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Dokumente des gesellschaftlichen Wandels

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Re: Dokumente des gesellschaftlichen Wandels

Beitrag von Ralf-abc » Mo 19. Mär 2018, 20:24

Campingliesel hat geschrieben:Die Sache ist einfach die, daß Kirche und Staat nicht mehr in einer Hand sind, wie das z.b. im Islam noch immer ist, und daß Glaubensdinge heute ganz einfach Privatsache sind. Deshalb kann sie auch nicht gesetzliche Dinge bestimmen.
Und auf welches hier behandelte Thema soll das jetzt die Antwort sein?
Die Kirche kann keine gesetzl. Dinge bestimmen, aber sie hat - wie jeder andere Verein / Organisation etc. auch - das Recht, über eine entsprechende Öffentlichkeitsarbeit zu versuchen, auf die Gesetzgebung einfluss zu nehmen. Themen, bei denen Sie das nicht tur, sind ihr somit einfach nicht wichtig genug.

 
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Re: Dokumente des gesellschaftlichen Wandels

Beitrag von Campingliesel » Mo 19. Mär 2018, 21:51

Ralf-abc hat geschrieben:
Campingliesel hat geschrieben:Die Sache ist einfach die, daß Kirche und Staat nicht mehr in einer Hand sind, wie das z.b. im Islam noch immer ist, und daß Glaubensdinge heute ganz einfach Privatsache sind. Deshalb kann sie auch nicht gesetzliche Dinge bestimmen.
Und auf welches hier behandelte Thema soll das jetzt die Antwort sein?
Die Kirche kann keine gesetzl. Dinge bestimmen, aber sie hat - wie jeder andere Verein / Organisation etc. auch - das Recht, über eine entsprechende Öffentlichkeitsarbeit zu versuchen, auf die Gesetzgebung einfluss zu nehmen. Themen, bei denen Sie das nicht tur, sind ihr somit einfach nicht wichtig genug.



Ganz einfach allgemein auf das, was in den vorigen Beiträgen diskutiert wurde, wie weit die Kirche Einfluß nimmt usw. Es geht da ja auch um persönliche Einstellungen zu bestimmten Handlungen. Z.B. Lüge, Mobbing, Notlügen. Wann ist etwas strafbar wenn nachweisbar? Ehebruch ist vor dem Gesetz nicht strafbar, aber welche Konsequenzen können bei einer Sheidung deswegen entstehen? Schuldfrage spielt ja auch eigentlich keine Rolle mehr, aber wann evtl doch? Bei Mißhandlungen z.B. ?
Es gibt also so Situationen, bei denen man bei moralischen und religiösen Einstellungen auch vom Gesetz her eine Regelung braucht.

 
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Re: Dokumente des gesellschaftlichen Wandels

Beitrag von Ralf-abc » Mo 19. Mär 2018, 22:33

@Campinliesel
Nö, ich denke eher nicht, dass Du den Inhalt meiner Diskussion mit Eule verstanden hast.

 
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Re: Dokumente des gesellschaftlichen Wandels

Beitrag von Campingliesel » Mo 19. Mär 2018, 22:38

Ralf-abc hat geschrieben:@Campinliesel
Nö, ich denke eher nicht, dass Du den Inhalt meiner Diskussion mit Eule verstanden hast.


Sicher habe ich das verstanden. Auch wenn ich nicht mehr über jede einzelne Kleinigkeit von Eules Argumente nachdenke, weil das alles viel zu widersprüchlich und verschwurbelt ist. Aber unter dem Strich ist das meine Schlußfolgerung. Da sind mir die einzelnen Haarspaltereien dann völlig unwichtig.

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Re: Dokumente des gesellschaftlichen Wandels

Beitrag von Bummler » Di 20. Mär 2018, 10:57

hajo hat geschrieben:

Aber:
Putin steht ja für lupenreine Demokratie.

...

Darauf ein dreifach HOCH!


Da muss ich dir zustimmen! Ein dreifach hoch und dann auf Ex..
http://www.t-online.de/nachrichten/ausl ... -ist-.html

Sicherheit statt Freiheit?

Menschen, die ihres Lebens nicht sicher sind und deren Lebensstandard sinkt, können von ihren Freiheitsrechten gar keinen Gebrauch machen.
...
Man kann auch ohne freie Wahlen glücklich und zufrieden leben.
...
Es ist nicht alles falsch, was unter Putin in Russland geschieht. Warum fällt es uns so schwer, das anzuerkennen?
...
Damit hat er den Primat des Politischen wieder hergestellt und erreicht, dass der Staat die Regeln bestimmt, an denen die Wirtschaft sich zu orientieren hat. Nicht umgekehrt.


Sagt ein Forscher der Humboldt-Uni, nicht ich!

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Re: Dokumente des gesellschaftlichen Wandels

Beitrag von hajo » Di 20. Mär 2018, 17:29

Bummler hat geschrieben:http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_83277358/joerg-baberowski-wir-sollten-froh-sein-dass-putin-an-der-macht-ist-.html

...
Es ist nicht alles falsch, was unter Putin in Russland geschieht. Warum fällt es uns so schwer, das anzuerkennen?
...


Sagt ein Forscher der Humboldt-Uni, nicht ich!

Hm...

Aber es stimmt.
Es war auch nicht alles schlecht, was unter Hitler, Pol Pot, Mao, Stalin oder Trump geschah bzw. geschieht.

Doch DAS ist nicht das eigentliche Thema.

Denn es interessiert - mich z.B. - , was WEGEN dieser und ähnlicher Menschen geschieht.
Hitler hat meines Wissens nie einen Juden umgebracht, Putin keinen Dissidenten vergiftet.
Aber das politische Klima forciert oder erwirkt solcher Art "menschlichen" Umgangs mit Andersdenkenden...


Deswegen bevorzuge ich die positiven Erlebnisse und die vielen, alltäglichen - meist - Kleinigkeiten, die mir so widerfahren und die ich weitaus meistens als menschlich-angenehm erfahre...


Gesellschaftlicher Wandel ist nicht nur oktroyiert, sondern Ergebnis(!) des Handelns der Mitglieder dieser Gesellschaft.

 
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Re: Dokumente des gesellschaftlichen Wandels

Beitrag von riedfritz » Di 20. Mär 2018, 19:58

Sagt ein Forscher der Humboldt-Uni, nicht ich!
Da hat der von unseren Steuergeldern bezahlte Forscher aber viele Dinge ausgeblendet und u.a. nicht gefragt, warum die Ukraine in die Nato möchte, wie sich die Russen auf der Krim aufführen und warum Polen, Letten, Litauer, Esten und Finnen, um nur einige zu nennen, Angst vor Russland haben.

Viele Grüße,

Fritz

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Re: Dokumente des gesellschaftlichen Wandels

Beitrag von Bummler » Mi 21. Mär 2018, 10:52

hajo hat geschrieben:
Es war auch nicht alles schlecht, was unter Hitler, ... oder Trump geschah bzw. geschieht.



Das ist schon ... sportlich, Hitler und Trump in eine Reihe zu stellen.
Die Parallele ist freilich klar, beide sind demokratisch gewählt worden.

Noch einmal ein Hoch ...

Deswegen bevorzuge ich die positiven Erlebnisse und die vielen, alltäglichen - meist - Kleinigkeiten, die mir so widerfahren und die ich weitaus meistens als menschlich-angenehm erfahre...


Das andere diese vielen täglichen Erlebnisse im hier und heute nicht positiv empfinden, stört dich aber nicht.
Ach ja, die Unmündigkeit ist ja selbst verschuldet!
Das ist wohl der eigentliche Reiz am Leben in einer Diktatur, das man nicht selbst schuld ist, sondern die andern.

Gesellschaftlicher Wandel ist nicht nur oktroyiert, sondern Ergebnis(!) des Handelns der Mitglieder dieser Gesellschaft.


Oder des Nichthandelns. Also Einiger oder Vieler, bei der letzten Wahl in Deutschland waren das 25 Prozent, also ein Viertel der Gesellschaft.
Die zweitstärkste politische Fraktion, wenn es denn ein Fraktion der Nichtwähler im Bundestag geben würde.

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Re: Dokumente des gesellschaftlichen Wandels

Beitrag von Bummler » Mi 21. Mär 2018, 10:55

riedfritz hat geschrieben:
.. wie sich die Russen auf der Krim aufführen ...


Das ist auch ein interessantes Thema, vor allem im Zusammenhang damit, wie sich die Türken in Syrien benehmen.

 
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Re: Dokumente des gesellschaftlichen Wandels

Beitrag von riedfritz » Mi 21. Mär 2018, 12:19

Bummler hat geschrieben:Die zweitstärkste politische Fraktion, wenn es denn ein Fraktion der Nichtwähler im Bundestag geben würde.
wer sollte sich für Nichtwähler aufstellen lassen und wer sollte sie denn wählen?
Wer nicht wählt, braucht sich über das Ergebnis auch nicht aufzuregen.

Viele Grüße,

Fritz

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