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Warum Frauenbadetage gut sind.

Kurioses, Lustiges, Aufmunterndes was unsere Forengemeinschaft interessieren dürfte
 

Re: Warum Frauenbadetage gut sind.

Beitrag von Mecki » Mo 10. Dez 2018, 11:05

Klausi60 hat geschrieben:Was man hier so zu lesen bekommt macht die ganze Sache einfach nur " SCHLIMM"

Warum sollen wir nicht einfach mal von Kindheit an als Familie oder einfach nur als Mann , Frau , Kind oder Erwachsener nur schwimmen gehen.
Ohne jede Diskussion : Wir brauchen weder Frauen noch Männer - Badetage oder Badezeiten wenn sich jede Person - gesittet - verhält.

Wer weder in Badebekleidung noch nackt mit anderen zusammen sein möchte kann doch einfach zuhause seine Badewanne benutzen.
Wer nicht mit anderen in eine Sauna möchte wird nicht gezwungen dies zu tun. Sie / Er kann auch zuhause saunieren.
Wer aber in eine öffentliche Einrichtung gehen mag sollte dies nach den Regeln des Hauses tun.
Meiner Meinung nach würde das weitere Streitereien überflüssig machen.
Warum eigentlich immer alles kompl. Zerreden/ Schreiben.
Gruß Klaus


@ Klausi60

das unterschreibe ich....

Leider sind persönliche Eitelkeiten und Animositäten "hier wie dort" nie ganz auszuschließen. Und wenn
2 gleichgesinnte Charaktere aufeinandertreffen, artet eine solche Diskussion aus....sogar durch erwachsene
Menschen. Da kann ich nur lachen....

Dass sich dann gegenseitig gemieden wird - das ist nichts Neues.... selbst hier im Forum, wo angeblich
"Gleichgesinnte" (der FKK "Verschriebene") persönlich aufeinander losgehen. Vermeintlich "Gleichgesinnte" blockieren und ignorieren sogar...und diese persönlichen Attitüden haben mit gleichen Interessen nun mal rein gar nichts zu tun.....weil DAS ist nicht mal in einem Kindergarten anzufinden.

Kinder im Kindergarten werden beleidigt, wenn dieses Gehabe hier mit einem "Kindergarten" verglichen wird.

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Re: Warum Frauenbadetage gut sind.

Beitrag von Aria » Mo 10. Dez 2018, 12:45

Klausi60 hat geschrieben:Was man hier so zu lesen bekommt macht die ganze Sache einfach nur " SCHLIMM"
Ja, da hast du völlig recht – zum Beispiel bei Aussagen wie dieser:
Klausi60 hat geschrieben:Wer nicht mit anderen in eine Sauna möchte wird nicht gezwungen dies zu tun. Sie / Er kann auch zuhause saunieren.
Klar, es gibt kaum noch Familien, die keine Sauna zu Hause haben. :D


Klausi60 hat geschrieben:Wer aber in eine öffentliche Einrichtung gehen mag sollte dies nach den Regeln des Hauses tun.
Genau das taten Frauen im Müllerschen Volksbad in München, als sie den offiziellen Frauenbadetag nutzten.


Klausi60 hat geschrieben:Meiner Meinung nach würde das weitere Streitereien überflüssig machen.
Du vergisst: Streit hat sich darüber entzündet, weil einigen hier nicht passt, dass es in einem Teil des Müllerschen Volksbades in München jetzt einmal die Woche für 5 Stunden einen sog. Frauenbadetag gibt, damit diejenigen Frauen, die sich vor Männern fürchten oder sich auch nur ungern in Badekleidung vor ihnen zeigen, schwimmen lernen können.

Ich weiß, wenn Frauen unter sich bleiben wollen, vermuten Männer alles Mögliche dahinter, nur nicht, dass Frauen auch mal ungestört vor Blicken und blöden Bemerkungen der Männer sein wollen.

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Re: Warum Frauenbadetage gut sind.

Beitrag von Bummler » Mo 10. Dez 2018, 16:08

Ein Problem gibt es dennoch, nachdem wir hier festgestellt haben, dass Frauenbadetage gut sind:

Die Welt beispielsweise bilanziert:
„…überall in Deutschland sterben Bäder. Alleine im letzten Jahr schlossen nach Zahlen der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft 175 Einrichtungen, darunter 62 Freibäder. Ausgerechnet im finanzstarken Bayern schlossen mit 16 Freibädern die meisten, …

„Dramatisches Schwimmbad-Sterben!“, heißt bei Bild, wo man sich hinter der Bezahlschranke die „traurigste Landkarte des Sommers“ anschauen kann, die all die geschlossenen und aufgegebenen Bäder verzeichnet. Das sind Einrichtungen, die sich die öffentliche Hand einst leisten konnte. Was manche sommerliche Vergnügungen angeht, sind wir also ein ärmer werdendes Land.


Das ist natürlich eine traurige Entwicklung, das muss man zugeben. Aber der Kolumnist ist Optimist und als solcher findet er an dieser Tatsache natürlich auch noch was Gutes:

Außerdem ist es für viele Zuwanderer, die meist aus freibadbefreiten Weltregionen kommen, auch viel leichter, sich zu integrieren, wenn nicht solche ungewohnt unkeuschen Sommervergnügungen locken. Weniger Freibäder heißt ebenso, weniger Übergriffe auf Frauen in leichter Badebekleidung und weniger Streit um Burkinis oder reine Frauenbadetage für Musliminnen. Sparsamkeit hat immer auch etwas Gutes. Zumal auf diese Weise, gerade in diesem bislang äußerst trockenen Sommer, zusätzlich Wasser und Energie gespart werden kann.


Von der Seite muss man das auch mal sehen. Hier noch der Link:
https://www.achgut.com/artikel/spar_schwimmen_im_sommer

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Re: Warum Frauenbadetage gut sind.

Beitrag von Aria » Mo 10. Dez 2018, 18:38

Bummler hat geschrieben:
Weniger Freibäder heißt ebenso, weniger Übergriffe auf Frauen in leichter Badebekleidung und weniger Streit um Burkinis oder reine Frauenbadetage für Musliminnen.
Von der Seite muss man das auch mal sehen.
Es gab in München in den letzten 3 Jahren, also seit 2015, genau einen Übergriff auf Mädchen in einem Freibad – von 2 fast gleichaltrigen ausländischen Jugendlichen. Und es gab hier auch keinen Streit um den einen Frauenbadetag.

Dass öffentliche Bäder wegen Geldmangels geschlossen werden, ist zwar traurig, aber dass damit unterschwellig Stimmung gegen Flüchtlinge gemacht wird („für die ist aber das Geld da!“), ist der eigentliche Skandal: Die Rettung der Menschen vor Krieg und Hunger wird mit Nicht-Baden-können auf die gleiche Stufe gestellt. Das ist Populismus, von Bummler offensichtlich nicht erkannt.

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Re: Warum Frauenbadetage gut sind.

Beitrag von ostfriesenpaar » Mo 10. Dez 2018, 21:28

Aria hat geschrieben:Es gab in München in den letzten 3 Jahren, also seit 2015, genau einen Übergriff auf Mädchen in einem Freibad
das war dann wieder der allseits beliebte Einzelfall! Wer das glaubt, der glaubt auch, dass Bleistifte Rechtschreibfehler machen.
Aria hat geschrieben:Rettung der Menschen vor Krieg und Hunger wird mit Nicht-Baden-können auf die gleiche Stufe gestellt. Das ist Populismus
...und schon wieder die Nazi Keule.

 
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Re: Warum Frauenbadetage gut sind.

Beitrag von Tim007 » Mo 10. Dez 2018, 22:18

Die Realität sieht leider manchmal anders aus.

https://www.focus.de/familie/erziehung/ ... uHQrbipEdk

(Das Problem: Solche Vorkommnisse werden gerne ausgeschlachtet, um Stimmung zu machen. Dennoch unglaublich. )

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Re: Warum Frauenbadetage gut sind.

Beitrag von hajo » Mo 10. Dez 2018, 22:46

?.............................

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Re: Warum Frauenbadetage gut sind.

Beitrag von ostfriesenpaar » Di 11. Dez 2018, 07:46

Tim007 hat geschrieben:Das Problem: Solche Vorkommnisse werden gerne ausgeschlachtet, um Stimmung zu machen. Dennoch unglaublich.
Soll man solche Vorkommnisse totschweigen, wie so vieles andere was in unserer selektiven Lückenpresse verschwiegen wird?

Ich sehe eher ein Problem darin, dass wenn man auf solche Dinge aufmerksam macht, unvermittelt der Hetze bezeichnet wird.

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Re: Warum Frauenbadetage gut sind.

Beitrag von Bummler » Di 11. Dez 2018, 08:30

Aria hat geschrieben:...der eigentliche Skandal: Die Rettung der Menschen vor Krieg und Hunger wird mit Nicht-Baden-können auf die gleiche Stufe gestellt. Das ist Populismus, von Bummler offensichtlich nicht erkannt.


Jetzt mal ganz ehrlich Aria, rein rational gesehen sind Frauenbadetage für unsere Gesellschaft ein Anachronismus. Und das Zugeständnis unserer Gesellschaft (jedenfalls eines Teils davon) ist moralisch verständlich, wird aber nichts nützen. Das ist wohl klar. Diese Frauenbadetage werden weder Krieg noch Hunger verhindern oder deren Ursache beeinflussen. Sie werden auch keinen Einfluss auf die Kultur der Flüchtlinge haben, in dem Sinne, dass die Flüchtlinge den Teil unserer Kultur akzeptieren, der auf die Gleichberechtigung der Geschlechter zielt. Da wollen und sollten wir auch nicht blauäugig sein, ohne einen gewissen Druck werden sich die Flüchtlinge nicht anpassen.

Das ist die Realität und die Frauenbadetage sind der hilflose Versuch diese Realität auszublenden. Du kannst mich gerne eines besseren belehren, z.B. durch Zahlen wie viele Frauen schon schwimmen gelernt haben oder wie viele nach solch einem Frauenbadetag ihre Konvention des getrennten Bades aufgegeben haben und jetzt auch zu normalen Badetagen gehen. Kein Problem. Wie oben schon von mir gesagt, ich habe kein Problem mit diesen Frauenbadetagen, weil die Trennung von ihren Männern den Frauen ja wirklich ein wenig Freiheit bescheren könnte. Oder Schutz wie in Frauenhäusern, die es in Deutschland ja auch überall gibt. Diese Separierung halte ich ja auch für zweckmäßig. Und die Schutzfunktion ist nicht nur im Grundgesetz verankert, sondern auch historisch unantastbar.

Nur sollte dieser Schutz nicht einseitig bleiben. Ich will keine Dankbarkeit dafür, was einem Menschen zusteht. Aber ich will das die Menschen, die unseren Schutz in Anspruch nehmen akzeptieren, dass in unserer Kultur andere Werte gelten. Und sie Rücksicht auf uns nehmen. Ist das Zuviel verlangt?

 
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Re: Warum Frauenbadetage gut sind.

Beitrag von Tim007 » Di 11. Dez 2018, 09:26

ostfriesenpaar hat geschrieben:Soll man solche Vorkommnisse totschweigen, wie so vieles andere was in unserer selektiven Lückenpresse verschwiegen wird?


Nein. Die Verheimlichung der Kölner Vorfälle war ein Super-GAU der Pressefreiheit.
Trotzdem gibt es Leute, die jede Meldung dieser Art aufgreifen, ein schiefes Bild entstehen zu lassen. Die vielen Flüchtlinge, die sich gut benehmen, sind keine Meldung wert.

Trotzdem habe ich diesen Bericht gepostet, da er ganz gut zu der (nachträglich relativierten) Forderung passt, weitere Zugeständnisse zuzulassen. Dabei geht es mir nicht speziell um Frauenbadetage, sondern eher um Burkinis und Eltern, die ihrer Tochter den Besuch des Schwimmunterrichts verwehren.

Wie die westliche Kultur tickt, ist, sogar übertrieben, überall bekannt. Wem sie nicht behagt, dem steht es frei, sich ein anderes Land zu suchen. Wenn ich in den Iran oder nach Japan reise, kleide ich mich auch entsprechend oder nehme einen Mundschutz, wenn ich erkältet bin.

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