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Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Tim007 » Do 11. Jul 2019, 20:40

Ralf-abc hat geschrieben:Allen, die an den Motiven von Greta Thunberg Zweifel haben, empfehle ich dieses Buch hier:
https://www.fischerverlage.de/autor/gre ... g/a4684841


Klar, dass Du darauf abfährst.

Allerdings muss ich Dich enttäuschen: Ich habe keine Zweifel an ihren Motiven.
Ich finde es allerdings bedenklich, wie sie mit ihren 16 Jahren instrumentalisiert wird. Sie tut mir leid.

 
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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Ralf-abc » Do 11. Jul 2019, 22:50

Tim007 hat geschrieben:Ich finde es allerdings bedenklich, wie sie mit ihren 16 Jahren instrumentalisiert wird. Sie tut mir leid.

Schon klar Tim, für Euch Neoliberale ist es absolut unvorstellbar, dass es Menschen gibt, die sich von sich aus für Dinge einsetzen, die nicht nur dem unmittelbaren eigenen Vorteil dienen. Mit dieser Grundeinstellung liegst Du schon bei Durchschnittsmenschen falsch.

Bei G.T. kommt noch das Asperger-Syndrom hinzu.
Ich bin natürlich kein Psychologe, habe mich aber wg. eines Verwandten schon mal mit diesen Thema beschäftigt. Ich kann mir sehr gut Vorstellen, dass die Aktion, die G.T. hier durchzieht, für die auch so etwas wie ein Therapie ist: Die ist nicht mehr der Aussenseiter, weil die anders ist, sondern wird auf einmal respektiert, gerade weil die so ist. Als die vor ein paar Jahren zu ersten mal über die ganze Umweltverschmutzung einen Bericht gesehen hat, konnte die einfach nicht begreifen, wieso alle anderen um sie herum, das einfach so hinnehmen und nichts dagegen unternehmen. Und jetzt auf einmal ist sie es, die genau daran etwas ändert.
Was immer die hier macht - es ist zu 100% in ihrem Interesse. Wenn die sich wirklich instrumentalisieren liesse, dann hätte die schon längst jemand so weit gebracht, dass die sich in ein Flugzeug setzt um die fff-Demos in weit entfernten Länder zu fördern.

 
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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Tim007 » Do 11. Jul 2019, 23:05

Du legst Dir in Deiner ideologischen Verblendung auch alles so zurecht, wie Du es gerne hättest.

Sie ist eine 16.jährige Jugendliche.
Wo sie wohl ihre Weisheiten her hat?

Und jetzt wird sie verheitzt.
Mich macht das betroffen.

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Eisbär » Do 11. Jul 2019, 23:47

Sie ist eine 16.jährige Jugendliche.
Wo sie wohl ihre Weisheiten her hat?

Quellen gibts genug. Wer lesen kann ist klar im Vorteil.
Nebenbei bemerkt haben 16jährige 1er-Schüler die Grundschule hinter sich und sind durchaus in der Lage Informationen zu verarbeiten. Du kennst da wohl nur die falschen Exemplare.

Interessant wie inflationär man immer noch in den Kommentarspalten so Phrasen "Schulschwänzer... Den Profis überlassen... Schulhof erst mal aufräumen... Aber Handy... Aber in den Urlaub fliegen... Bla hört.
Kaum einer der Weiter-Wie-Immer-Pöbler bringt Gegenargumente.
Warum gilt bei den, ich sag mal "Konservativen" Diffamierung immer noch als das beste Argument?
Das muss doch mal auffallen.
Edit... Bielefeld hat übrigens heute den Klimanotstand ausgerufen. Hoffe, die machen jetzt was draus.
Hut ab vor den Kids!

 
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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Ralf-abc » Fr 12. Jul 2019, 00:11

Tim007 hat geschrieben:Sie ist eine 16.jährige Jugendliche.
Wo sie wohl ihre Weisheiten her hat?

Schon klar - da ist eine 16-Jährige, die vom Klimawandel 10* mehr Ahnung hat, wie Du.
Das ist natürlich für so jemanden wie Dich vollkommen inakzeptabel.

Auch wenn das für Dich mit Sicherheit nicht einmal im Traum in Frage kommt, weil Du dann Gefahr läufst, evtl. Deine Vorurteile ablegen zu müssen: Lies das Buch - da steht z.B. geschrieben, dass die Familie privaten Kontakt zu Klimaforschern hatte, die auch bei denen zu Besuch waren. G.T. war nicht, wie die meisten anderen, darauf angewiesen, sich irgend ein Halbwissen im www anzulesen.

Tim007 hat geschrieben:Und jetzt wird sie verheitzt.

Von wem? Ich komme aufgrund des Buches zu der Ansicht, dass die die treibende Kraft ist.

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Hans H. » Fr 12. Jul 2019, 01:29

Ralf-abc hat geschrieben:
Tim007 hat geschrieben:Und jetzt wird sie verheitzt.

Von wem? Ich komme aufgrund des Buches zu der Ansicht, dass die die treibende Kraft ist.

Ja, ist sie! Ich habe ein Interview mit einem durchaus kritischen Reporter gesehen, der mit ihr selbst, mit ihren Eltern, mit Leuten aus ihrem Umfeld und ihren Lehrern gesprochen hatte. Es ist ganz ohne Zweifel so, dass sie gegen viele Widerstände, zuerst auch lange aus der eigenen Familie, ganz allein die treibende Kraft ist. Und trotz des Fernbleibens von der Schule an vielen Freitagen hat sie ein weit überdurchschnittliches Zeugnis zum Ende des Schuljahres erhalten. Sie hat fast nur Noten, die in unserem alten 6-Noten-System der Eins entsprochen hätten. Und wo sie jetzt überall zu Klimathemen hinreist, hat sie selbst entschieden und mit der Familie geklärt. Das hat ihr niemand vorgeschlagen und niemand organisiert, außer die Familie selbst, die ihr jetzt hilft. Geld bekommt sie dafür auch von niemandem von außerhalb der Familie.

Und Ralf zu dem Link: hast Recht - ich hatte ja gar nicht erst probiert, auf irgend etwas der Seite zu klicken.

 
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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Ralf-abc » Fr 12. Jul 2019, 08:30

Hans H. hat geschrieben:Geld bekommt sie dafür auch von niemandem von außerhalb der Familie.
Und selbst der Gewinn aus dem Buch wird komplett gespendet (und das dürfte angesichts des Bekanntheitsgrades von G.T., den bei Erscheinen des Buches niemand auch nur erhahnen konnte, nicht gerade wenig sein).

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Bummler » Fr 12. Jul 2019, 09:08

Cronewcleus hat geschrieben:Ihr solltet euch mal dieses Video ansehen!

[url]. https://youtu.be/w_9DUPoI_WU[/url]


Tut mir leid, aber an der Stelle wo sie was von "sozialistischem Weltfrieden" faselt, habe ich weggeklickt.
Das Ding trieft nur so von Populismus.
Aber witzig finde ich daran, dass dieses Filmchen so systemtypisch ist. Es darf eben keine einheitliche Meinung geben, egal wie sinnwidrig die auch wäre.
Im übrigen stimme ich mit Tim darin überein, dass mir die Greta Thunberg ein wenig leid tut.
Wer mir nicht leid tut, dass ist unsere Kanzlerin. Die hat es versprochen und nicht gehalten, obwohl sie den menschengemachten Klimawandel nicht leugnet.

Deswegen kommt auch der Klimawandel, nicht wegen den Leugnern. Die paar spielen doch gar keine Rolle. Diejenigen spielen eine Rolle, die Leitungstrassen, Windmühlen und Radwege verhindern oder nicht bauen. Oder diejenigen, denen die ENEV am Arsch vorbei geht, kontrolliert ja doch niemand. Da verstehe ich auch diejenigen die Zweifeln. Weil es trotz aller Verpflichtungen nicht vorwärts geht oder nicht genug.

Beispiele gibt es ja, wie z.B. von der LEAG: https://www.leag.de/de/bigbattery/
Die wissen, dass sie aus der Stromerzeugung durch Kohle aussteigen müssen. Die wissen aber auch was das für die Netze bedeutet. Natürlich wissen die auch was sich rechnet, denn den Speicher bauen sie ja vorerst für ihren eigenen Strom, also den der ihnen wegen dem Vorrang von Ökostrom nicht abgenommen wird oder den sie billig ins Ausland verschleudern müssen. Da parken sie 50 MW lieber in so einem Speicher und warten bis der Ökostrom mal abflaut um dann richtig Kasse zu machen.

Ist doch in Ordnung.

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Eisbär » Fr 12. Jul 2019, 10:42

Wenn mehr große Unternehmen entdecken würden, dass man mit sauberer Energie Kohle machen kann, wäre uns ja schon geholfen.
Solche Speicher braucht es ganz dringend und Sommer 2020 ist ein sportlicher Zeitplan. Schade dass er mit LiIonen-Akkus realisiert wird, aber andere Technologien sind ja in der Mache.
Gerade die großen Energieversorger haben ja die Mittel, zeitnah alternativen aus dem Boden zu stampfen. Ist zwar nicht schön für die Aktionäre, aber mit der Aussicht alternativ zum Zeitpunkt X ihren Laden zusperren zu können, werden die sich schon bewegen.
Gleiches bei der Autoindustrie. Die ziehen plötzlich alle neue E-Autos oder zumindest Konzepte aus der Tasche, weil sie kapieren, dass sie in 10 Jahren keinen Verbrenner mehr nach China oder irgendwohin exportieren können.
Die Manager mögen das zwar nicht, weil ihre kurzfristigen Boni wegfallen wenn die Jahresbilanz durch große Investitionen gedrückt wird, aber da muss man dann eben mal durch.

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Aria » Fr 12. Jul 2019, 13:51

Bummler hat geschrieben:Wer mir nicht leid tut, dass ist unsere Kanzlerin. Die hat es versprochen und nicht gehalten, obwohl sie den menschengemachten Klimawandel nicht leugnet.

Deswegen kommt auch der Klimawandel, nicht wegen den Leugnern. Die paar spielen doch gar keine Rolle. Diejenigen spielen eine Rolle, die Leitungstrassen, Windmühlen und Radwege verhindern oder nicht bauen.
Du hast bei der Aufzählung natürlich jene vergessen, die von der Kohleförderung direkt oder indirekt leben. Auf sie hat die Kanzlerin (zu) lange Rücksicht genommen, und der Dank dafür sind Beiträge wie deiner.

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