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Scham, Anständigkeit, Tugend

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Re: Scham, Anständigkeit, Tugend

Beitrag von Mecki » Mo 19. Nov 2018, 11:45

Tim007 hat geschrieben:Schade.

Ich fand das Thema interessant.

Scham, (Gewissen)
Anständigkeit, Tugend

Ich hatte mir neue Erkenntnisse erhofft.
Vielleicht auch Denkanreize.

Ist leider wohl nicht möglich.


@ Tim007

eher Schamlosigkeit des Themas und des TE (Threadersteller/in) gegenüber.
Dazu passen auch Unanständigkeit....und fehlende Tugend, themenbezogen
wie frei von allen persönlichen Attitüden zu sein.

Ist es jetzt schamlos zu schreiben, dass, wer nicht lesen, auch nicht "verstehen" kann?
Ich reime mir z. B. die Worte zusammen, die irgendwann einen Sinn ergeben. Muss
ich den Sinn dann zwangsläufig verstehen? Nee....oder?
Ist es unanständig zu schreiben, dass ich weder alles verstehe noch toleriere? Nee
Anständig ist, wenn ich das akzeptiere, was Andere inhaltlich schreiben, auch wenn
es mir total gegen den Strich geht.

Denkanstöße - du sagst es...die sind immer gut, um etwas AUCH so zu tun, oder es
doch besser zu lassen!

 
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Re: Scham, Anständigkeit, Tugend

Beitrag von Campingliesel » Mo 19. Nov 2018, 15:06

@ Mecki: Soviel blabla, nur weil man nicht zugeben kann, daß man das Gelesene nicht verstanden hat? Was nützt es, wenn man zwar liest, aber nichts davon versteht und sich dann selbst irgendwas zusammenreimt, was der Schreiber weder geschrieben noch gemeint hat?
Mit Schamlosigkeit hat das wohl kaum was zu tun, sondern einfach mit Verständnislosigkeit und ganz einfach Dummheit.
NIcht verstehen hat weder was mit Scham, Anstand noch mit Tugend zu tun.
Klar kann man akzeptieren, was andere schreiben, aber was einem selbst gegen den Strich geht. Das ist Meinungssache. Aber akzeptieren, was inhaltlich einfach falsch ist, bringt gar nichts.

Was tim007 wissen wollte, setzt voraus, daß man auch verstehen kann, was jemand dazu meint, auch wenn man anderer Ansicht ist. Aber es ist eben ein sehr weites Feld, und vor allem abhängig von vielen Faktoren wie eben Religion, Kultur, Ethik, Erziehung. Und da prallen sehr viele verschiedene Ansichten aufeinander. Ich glaube nicht, daß der Rahmen hier dazu ausreicht, das alles zu beschreiben. Im Prinzip tun wir das ja alles schon seit Bestehen des Forums in x-verschiedenen Threads.

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Re: Scham, Anständigkeit, Tugend

Beitrag von Mecki » Mo 19. Nov 2018, 16:04

@ CL

erneut am Thema vollkommen vorbei. Und was ich verstehe, überlasse bitte mir - auch das,
was ich nicht verstehe, weil/wenn ich keinen Sinn erkenne.

 
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Re: Scham, Anständigkeit, Tugend

Beitrag von Kantianer » Mo 19. Nov 2018, 16:47

„Handle (schreibe) nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“
Immanuel Kant


Anders herum, persönliche Pläsierchen sind keine geeigneten Vorstellungen um eine Kultur zu beschreiben.

Alles andere bezeichnet man landläufig als "missionieren". Wie vielfach schon geschrieben, ist dies hier im Forum verpönt. Oder aber, es führt über kurz oder lang zur Sperrung des Fadens

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Re: Scham, Anständigkeit, Tugend

Beitrag von Aria » Mo 19. Nov 2018, 19:15

Kantianer hat geschrieben:Anders herum, persönliche Pläsierchen sind keine geeigneten Vorstellungen um eine Kultur zu beschreiben.
Widerspruch: Persönliche Pläsierchen von sehr vielen Menschen ergeben eine Kultur, wenn diese Pläsierchen mehr Gemeinsames denn Trennendes haben.

Insofern ist es in diesem Forum nützlich zu erfahren, was jede/r einzelne für Schamgrenzen hat oder welche Verhaltensweisen für anständig bzw. tugendhaft hält.

 
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Re: Scham, Anständigkeit, Tugend

Beitrag von Campingliesel » Mo 19. Nov 2018, 19:32

Mecki hat geschrieben:@ CL

erneut am Thema vollkommen vorbei. Und was ich verstehe, überlasse bitte mir - auch das,
was ich nicht verstehe, weil/wenn ich keinen Sinn erkenne.


Ja klar, überlasse ich auch Dir, aber das mußt du ja auch nicht jedesmal lang und breit erklären, daß Du dies und das und jenes nicht verstehst oder keinen Sinn erkennst.

Ich verstehe auch nicht alles, was da manche schreiben, aber wenn es für mich nicht wichtig ist, dann muß ich auch nichts dazu schreiben. Wenn ich eine konkrete Frage habe, dann stelle ich die. Aber bei manchen Leuten ist das ja auch zwecklos.

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Re: Scham, Anständigkeit, Tugend

Beitrag von Bummler » Di 20. Nov 2018, 13:44

Aria hat geschrieben: ... – das sagte George Bernard Shaw ...


Übrigens eine sehr interessante Persönlichkeit. Er hatte ja nicht nur einen Literatur-Nobelpreis, sondern auch einen Oscar.
Freilich war er anscheinend auch eine unangenehme Persönlichkeit:

Wikipedia hat geschrieben:Shaw verteidigte die Säuberungen unter Stalin und erklärte:
„Wir können es uns nicht leisten, hochmoralisch aufzutreten, wenn unser kühner Nachbar [die Sowjetunion, Anm.] auf humane und gerechte Weise eine Handvoll Ausbeuter und Spekulanten liquidiert, um die Welt für die Anständigen zu schützen.“

Shaw war ein Anhänger der Eugenik und befürwortete staatliche und erzieherische Maßnahmen bei der Reproduktion, um die Erbanlagen zu verbessern.


Noch ein übrigens: Shaw ist 94 Jahre alt geworden, von wegen "die Menschen werden immer älter".

Aria hat geschrieben:Insofern ist es in diesem Forum nützlich zu erfahren, was jede/r einzelne für Schamgrenzen hat oder welche Verhaltensweisen für anständig bzw. tugendhaft hält.


Obwohl ich arm aufgewachsen bin, liegt meine Schamgrenze recht hoch, ich schäme mich also sehr selten.
Allerdings liegt das auch daran, dass ich i.d.R. die gesellschaftlichen Normen akzeptiere und einhalte,
also auch nur dann nackt bin, wenn es "erlaubt" ist. Also der Grund für Scham fehlt.

 
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Re: Scham, Anständigkeit, Tugend

Beitrag von Tim007 » Di 20. Nov 2018, 14:12

Und ich schäme mich immer seltener. Mit 94 werde ich ein schamloser Tattergreis sein.

Ein Grund, warum ich mich geschämt hatte:
Ich hatte eine Frau wegen ihres Bäuchleins nach ihrem Wohlbefinden in der Schwangerschaft gefragt. Erst hinterher bekam ich raus, dass sie nicht schwanger war.

Aber man ist ja lernfähig.

Als ich später eine Kollegin mit dickem Bauch sah, bin ich nicht wieder in diese Falle getappst. Zehn Tage später stand in der Zeitung, dass sie von Drillingen (wirklich wahr) entbunden worden war.

Ich gebe auf.

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Re: Scham, Anständigkeit, Tugend

Beitrag von Tantramann1959 » Di 20. Nov 2018, 16:08

Tim007 hat geschrieben:Als ich später eine Kollegin mit dickem Bauch sah, bin ich nicht wieder in diese Falle getappst. Zehn Tage später stand in der Zeitung, dass sie von Drillingen (wirklich wahr) entbunden worden war.

Ich gebe auf.


Merke, Wenn der Bauchknubbel Nabel) rausguckt, isse schwanger, wenn er in der Versenkung verschwindet, isse fett. Der Gendergerechtigkeit halber sei gesagt, dass der innenliegende Bauchnabel auch in allen anderen Geschlechtsformen und -möglichkeiten vorkommt.
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Ich habe mich geschämt, weil ich mal einen Jungen so 10-11 Jahre fälschlicherweise des Diebstahls bezichtigt habe Scham.

Das gab ein riesen Trara mit der versammelten Elternschaft und ich habe mich, trotzdem ich nicht von seiner Unschuld überzeugt war, bei allen entschuldigt Anstand?

Kurze Zeit später erkannte ich meinen Irrtum (das vermeintlich gestohlene Teil war "nur" woanders abgelegt). Als Wiedergutmachung habe ich es dem Jungen dann geschenkt Tugend?

Es muß ja nicht immer alles nackt sein :mrgreen:

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Re: Scham, Anständigkeit, Tugend

Beitrag von Nudi » Di 20. Nov 2018, 17:55

Dat haste jut jesacht. :D

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