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Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von hajo » Do 3. Jan 2019, 18:17

Bummler hat geschrieben:Warum gibt es dann keine Knaller-Verbote? Zumal die Wetterlage ungünstig war:


Bei ungünstiger Wetterlage darf man ja auch Autofahren.
Oder gar 2-Takter. Die sind noch schlimmer, egal ob als "Auto", Moped oder Rasenmäher...

Bummler hat geschrieben:Auch ich hielt meine Fenster geschlossen und bin nicht nach draußen gegangen, weil die Luft über Lübben dem Nebel über englischen Mooren aus Gruselkrimis glich. Nur erhellt von Lichtblitzen und Explosionen, die an die Ostfront von 1944 erinnerten. Dagegen wäre das Heulen des Hundes von Baskerville eine Wellness-Einlage gewesen. Schrecklich und fast unendlich dazu. Keine Sau hält sich an die Knallerzeiten.

Schön formuliert.

Aber die Säue haben gar nicht geböllert.
Es waren unsere Mitmenschen.

Bummler hat geschrieben:Muss man das noch kommentieren? Oder ist das nicht Grund genug über die Knallerei grundsätzlich nachzudenken?
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natu ... 46153.html

Kann ich leider nicht lesen.

Die wollen das nur gestatten, wenn ich Werbung zulasse.
Das jedoch mach ich nicht.
Soviel zur "freien Entscheidung"...

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Aria » Do 3. Jan 2019, 20:53

Bummler hat geschrieben:Da haben wir es wieder: Feinstaub! Jede Menge durch die Knaller, schlimm.
Die bundesweit höchste Konzentration gab es in Berlin-Friedrichshain: Dort wurden 853 Mikrogramm Feinstaub der Partikelgröße PM10 pro Kubikmeter gemessen. Dahinter folgte eine Station in Reutlingen mit 805 Mikrogramm pro Kubikmeter und eine in der Innenstadt von Leipzig mit 781 Mikrogramm pro Kubikmeter.
Warum gibt es dann keine Knaller-Verbote?
Eine etwas naive Frage, findest du nicht?

Die Antwort darauf liegt klar auf der Hand und ist die gleiche wie auf die Frage, warum wir Kleidung auch dann tragen, wenn das von der Temperatur nicht nötig wäre: Tradition.

Schon Voltaire sagte: „Gewohnheit, Sitte und Brauch sind stärker als die Wahrheit."

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Seelöwe » Do 3. Jan 2019, 21:02

Oder kommerzielle Interessen? Wie bei der Autoimdustrie?
Tja, die Arbeitsplätze...
Grüße vom Seelöwen

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von hajo » Do 3. Jan 2019, 21:11

Aria hat geschrieben:Die Antwort darauf liegt klar auf der Hand und ist die gleiche wie auf die Frage, warum wir Kleidung auch dann tragen, wenn das von der Temperatur nicht nötig wäre: Tradition.

Schon Voltaire sagte: „Gewohnheit, Sitte und Brauch sind stärker als die Wahrheit."
Simpel.

Tradition war es, auf der Straße zu urinieren und zu defäkieren.
Tradition war es, auf der Straße zu schlachten/schächten. Hab ich selbst noch um 1980 in der Osttürkei erlebt.

Tradition war es auch - und ist es in einigen Ländern immer noch - Menschen zu töten, von denen man annimmt, sie wären böse und hätten ihr Leben verwirkt.
Öffentlich töten war lange, lange Zeit "Tradition". Bis ins 19 Jahrhundert hinein sogar hier in dem damals bereits "aufgeklärten" Europa.
In einigen Staaten ist das heute noch so.
"Prominent" war z.B. Saddam Hussein.

Eine "auf-der-Hand-liegende-Antwort" demonstriert eher Fatalismus als Denkaktivität...

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Aria » Do 3. Jan 2019, 22:42

Ach, hajo – um mit den Traditionen, die du aufgeführt hast, aufzuhören, waren teilweise Jahrhunderte nötig, deswegen darf man auch bei den Traditionen, die noch bestehen, nicht erwarten, dass sie in wenigen Jahren verschwinden.

 

Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Nudi » Do 3. Jan 2019, 22:52

... dürfen darf man schon, aber ob man können kann, ist fraglich.
... meint Nudi
(Letzter Gedanke bevor ich in Morpheus Arme falle) :roll: :roll: :roll:

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Seelöwe » Do 3. Jan 2019, 22:57

Also die „Aufrüstung“ in den letzten 50 Jahren, was Sylvester-Feuerwerk anbetrifft, finde ich schon bemerkenswert.
Die Tradition war mal eine andere, zumindest quantitativ.
Und die zulässige Menge Schwarzpulver pro Verkaufseinheit wurde vor ein paar Jahren auch erhöht, Stichwort „Batterien“...
Grüße vom pyromanen Seelöwen

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Bummler » Fr 4. Jan 2019, 10:28

hajo hat geschrieben:Tradition war es auch - und ist es in einigen Ländern immer noch - Menschen zu töten, von denen man annimmt, sie wären böse und hätten ihr Leben verwirkt.


Nun würde ich nicht unbedingt die Todesstrafe für die Knallerei an Sylvester einführen, das wäre übertrieben. Gut, im Sinne der Überbevölkerung kann ich der Todesstrafe auch einen gewissen Nutzen abgewinnen, nur sollte dann die Tötung auch umweltfreundlich sein. Erschießen erzeugt auch Feinstaub und der elektrische Stuhl müsste mit Ökostrom betrieben werden, sonst wäre das natürlich nicht umweltbewusst. Am umweltfreundlichsten erscheint mir noch das Aufhängen. Der Strick ist wieder verwendbar und kann aus natürlichen Materialien hergestellt werden.

Oder macht man über solche Sachen keine Witze? :mrgreen:

 
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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Campingliesel » Fr 4. Jan 2019, 10:48

Bummler hat geschrieben:
hajo hat geschrieben:Tradition war es auch - und ist es in einigen Ländern immer noch - Menschen zu töten, von denen man annimmt, sie wären böse und hätten ihr Leben verwirkt.


Nun würde ich nicht unbedingt die Todesstrafe für die Knallerei an Sylvester einführen, das wäre übertrieben. Gut, im Sinne der Überbevölkerung kann ich der Todesstrafe auch einen gewissen Nutzen abgewinnen, nur sollte dann die Tötung auch umweltfreundlich sein. Erschießen erzeugt auch Feinstaub und der elektrische Stuhl müsste mit Ökostrom betrieben werden, sonst wäre das natürlich nicht umweltbewusst. Am umweltfreundlichsten erscheint mir noch das Aufhängen. Der Strick ist wieder verwendbar und kann aus natürlichen Materialien hergestellt werden.

Oder macht man über solche Sachen keine Witze? :mrgreen:


Eigentlich nicht, würde ich sagen..

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Aria » So 6. Jan 2019, 15:43

Bild
Wurde hier Kommunismus verwriklicht? Nein, es ist lediglich ein OzHarvest Laden, zu dem man selbst Lebensmittel zum Verschenken bringen oder selbst solche mitnehmen kann.

Ein Drittel der produzierten Lebensmittel wird weggeworfen. Der Grund dafür ist das Verfallsdatum, denn selbst wenn ein Supermarkt die Lebensmittel jenseits dieses Datums verschenkte, würde der trotzdem für die ev. auftretende gesundheitliche Schäden haften. Also werden sie weggeschmissen.

Nun hat eine Australierin den Gesetzgeber dazu gebracht, Gesetze so zu ändern, dass bei geschenkten Lebensmitteln die Haftung auf den Empfänger über geht. Und schon schenken Supermärkte die nicht verkaufte Ware gern.

Weiß jemand, wie die Situation bei uns ist?

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