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Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Calcit » Mo 9. Sep 2019, 10:21

Ich bin mir aber zu 100% sicher, daß "guenni" den Autor des Beitrags von 20190907 20:27 UTC gemeint hat. Man lernt hier nie aus, sogar sprachlich: Beim "Na shledanou Schwein" liefert ein Übersetzungswörterbuch für die beiden ersten Wörter "goodbye" und das Ganze übersetze ich sinngemäß mit "ab ins Schlachthaus mit Dir" bei Annahme einer gelegentlich Forumsmitglieder vertreibenden Rechtslastigkeit einiger Schreiber. - Schade, daß dem Forum so ein politisches Schmuddelimage verpaßt wird.

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von guenni » Mo 9. Sep 2019, 11:05

...bzw. nicht verhindert wird.

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Bummler » Mo 9. Sep 2019, 11:17

Das ist ja auch gar nicht so einfach, also mit dem weniger Fleisch essen.
Am Freitag war ich zu einem Geburtstag, da gab es Reh. Prima denke ich, das ist doch in Ordnung hinsichtlich des Klimaschutzes.
Am Samstag war ich Essen, also in einer Gaststätte, da gab es vegetarische Bandnudeln, auch ok. Die andern haben Zander gegessen, das geht auch noch in Ordnung glaube ich.
Aber Sonntag macht meine Frau Gulasch und dann auch noch aus Rindfleisch!!!????
Ich habe sie natürlich angeranzt, was das soll, wegen Klima usw.
Was macht sie?
Ist sauer und spielt beleidigte Leberwurst.

An diesem einfachen Beispiel kann man schon erkennen, wie schwer das wird. Im übrigen wäre es ihr auch egal, ob das Rindfleisch jetzt das Doppelte kosten würde. Uns geht es ja gut. Und wenn etwas teuer ist, dann sind das die Enkel. Eigentlich wollte sie einen neuen Daimler, aber da muss wohl der alte noch zwei Jahre durchhalten.

Was ich damit sagen will: Die Preiskarte wird wohl beim Verbrauch nicht wirklich ziehen. Wenn es den Verantwortlichen, also den Politikern ernst ist, dann werden wir um Verbote nicht herum kommen. Die Auswirkungen werden jedenfalls beträchtlich sein, wenn Rind- und Kalbsfleisch verboten sind. Man denke nur an die Dönerbuden. Aber da müssen wir jetzt durch.

 
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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Ralf-abc » Mo 9. Sep 2019, 12:16

Bummler hat geschrieben:Was ich damit sagen will: Die Preiskarte wird wohl beim Verbrauch nicht wirklich ziehen. Wenn es den Verantwortlichen, also den Politikern ernst ist, dann werden wir um Verbote nicht herum kommen. Die Auswirkungen werden jedenfalls beträchtlich sein, wenn Rind- und Kalbsfleisch verboten sind. Man denke nur an die Dönerbuden. Aber da müssen wir jetzt durch.
Sehe ich auch so und es gibt inzwischen auch jede Menge Wissenschaftler, die ganz klar sagen, dass es mit ein wenig freiwilliger Verhaltensänderung nicht getan ist.
Aber kein Politiker traut es sich, dass auch nur öffentlich anzudeuten. Und sollte das dann doch mal von z.B. einem Grünen angesprochen werden, dann kommt von den anderen Parteien sofort ein reflexhaftes "Verbotspartei".
Hätte man vor 30 Jahre angefangen, die Menschen allmählich zu einer freiwiliigen Verhaltensänderung zu motivieren, dann wäre das jetzt alles kein Problem. Aber statt dessen wurde in diesen 30 Jahren die Umwelt- und Klimabelastung immer schlimmer, so dass jetzt rein freiwillige Maßnahmen einfach zu wenig sind. Wir sind jetzt wirklich an dem Punkt angelangt, wo man erkennen muss, dass freiwillige Maßnahmen viel zu lange dauern, bis sie etwas bewirken. Und je eher man das den Menschen offen kommuniziert, desto einfacher.

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Aria » Mo 9. Sep 2019, 14:05

Bummler hat geschrieben: Wenn es den Verantwortlichen, also den Politikern ernst ist, dann werden wir um Verbote nicht herum kommen. Die Auswirkungen werden jedenfalls beträchtlich sein, wenn Rind- und Kalbsfleisch verboten sind.
Und wer wird dann das für uns Menschen unverdauliche Gras fressen und die Milch für uns herstellen?

 
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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Ralf-abc » Mo 9. Sep 2019, 14:12

Aria hat geschrieben:Und wer wird dann das für uns Menschen unverdauliche Gras fressen und die Milch für uns herstellen?
Da Milchkühe nicht für die Fleischproduktion verwendet werden, gibt es keinen direkten Zusammenhang zw. Bummlers Beitrag und Deiner Frage.
Abgesehen davon: Kühe fressen eher selten Gras, sondern solche Hochleistungstiere brauchen Kraftfutter (aus Soja etc.). Von daher brauchst Du Dir keine Gedanken darum zu machen, was mit dem Gras wird. Und Milch wird als Nahrungsmittel für den Menschen schon seit Jahrzehnten völlig überbewertet. Von daher wäre es überhaupt kein Problem, wenn es weniger Milch am Markt gäbe.

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Bummler » Mo 9. Sep 2019, 14:43

Aria hat geschrieben:Und wer wird dann das für uns Menschen unverdauliche Gras fressen und die Milch für uns herstellen?

Die Grasflächen werden aufgeforstet, damit wieder Urwald wächst, so wie früher. Der kann dann durch den Meeresanstieg überflutet werden und bildet dann wieder die Kohle, die wir jetzt abgebrannt haben. Zack, das Kohlendioxid wieder weg.
Und statt Milch müssen wir dann eben Bier trinken. Das wird wohl gehen. Bier ist ja auch sehr kalorienreich.

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Aria » Mo 9. Sep 2019, 16:38

Ralf-abc hat geschrieben:Da Milchkühe nicht für die Fleischproduktion verwendet werden, gibt es keinen direkten Zusammenhang zw. Bummlers Beitrag und Deiner Frage.
Du irrst: Nach 7 bis 8 Jahren werden auch Milchkühe geschlachtet, deren Fleisch wird verkauft und endet als Wurst und Hackfleisch auf unseren Tellern. Manche werden auch aufgekauft und hoch hochgepäppelt, damit sie Fleisch ansetzen, und weil sie nicht mehr kalben, geben sie auch keine Milch mehr, d.h. das ganze Futter geht ins Fleisch.

Ralf-abc hat geschrieben:Kühe fressen eher selten Gras, sondern solche Hochleistungstiere brauchen Kraftfutter (aus Soja etc.).
Ja, deswegen habe ich geschrieben, dass Zoll-/Steuerabgaben auf Soja und Sojaprodukte bzw. Kraftfutter so hoch sein müssten, dass sich das nicht mehr lohnte: da würden sie wie früher wieder vermehrt Gras und Heu fressen.

Ralf-abc hat geschrieben:Und Milch wird als Nahrungsmittel für den Menschen schon seit Jahrzehnten völlig überbewertet. Von daher wäre es überhaupt kein Problem, wenn es weniger Milch am Markt gäbe.
Wenn weniger Kraftfutter da wäre, dann gäbe es auch weniger Milch. Und Milch ist nicht überbewertet, schließlich ist sie Ausgansstoff für Produkte wie Käse und Joghurt, die nur für Veganer ein NoGo sind.

 
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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Ralf-abc » Mo 9. Sep 2019, 17:14

Aria hat geschrieben:Du irrst: Nach 7 bis 8 Jahren werden auch Milchkühe geschlachtet, deren Fleisch wird verkauft und endet als Wurst und Hackfleisch auf unseren Tellern. Manche werden auch aufgekauft und hoch hochgepäppelt, damit sie Fleisch ansetzen, und weil sie nicht mehr kalben, geben sie auch keine Milch mehr, d.h. das ganze Futter geht ins Fleisch.
Dass die geschlachtet werden, ist klar. Aber ich bin bisher immer davon ausgegangen, dass das Fleisch dann so minderwertig ist, dass das nicht mehr als Steak auf dem Teller landet. Eher als Tierfutter; evtl. noch als Separatorenfleisch in irgend welchen Billigstprodukten (aber wer so etwas kauft, der ist eh selber schuld).

Ralf-abc hat geschrieben:Ja, deswegen habe ich geschrieben, dass Zoll-/Steuerabgaben auf Soja und Sojaprodukte bzw. Kraftfutter so hoch sein müssten, dass sich das nicht mehr lohnte: da würden sie wie früher wieder vermehrt Gras und Heu fressen.
Keine Ahnung, wo Du das geschrieben hast, aber ich stimme Dir zu.

Ralf-abc hat geschrieben:Und Milch ist nicht überbewertet, schließlich ist sie Ausgansstoff für Produkte wie Käse und Joghurt, die nur für Veganer ein NoGo sind.
Schon klar, dafür wird Milch benötigt. Aber diese ganze Werbung, die den Eltern einreden will, wie gesund doch die Milch ist ("mit dem besten aus einem Glas Milch" - selbst wenn das in einer Schokocreme mit 80% Zucker steckt) - das ist völlig übertrieben.
Das sieht man ja an den Chinesen, die früher gar keine Milch vertragen haben und daher (bis vor 10 oder 20 Jahren) auch keine Milchprodukte wie wir sie kennen, verzehrt haben.

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Aria » Mo 9. Sep 2019, 19:08

Ralf-abc hat geschrieben:Dass die geschlachtet werden, ist klar. Aber ich bin bisher immer davon ausgegangen, dass das Fleisch dann so minderwertig ist, dass das nicht mehr als Steak auf dem Teller landet.
Als Steak oder Rinderbraten taugt Kuhfleisch nicht, dafür sind die Tiere zu alt, aber für alles andere kann man Kuhfleisch nehmen, man sagt sogar, deren Fleisch ist würziger als von einem jungen Ochsen.

Ralf-abc hat geschrieben:
Aria hat geschrieben:Ja, deswegen habe ich geschrieben, dass Zoll-/Steuerabgaben auf Soja und Sojaprodukte bzw. Kraftfutter so hoch sein müssten, dass sich das nicht mehr lohnte: da würden sie wie früher wieder vermehrt Gras und Heu fressen.
Keine Ahnung, wo Du das geschrieben hast, aber ich stimme Dir zu.
Das habe ich hier geschrieben und du hast dich danach sogar auf den Beitrag bezogen.

Ralf-abc hat geschrieben:Schon klar, dafür wird Milch benötigt. Aber diese ganze Werbung, die den Eltern einreden will, wie gesund doch die Milch ist ("mit dem besten aus einem Glas Milch" - selbst wenn das in einer Schokocreme mit 80% Zucker steckt) - das ist völlig übertrieben.
Klar ist das übertrieben, aber allgemeine Werbung für Milch muss schon sein, weil man sonst das Feld völlig denen überlassen würde, die aus Minderwertigen und viel Chemie Lebensmittel kreieren und als Wunderdinge verkaufen, was sie in gewisser (negativer) Weise auch sind.

Ralf-abc hat geschrieben:Das sieht man ja an den Chinesen, die früher gar keine Milch vertragen haben und daher (bis vor 10 oder 20 Jahren) auch keine Milchprodukte wie wir sie kennen, verzehrt haben.
Chinese können auch heute aus genetischen Gründen keine Kuhmilch vertragen. Aber sie kommt aus Europa und ist deshalb begehrt und teuer. Dass sie dann künstliche Enzyme zu sich nehmen müssen, um hinterher nicht dauernd aufm Klo sitzen zu müssen, nehmen sie in Kauf. Das Ganze kann sich eh nur gehobene Mittelschicht leisten. Das gleiche Verhalten legen sie beim Weinkonsum an den Tag: Wer seinen Gästen keinen Bordeaux kredenzt, der kann sich das wahrscheinlich auch nicht leisten.

Deutsche Milch und französischer Wein sind dort Statussymbole, dafür zahlen sie fast jeden Preis.

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