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Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Mecki » Do 22. Nov 2018, 22:48

riedfritz hat geschrieben:
Also... ob die Industriemagnaten der westlichen Welt wirklich so helle sind - Fragezeichen erlaubt?
Die Industriemagnaten der westlichen Welt werden nicht von ihren Regerungen gegängelt, sind untereinander Konkurrenten. Hinter den chinesischen "Industriemagnaten" steckt direkt das staatliche System.

Viele Grüße,

Fritz


@ riedfritz

Chinas staatliches System hat aber "erkannt"...und die Unternehmen u. A. in Afrika die Plattform bereitet.
Die westliche Welt...deren Regierungen schleppen auch Wirtschaftsdelegationen mit - nur halt nicht in der Form, nicht in die Bereiche, wie es China offensichtlich macht.

Und...mal ehrlich - wenn der Staat die Initiative ergreift, z. B. in Afrika eine Plattform zu schaffen, profitieren
die Unternehmen...in der westlichen Welt. China macht das anders - wie erwähnt, investiert China in Afrika, bringt DORT "Schwung" rein - nicht in China. Die chinesischen Unternehmen profitieren dennoch, weil diese das Know how in Afrika zur Verfügung stellen. Die Arbeit BLEIBT in Afrika ....
...und nicht wie es die westliche Welt macht, dass die Arbeit in den Länder der westlichen Welt belassen wird. Das ist ein himmelweiter Unterschied. China grast den Markt in Afrika ab...seit ein paar Jahren schon .... "heimlich, still und leise!". Und die EU und .... schauten bisher zu.
Was ist denn mit den Menschen aus Afrika - die wollen in die westliche Welt - aber niemals nach China. Die westliche Welt will/kann keine Migranten mehr aufnehmen, hat das Geld nicht (mehr), politischer Unfriede greift um sich, politische Systeme revoltieren, brechen weg.... Amerika, Italien, Österreich, NL, Frankreich, Skandinavische Länder, Polen, Ungarn, usw. lassen grüßen.

 
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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Mecki » Fr 23. Nov 2018, 01:27

@ Ralf-abc

dem Migranten-Pakt haben bisher 180 Länder wohlwollend ihre Zustimmung gegeben - war vorgestern
in den Nachrichten zu hören. Wer letztlich profitiert - von "Pakten"!?

Was ist denn nicht von Abhängigkeit im Weltgeschehen bestimmt? Von Geldgebern abhängig zu sein -
das ist nun mal so. Das klingt makaber. Der Migranten-Pakt will etwas anderes bewirken - dass die
Menschen in ihren Ländern BLEIBEN. Fluchtursachen auf den Grund zu gehen, die nicht allein Krieg,
Terror, Gewalt sind...das ist das Ziel.

Afrika und China - Geld nach Afrika. DORT wird niemand vertrieben. Afrikaner bauen selbst "auf" - mit
dem Geld, was China gibt. Das ist AUCH das bestreben des Migrations-Paktes....damit fällt die bisherige
Entwicklungshilfe weg, die die "reichen" Länder als Alibi der Ausbeutung gezahlt haben. Der deutsche Entwicklungsminister - ein CSU-Mann - setzt sich seit seiner Amtszeit dafür ein, dass das Geld in den
afrikanischen Ländern NICHT mehr als Entwicklungshilfe fließt.

@ Tim007

auch das ist makaber - was nicht ausdrücklich verboten ist, ist erlaubt....Fischerei vor Afrikas Küsten durch
Nationen wie China oder auch andere. Ist das verwerflich, dass China vor Afrikas Küsten fischt? Für Afrikas Situation ist es verwerflich - wirtschaftlich nicht. "Globalisierung"....ohne Ausnahmen, ohne Rücksicht. Japan fischt auch überall. Wollte wieder auf Walfang gehen, wurde allerdings verboten.

@

gleichzeitig soll gegen die Überbevölkerung - speziell in Afrika - etwas unternommen werden....durch
Aufklärung, Familienplanung, usw.! Strukturen sollen in Afrika geschaffen werden - Strukturen, die
für weite teile der Welt normal sind, nicht aber in den meisten Ländern Afrikas, Teilen von Asien und
Süd-Amerikas.

 
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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Ralf-abc » Fr 23. Nov 2018, 08:57

Mecki hat geschrieben:Der Migranten-Pakt will etwas anderes bewirken - dass die Menschen in ihren Ländern BLEIBEN. Fluchtursachen auf den Grund zu gehen, die nicht allein Krieg, Terror, Gewalt sind...das ist das Ziel.

Migranten-Pakt - ja, da steht dann drin, was man alles mal tun müsste, um Fluchtursache zu bekämpfen.
Das erinnert mich jetzt ganz stark an die klimapolitischen Ziele, die Merkel vor 10 Jahren mal hatte. Seit weit über 10 Jahren weiß eigentlich jeder Politiker, was man tun müsste, um die Folgen des Klimawandels in Grenzen zu halten. Wie viel davon tatsächlich umgesetzt wurde, muss hier wohl nicht näher erläutert werden.
Von daher ist dieser Migranten-Pakt es nicht wert, dass darüber auch nur eine Sekunde debatiert wird. Den kann jedes Land sofort unterschreiben. Umgesetzt wird davon sowieso nichts.

 
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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Mecki » Fr 23. Nov 2018, 13:37

@ Ralf-abc

solange der Wohlstand vorherrscht, der Konsum alles regelt, der Globalisierung "volles Rohr" Rechnung
getragen wird, wird sich nicht viel verändern....

...wenn es darum geht, die Flüchlingsströme einzudämmen....gut 65 Mio. Menschen sind weltweit auf
der Flucht... wird das "Wohlstands-Volk" sich überlegen müssen, was es will. Wenn politisch der
Globalisierung Rechnung getragen wird, weil Wohlstand gewollt wird (von wem?)....muss sich niemand wundern, wenn "Klima" keine Rolle spielt. Das Konsumverhalten westlicher Länder... "weiter so"? Geht
das?

Und die Teilhabe der Menschen in Afrika - haben die das Recht, teilhaben zu wollen? Klar - nur in ihren
Bereichen? NOCH ist es dort nicht möglich. Es sollen keine Menschen zu uns kommen - oder doch? Wenn
ja, kann alles so bleiben, wie bisher. Wenn nicht, muss etwas unternommen werden....und das kann nur
durch entsprechende Politik und der entsprechenden Industrie geschehen - sinnvollerweise weltweit.

Wer muss umdenken - die, die eh nix am Ar... haben? Die nichts anderes kennen, als um´s nackte Überleben zu kämpfen....ihr Leben lang? Selbst Schuld? Sind WIR auch "selbst Schuld" in die Wohlstandsgesellschaft geboren worden zu sein? Was will ich damit sagen - WIR alle jammern auf einem verdammt hohen Niveau.

Ja... ich weiß - unangenehme Thematik. Kopf in den Sand? Na klar....bequemer isses auf jeden Fall!

Ach.... was ist das für ein Forum? FKK? Mehr Luxus geht gar nicht!

"Was ist FKK.... und was nicht?" ;)

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Bummler » Fr 23. Nov 2018, 14:39

Also der Klimawandel kommt, dass haben sie erst gestern wieder in den Nachrichten gebracht. Also nicht das der Klimawandel kommt, sondern dass der CO2-Anstieg ungebremst ist.

Interessant ist übrigens, seit wann man vom Klimawandel weiß! Seite 1896. Meister Arrhenius hat dazumal schon festgestellt, dass eine Verdoppelung der CO2-Konzentration das Klima wärmer werden lässt. Das sollten sich mal die Klimaleugner reinziehen.

Svante Arrhenius hat geschrieben:Denn er hat als erster die Auswirkung des Kohlendioxids auf die Temperatur am Erdboden abgeschätzt. Bereits 1896 kam er zu dem Schluss, dass eine Verdoppelung der CO2-Konzentration in der Atmosphäre eine weltweite Temperaturerhöhung um 5 Grad nach sich ziehen würde. Heute wird für diesen Fall von einer Erwärmung um 1,5 bis 4,5 Grad ausgegangen.

https://wetter.tagesschau.de/wetterthem ... fekts.html

Also nichts Neues würde man sagen. Das ist ein alter Hut und schon 100 Jahre bekannt. Nun, da wir festgestellt haben, dass der Klimawandel kommt, sollten wir überlegen was wir machen müssen um mit den Folgen zu leben. Und da hapert es.

Der Taschadsee wäre ein gutes Beispiel. Ich habe gelesen, dass die Leute, die in den Flüchtlingslagern leben, teilweise gar nicht mehr zurück wollen, weil sie im Lager Essen, Trinken, Bildung und medizinische Versorgung erhalten und dafür nicht mal schwer arbeiten müssten. Also im Saldo besser leben, als vorher auf ihrer vertrockneten Scholle. Da Wettbewerb immer nützlich ist um etwas zu befördern, müsste man also im Tschad verschiedene Flüchtlingslager aufbauen, jeweils unter Führung der UNO, aber mit verschiedenen Länderpatenschaften, die dann im Wettbewerb zueinander stehen und jährlich verglichen werden, wie bei der PISA-Studie.

Das würde dann natürlich dazu führen, dass die Länder die Lager vernünftig finanzieren, die Migranten in Afrika bleiben und diejenigen, die als Arbeitskräfte zu gebrauchen sind, temporär in die Patenländer delegiert werden könnten. So haben alle was davon, die Migranten bleiben in ihrem kulturellen Umfeld, profitieren vom Lebensstandard der westlichen Demokratien und werden zur Arbeitskraftreserve ohne das Sozialsystem zu belasten. Die Migranten, die dann im Westen Geld verdienen, könnten mit einem Teil dann wieder ihre Familien in Afrika unterstützen, so gibt es eine Win-Win-Situation.

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Aria » Fr 23. Nov 2018, 15:25

Bummler hat geschrieben:Nun, da wir festgestellt haben, dass der Klimawandel kommt, sollten wir überlegen was wir machen müssen um mit den Folgen zu leben. Und da hapert es.
Natürlich hapert es – wie immer, wenn wir uns von eingefahrenen Verhaltensweisen verabschieden sollen, und die neuen auch noch eine Menge Geld kosten.


Bummler hat geschrieben:Ich habe gelesen, dass die Leute, die in den Flüchtlingslagern leben, teilweise gar nicht mehr zurück wollen, weil sie im Lager Essen, Trinken, Bildung und medizinische Versorgung erhalten und dafür nicht mal schwer arbeiten müssten.
Das Wort „teilweise“ kann man schon schreiben, wenn nur einer das gesagt hat. Aber die Mehrzahl der Flüchtlinge will zurück nach Hause, darüber gibt es keinen Zweifel.

Und: Migrationspakt mag nicht perfekt sein, aber es ist ein Anfang, eine Absichtserklärung. Mehr ist derzeit offensichtlich nicht möglich, wäre dem anders, wir hätten was anderes.

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von hajo » Fr 23. Nov 2018, 16:20

Bummler hat geschrieben:Interessant ist übrigens, seit wann man vom Klimawandel weiß! Seit 1896.

Schon länger...

Als ich 1983 die Galcier Bay in Alaska paddelte, las ich in der Vorbereitung, dass George Vancouver 1794 an der Pazifikküste entlang fahrend mehrere Kilometer breite Gletscher sah, die bis zu einem Kilometer hoch waren.
85 Jahre später konnte John Muir schon gut 70 Kilometer in diese entstandene Bucht einfahren.
1983 waren die Gletscher am äußeren Ende etwa 85 bis 90 Kilometer vom Ozean entfernt.
Das Abschmelzen hatte sich also deutlich verlangsamt.
Aber sie kalbten noch.
Beeindruckend!
Seit Anfang der 1990 Jahre sind sie soweit zurückgegangen, dass sie auf dem Land enden und nur noch das Schmelzwasser in die Bucht fließt.
Wer also heute dahin fährt, wird das Erlebnis der abbrechenden Eisblöcke, wie ich es noch hatte, nicht mehr sehen können.

Damals las ich in den Publikationen der Parkverwaltung (die hier noch im Regal stehen), das sei eine Folge der zurückgehenden letzten Eiszeit.
Heute ist das Klimawandel.
Aber war das Zurückgehen der Eiszeit nicht auch irgendwie so was wie Klimawandel?
Nun ja.
Bummler hat geschrieben:Ich habe gelesen, dass die Leute, die in den Flüchtlingslagern leben, teilweise gar nicht mehr zurück wollen, weil sie im Lager Essen, Trinken, Bildung und medizinische Versorgung erhalten und dafür nicht mal schwer arbeiten müssten.

Verstehen kann ich das schon.

Ich bin hier groß geworden mit Pumpe, Wasser auf dem Kohleherd heißmachen, Zinkwanne, Pumpsklo und jährlicher Entleerung der Grube, mit Sickerschächten und Handwagen, auf dem mein Opa und ich die Ziegen zum Bock brachten, auf dass sie schwanger würden und wieder Milch gäben...
Ich kenne Holzschubkarren, die leer so schwer waren, wie heute eine gefüllte Karre nicht, und dennoch von mir geschoben wurden...

Jetzt lebe ich auf gleichem Grund ganz erheblich anders. Und muss dafür nicht mal schwer arbeiten... ;)

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von guenni » Mo 26. Nov 2018, 17:43

hier mal etwas interessantes zum thema diesel

https://www.welt.de/print/welt_kompakt/ ... uldig.html

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Aria » Mo 26. Nov 2018, 20:52

Ich frage mich, warum hat dieser Professor Dieter Köhler bisher geschwiegen bzw. nicht schon vorher, als die Grenzwerte verabschiedet wurden, Lärm gemacht: 950 Mikrogramm Stickoxid am Arbeitsplatz und die 40 Mikrogramm beim Diesel, das ist eine Differenz, das praktisch jedem, der sich hauptberuflich mit Lungenkrankheiten beschäftigt, auffallen müsste.

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von hajo » Mo 26. Nov 2018, 21:24

Aria hat geschrieben:Ich frage mich, warum hat dieser Professor Dieter Köhler bisher geschwiegen ...
Geschwiegen hat er ja nicht. Vielleicht zu spät sich gemeldet, aber bereits im März 2018 konnte man lesen:
„Man kann die Studie vergleichsweise einfach dadurch widerlegen, dass man die NO2-Menge im Zigarettenrauch als Vergleich nimmt“, sagt Dieter Köhler. Die liege bei rund 500 Mikrogramm (also 500 Millionstel) pro Zigarette. „Nimmt man zur Konzentrationsberechnung ein Atemvolumen beim Rauchen einer Zigarette von zehn Litern an, so inhaliert man 50.000 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. Bei einer Packung am Tag wäre das eine Million Mikrogramm“, rechnet Köhler vor.

„Selbst wenn nur die halbe Zigarette geraucht würde, hätte der Raucher im Vergleich zu einem Nichtraucher, der lebenslang die Grenzdosis von 40 Mikrogramm NO2 pro Kubikmeter Luft einatmen würde, bereits nach wenigen Tagen die gleiche Dosis.“ Köhlers Fazit: „Demnach müssten, so wie das UBA rechnet, nach ein bis zwei Monaten alle Raucher allein durch das NO2 gestorben sein. Das passiert aber nicht.“
Quelle
Siehe auch hier oder hier.

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