als "willfährige Sekretäre
betrachtet, die aufschreiben und massentauglich zu drucken haben",
hat ein Ethnologe beobachtet, der die Klimadebatte seit langem
analysiert. Auf Widerstand stoßen Wissenschaftler selten, sie gelten
unter den meisten Journalisten als sakrosankt, nehmen die unangreifbare
Position ein, die früher Ärzte oder Priester innehatten.


Und:
Die Klimaforschung selbst erschwert die Wahrheitsfindung für
Nichteingeweihte, denn die meisten Wissenschaftler halten sich fern von
der öffentlichen Debatte. Der Publizistikforscher Mike Schäfer hat
diesen Tatbestand empirisch für die Schweiz belegt: Seinen
Zählungen zufolge sind es immer dieselben wenigen Wissenschaftler, die
in den Massenmedien vorkommen. Die überwältigende Mehrheit der
Professoren, rund 96 Prozent, erhält so gut wie keine
Medienaufmerksamkeit. Ihre Abwesenheit sorgt für Verzerrung, denn in
die Öffentlichkeit drängen nicht unbedingt jene Gelehrten mit
ausgleichendem Gemüt. Vielmehr sind es oft Forscher mit
Sendungsbewusstsein oder Karriereinstinkt, die mit starken Thesen den
Opportunismus der Journalisten füttern.

Quelle: https://uebermedien.de/41860/die-homoge ... n-problem/

Das liegt dann aber an den Journalisten, nicht an den Wissenschaflern.
Das ist ja eigentlich in allen Bereichen so, dass man zu bestimmten Themen immer die gleichen Leute hört. - egal ob Klima, Politik, Auto etc.
Sieh Dir doch nur mal die ganzen Talkshow an. Maischberger, Plasberg und wie sie alle heißen - das sieht man immer die gleichen Leute. Die Journalisten haben einfach keine Lust, zu einem bestimmten Thema immer erst mal jemanden suchen zu müssen, der dafür fachkompetent ist, sondern die haben zu jedem Thema Listen mit Personen und das führt dann dazu, dass immer die selben eingeladen werden.

Fakt ist: es gibt praktisch keinen erstzunehmenden Wissenschaftler (der auch in diesem Bereich aktiv tätig ist), der den menschengemachten Klimawandel anzweifelt. Dass 96% der Wissenschaflern, die in der öffentlichen Diskussion nicht erwähnt werden, ändert also nicht am Grundtenor. Im Gegenteil - wenn da wirklich jemand bei wäre, der den menschengemachten Klimawandel wissenschaftlich haltbar widerlegen könnte - es gibt genug Medien, die warten nur auf so jemanden und die würden dem sofort ein öffentliches Podium besorgen

homo sapiens hat geschrieben:Ein anderer Punkt, der nicht nur mir auffaellt:
Es ist faszinierend und erschreckend zugleich zu sehen wie schnell sich
Menschen (hier junge Menschen) beeinflussen, oder besser manipulieren lassen.
Es braucht nur einen (Youtube)Rezo oder eine Greta und schon gibt es keine
Fragen, kein Zweifeln, keine Kritik mehr - nur noch grenzenloser Glaube.

Vor nicht allzu langer Zeit galt es noch als ganz toll, als
Wissenschaftsausweis sozusagen, nicht alles zu glauben, sondern die gaengige
Meinung schon deshalb zu bestreiten, weil sie eine gaengige Meinung und
von "alten weissen Maennern" gemacht sei. Da galt man nur als klug, wenn man
"hinterfragte".

Es gibt keine Frage mehr und keine Zweifel und der menschengemachte Klimawandel darf öffentlich nicht bestritten werden?
In welchem Paralleluniversium lebst Du eigentlich?
Wie viel Menschen sind denn letzten Freitag in D-Land auf die Straße gegangen? Genaue Zahlen kann ich nicht finden, aber wenn ich die Zahlen der großen Demos addiere - das waren in der Summe bestenfalls eine Millionen Menschen - von über 80 Mio, die in D-Land leben.
Und was die Politik angeht - das Klimapaket der Groko ist nach Meinung der Wissenschaftler völlig unzureichend, um irgend etwas zu bewirken. Die Grünen und die Linken sind die einzigen im Bundestag vertretenden Parteien, die schärfere Maßnahmen fordern. Das sind keine 20%. Also sind 80% der im Bundestag vertretenden Politiker dafür, den KLimawandel nicht zu stoppen.

Von daher homo-sapiens und auch efkaka - worüber beklagt ihr Euch eigentlich?
Diese ganze Klimaschutzdebatte ist eine unbedeutende Randerscheinung, die in den Medien viel mehr Aufmerksamkeit erfährt, als die tatsächliche Auswirkung auf die Politik rechtfertigt.

Faktisch gibt es keinerlei Klimaschutzmaßnahmen, die die Menschen in erwähnenswertem Maße betreffen werden. Euer ganze rumgejammer über diese ach so beeinflussten und manipulerten Jugendlichen sind ein reiner Sturm im Wasserglas, denn über diese Jugendlichen wird zwar in den Medien berichtete, aber der Einfluss auf die Realpolitik in Deutschland und auf das Verhalten (Konsum etc.) des größten Teils der deutschen Bevölkerung ist gleich Null.
Biilligflüge wird es auch in 50 Jahren noch geben und die Bahn ist auch in 50 Jahren noch genau so unzuverlässig wir heute, so dass das Haupverkehrsmittel der Deutschen auch in 50 Jahren och der PKW mit Verbrennermotor sein wird.

 
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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Ralf-abc » Mo 23. Sep 2019, 13:08

HaJo hat geschrieben:Wissenschaft kann nur WISSEN SCHAFFEN, wenn etwas geschehen ist, das sich der wissenschaftlichen Analyse anbietet.
Nur dann können wissenschaftlich angewandte Methoden von anderen - (Bummler: bisher nur ) - Menschen wiederholt werden und dadurch oft vorübergehend (denn Wissen schaffen ist ein Prozess) - verifiziert oder falsifiziert werden.

Damit engst Du den Wissenschaftsbegriff zu sehr ein. Natürlich kann gesichertes Wissen immer nur aus vergangenen oder gegenwärtigen Ereignissen heraus entstehen. Das heisst aber nicht, dass es unwissenschaftlich ist, aus der Vergangenheit Prognosen für die Zukunft zu entwickeln (natürlich nicht als exakte Angabe, sondern als Zielbereich mit einer Abweichung, die mit der Zeit immer größer wird). Und in diesem Sinne ist Bummlers anmerkung von der Wissenschaft durchaus abgedeckt (auch wenn der Begriff "Glaube" hier etwas unglücklich war). Auch die Wissenschaftler sagen anhand der Auswertung der Vergangenheit ganz klar, dass es nicht ohne Folgen bleiben wird, wenn das ganze CO2, dass seit Milliionen Jahren in der Erde eingeschlossen war, jetzt innerhalb 200Jahre wieder in die Atmosphäre gelangt.

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von HaJo » Mo 23. Sep 2019, 15:19

Ralf-abc hat geschrieben:Damit engst Du den Wissenschaftsbegriff zu sehr ein. Natürlich kann gesichertes Wissen immer nur aus vergangenen oder gegenwärtigen Ereignissen heraus entstehen.
Ach.
Ralf-abc hat geschrieben: Das heisst aber nicht, dass es unwissenschaftlich ist, aus der Vergangenheit Prognosen für die Zukunft zu entwickeln (natürlich nicht als exakte Angabe, sondern als Zielbereich mit einer Abweichung, die mit der Zeit immer größer wird).
Es ist aber nicht "wissenschaftlich", obwohl es sich um eine Vorhersage aufgrund aktueller Erkenntnisse handelt. Allerdings ließen sich einige Beispiele anführen, die solche Vorhersagen als falsch haben erkennen lassen.
Beispiel?
https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41667249.html

 
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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Ralf-abc » Mo 23. Sep 2019, 16:01

HaJo hat geschrieben:Es ist aber nicht "wissenschaftlich", obwohl es sich um eine Vorhersage aufgrund aktueller Erkenntnisse handelt. Allerdings ließen sich einige Beispiele anführen, die solche Vorhersagen als falsch haben erkennen lassen.
Beispiel?https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41667249.html

Doch, wenn solche Prognosen auf wissenschaftlichem Fundament stehen, dass sind die wissenschaftlich.
Die von Dir als Beispiel genannten Klimavorhersagen von 1971 waren nicht wissenschaftlich, weil man viel zu wenig über das Klima wusste und auch noch nicht über die EDV-technischen Möglichkeiten verfügte, um so komplexe Berechnungen durchzuführen. Von daher fehlte den damaligen Prognosen das wissenschaftliche Fundament.
Inzwischen sind aber fast 50 Jahre vergangen und in der Zeit wurde über das Klima sehr viel geforscht.
Zusätzlich gibt es EDV-technische Simulationsmöglichkeiten. Diese Simulationsprogramme wurde anhand der gesicherten Erkenntnisse aus der Vergangenheit kalibriert. Mit diesen Programmen lässt sich also das Klima der Vergangenheit simulieren und das Programm somit überprüfen.
Somit liegt ein ausreichendes wissenschaftliches Fundament vor.
Eine solche Arbeitsweise ist wissenschaftlich - auch wenn Dir das nicht passt, weil Du dann Deine ständige pseudowissenschaftlich Kritik an dem ganzen Thema nicht aufecht erhalten kannst. Es ist echt traurig, wenn jemand 50 Jahre wissenschaftliche Forschung einfach ignoriert.

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von HaJo » Mo 23. Sep 2019, 16:36

Ralf-abc hat geschrieben:Eine solche Arbeitsweise ist wissenschaftlich - auch wenn Dir das nicht passt, weil Du dann Deine ständige pseudowissenschaftlich Kritik an dem ganzen Thema nicht aufecht erhalten kannst.
BASTA!
Ralf-abc hat geschrieben:Es ist echt traurig, wenn jemand 50 Jahre wissenschaftliche Forschung einfach ignoriert.
Ich finde es traurig, jemanden, der versucht, auf die vielen noch offenen Fragen und Unklarheiten hinzuweisen, persönlich zu diffamieren.

Aber, wenn Argumente (ECHTE Argumente) fehlen, dann greifst zumindest du zur Diffamierung und Herabsetzung.

Das ist auch ein "wissenschaftliches" Argument...

 
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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Ralf-abc » Mo 23. Sep 2019, 17:44

HaJo hat geschrieben:Ich finde es traurig, jemanden, der versucht, auf die vielen noch offenen Fragen und Unklarheiten hinzuweisen, persönlich zu diffamieren.

Deinesgleichen weist seit 30 Jahren auf die angeblich vielen offenen Fragen und Unsicherheiten hin.
Und was ist das Ergebnis davon: eben wg. dieser angebliche vielen offenen Punkte gibt es im Bereich Klimaschutz keinerlei Fortschritte. Ganz im Gegenteil: Die Umweltzerstörung wird nicht nur nicht abgebremst, sondern sie wird immer weiter beschleunigt. Das Kredo heißt "immer mehr Wohlstand durch immer mehr Wachstum und Konsum". Dass ein endloses Wachstum in einer Welt mit begrenzten Ressourcen nicht funktionieren kann - das ist so selbstverständlich, dass es einfach nur traurig ist, dass man darauf immer wieder verweisen muss.
Seit 30 Jahren sind sich die Wissenschaftler ziemlich einig, was passiert (alle noch offenen Fragen sind unerhebliche Detailpunkte) und in den letzten 10 Jahren ist es selbst für die größten Ignoranten eigentlich unübersehbar, dass die Wissenschaftler im großen und ganzen Recht haben.
Und anstatt endlich zu versuchen, etwas dagagen zu tun, wird weiterhin auf die offenen Fragen und Unklarheiten hingewiesen und bis die nicht endgültig geklärt sind, ist es nach Meinung von Deinesgleichen nicht vertretbar, irgend welche Maßnahmen zu treffen.

Aber was interessiert denn so etwas jemanden wie Hajo - einer Person, die den weltweiten Klimaforschern unwissenschaftliches Arbeiten vorwirft, weil Prognosen in die Zukunft angeblich nicht wissenschaftlich sein können.

In der Gedankenwelt eines Ex-Lehrer wie HaJo, da mag es so sein, dass ein Ergebnis / ein Lösungsvorschlag erst dann akzeptabel ist, wenn er das absolute Optimum darstellt. Aber es kann im Bereich vom Klimaschutz keinen optimalen Lösungsweg geben, weil es keinerlei empirisches Wissen gibt, anhand dessen man bestimmen könnte, was denn das Optimum ist. Von daher müssen wir uns wohl damit abfinden, dass wir nur Maßnahmen ergreifen können, bei denen noch Fragen offen bleiben. Und selbst, wenn das nachher nicht optimal war, dann ist das immer noch besser, als gar nicht zu tun.

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Eisbär » Mo 23. Sep 2019, 20:49

Scheint so, als hätten manche Leute für sich beschlossen, dass russisches Roulette die bequemere Lösung ist.
Angesichts der Anzahl der beteiligten Wissenschaftler und der prognostizierten Aussichten, ist russisches Roulette sogar vergleichsweise sicher.
Etwas wütend werde ich, wenn ich sehe, dass die Politik "alle Leute mitnehmen" will, selbst wenn ein großer Teil gar nicht mitnehmbar ist.
Wir sitzen alle in einem Boot.
Ein paar Arschlöcher bohren dauernd neue Löcher in den Boden und wir versuchen, sie mit guten Worten zur Einsicht zu bringen.

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von ostfriesenpaar » Mo 23. Sep 2019, 21:42

HaJo hat geschrieben:Ich finde es traurig, jemanden, der versucht, auf die vielen noch offenen Fragen und Unklarheiten hinzuweisen, persönlich zu diffamieren.

Aber, wenn Argumente (ECHTE Argumente) fehlen, dann greifst zumindest du zur Diffamierung und Herabsetzung.

Ja,....und das macht mir Angst in diesem Land. Dieser Fanatismus der Pseudo Klimaschützer.
Als normal und rational denkender Mensch bekommt man kein Bein mehr auf den Boden.
Hat man Zweifel, wird man fertig gemacht.
Schlimm dabei ist, dass die Masse ohne nachzudenken mit dem Strom schwimmt.....
Und noch schlimmer, wie Kinder als Mittel zur Durchsetzung missbraucht werden.
Selbst Erstklässler werden schon indoktriniert:

Letzte Woche in einer regionalen Tageszeitung:" Ich möchte Bürgermeisterin werden, damit ich veranlassen kann, dass das CO2 weniger wird"......erklärte eine Erstklässlerin.

Traurig und erbärmliche Manipulation von Kindern.

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