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Hautkrebsrisiko bei FKK?

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Re: Hautkrebsrisiko bei FKK?

Beitrag von Mecki » Mi 31. Jan 2018, 13:26

@ Zett

Neigeln hilft gegen Nörgeln!


...warum ist das bei dir so erfolglos - hast du´s eigene Neigeln nicht verstanden? :mrgreen:

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Re: Hautkrebsrisiko bei FKK?

Beitrag von Zett » Mi 31. Jan 2018, 20:33

Stänker-Mecki rutscht auf das Niveau von Stänker-Hajo. Willkommen im Club, wird der sich denken.
Wie gesagt, wenn Ihr auf das Niveau von 5-jährigen hinabsteigt (ward Ihr schon je höher?), muss man darauf nicht eingehen. Es geht Euch allein ums Dreckschleudern gegen meine Person und ums Zumüllen des Threads. Sieht ja jeder.

 
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Re: Hautkrebsrisiko bei FKK?

Beitrag von Kantianer » Do 1. Feb 2018, 02:35

Zett hat geschrieben

. Es geht Euch allein ums Dreckschleudern gegen meine Person und ums Zumüllen des Threads. Sieht ja jeder.


Jetzt einmal halblang. Denn Hautkrebs ist nicht auf FKK beschränkt. Anders wäre es wenn mit einem kleinen Stofffetzen im Intimbereich eine völlig andere Konstellation entstehen würde.

Wer ein bischen Verstand hat, zieht die Literatur aus dem medizinischen Bereich zu Rate.

Im Prinzip findet schon die Pflege und der Sonnenschutz im Gesicht, bei einem Aufenthalt auf einem Gletscher, Beachtung. Badesachen mit minimaler Stoffbedeckung verlangen keine andere Bewertung als der nackte Körper.

Somit gehören die Forschungen und Empfehlungen in den Bereich der Medizin und sind nur in der Freikörperkultur eine Erscheinung

 
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Re: Hautkrebsrisiko bei FKK?

Beitrag von Mecki » Do 1. Feb 2018, 03:23

@

Hautveränderungen, Hautkrebs geht alle an - ausnahmslos. Auch wenn es nicht jeden direkt betrifft - noch nicht. Die Sonne macht vor niemand HALT. Bei einem ist eine Hautveränderung sichtbar, bei anderen nicht. Hautalterung sichtbar... mal ja, mal nein. Statt finden tut sie auf jeden Fall.

Hautkrebs entsteht aus einer Hautveränderung heraus.... Zellen sind mutiert. Daher ist es fahrlässig, immer
nur auf den Hautkrebs hinzuweisen.... Hautkrebs...ist ein Symptom - die Ursache ist die Mutation der Zellen.

Sonnenschutzmittel - es ist auf allen Behältnissen vermerkt, dass es zu Haut-Irritationen kommen kann.

Die Mär, dass Sonnenschutzmittel per se schädlich seien, sogar "gefährlich" seien, ist und bleibt eine Mär. Die Mittel würden sofort aus dem Handel genommen.

Dass sich Menschen, besonders FKK´ler ihrer eigenen Weise ihre Haut zu "versorgen" gedenken, ist nichts Neues - das Forum zeigt das auf.

Jede/r soll seinen Schutz so vornehmen, wie sie/er mag.... aber auch die möglichen Konsequenzen in Kauf nehmen, wenn es dazu kommt.

An den TE sei gerichtet - Themen in einem Forum, die dazu noch mit einem Fragezeichen versehen sind, ziehen verschiedene Antworten nach sich. Dass antworten nicht immer im Sinn eines TE sein werden, liegt
in der Natur der Sache.

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Re: Hautkrebsrisiko bei FKK?

Beitrag von Bummler » Do 1. Feb 2018, 10:09

Mecki hat geschrieben:
Hautveränderungen, Hautkrebs geht alle an - ausnahmslos. Auch wenn es nicht jeden direkt betrifft - noch nicht. Die Sonne macht vor niemand HALT. Bei einem ist eine Hautveränderung sichtbar, bei anderen nicht. Hautalterung sichtbar... mal ja, mal nein. Statt finden tut sie auf jeden Fall.



Ich habe letztes Jahr mit einem ehemaligen Sportlehrer gesprochen. Der ist jetzt 85 Jahre und hat sein ganzes erwachsenes Leben als Rettungsschwimmer gearbeitet. Bis vor 3 Jahren war er noch an der Ostsee tätig.
Dieser Mann hat sich seinerzeit nicht nur in der Sonne regelmäßig gebrutzelt, sondern sich statt mit Sonnencreme mit Kokosöl eingerieben um schön zu glänzen.

Auf meine Frage ob er denn nicht irgendwelche Hautschäden hätte, hat er mich angegrinst und geantwortet, das er sich natürlich regelmäßig untersuchen lässt, weil er ja weiss welche Sünden er gemacht hat, aber er hat nichts.

Allerdings, und das macht mich dann stutzig, auch wenn es ganz sicher nur ein Einzelfall ist, dieser Mann hat sein ganzes Leben lang Sport getrieben und geht auch jetzt noch zweimal die Woche ins Studio zum Krafttraining. Und der Zusammenhang zwischen Muskelaufbau und Immunsystem ist zumindest da. Außerdem lebt und ernährt er sich "gesund", also Radikalenfänger usw.
Das heißt das er möglicherweise sein Immunsystem so fit hält, das er vor der Sonnenstrahlung keine Angst haben muss.

Und wenn man jetzt mal statistisch rangeht, dann korreliert ja der Anstieg der Hautkrebserkrankungen auch mit den Erkrankungen wegen Bewegungsmangel und falscher Ernährung. Also sind meine Gedanken (die natürlich völlig unwissenschaftlich und einseitig sind) die, dass es eben nicht nur an der Sonne liegt. Die Sonne mag ein Teil des Problems sein, aber niemals die alleinige Ursache.

Und das ärgert mich. Nach meinen drei Basaliomen höre ich immer nur, keine Sonne, keine Sonne,... Aber das geht ja gar nicht, jedenfalls wenn man auf dem Bau arbeitet. Wäre es nicht sinnvoller das Immunsystem zu konditionieren, neben einem verantwortlichen Umgang mit der Sonne? Also bewegen, bewegen, bewegen...?

Aber vielleicht liege ich ja auch falsch.

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Re: Hautkrebsrisiko bei FKK?

Beitrag von guenni » Do 1. Feb 2018, 11:18

@bummler, alle wirkungszusammenhänge sind ja nicht erforscht, aber einzelfälle helfen nicht weiter (stichwort lungenkrebs und lebenslanger starkraucher helmut schmidt). der anstieg von hautkrebs wird i.w. mit der seit jahrzehnten verstärkten solariumsnutzung in verbindung gebracht.

 
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Re: Hautkrebsrisiko bei FKK?

Beitrag von Mecki » Do 1. Feb 2018, 11:40

@ Bummler

sehr gute Hinweise auf den 85-jährigen ... Danke! Aber du schreibst - Einzelfall! Das ist ein positives Beispiel,
wie sie viele Menschen liefern könnten.

Zudem geht es darum, eine offene Debatte zu führen. Dass immer das "kann sein" dabei berücksichtigt
wird, gehört dazu. Es "kann passieren", dass....

Mein Schwager stirbt mit 52 an Krebs - 45 Jahre war er dem Fussball als Spieler und Trainer verbunden,
hat nicht geraucht, selten "einen gehoben", hat sich gesund ernährt, war ein lebensfroher Mensch. Mein Schwager war bis zur Entdeckung des Krebses top fit. Es war kein Hautkrebs.

Vor allem in Australien - das wird immer wieder angeführt - ist der exorbitant hohe Anstieg von vor allem
schwarzen Hautkrebs leider gegeben. Die Zahlen sausen jährlich im 2-stelligen Prozentbereich in die Höhe.

Das bezieht sich aber nicht nur auf Australien - inzwischen ist das fast weltweit zu beobachten - 2-stellige Zuwachsraten. Auch eine Sensibilisierung der Menschen geht damit einher, die sich eher dem Haut-Check stellen, damit eine frühere Diagnostik erfolgt. Je früher, um so besser...und bis zu einer gewissen Größe
eines Tumors gilt ein an schwarzem Hautkrebs Erkrankter nach der OP (mit Sicherheitsabstand) als "sofort
geheilt.
Ich hatte einen Tumor vom 3,5 mm - das ist ein Riesen-Aparello beim schwarzen Hautkrebs. Ab 1 mm
wird es schon sehr problematisch - da greifen Maßnahmen, die ich hier nicht erläutern will.
Einen 2. Tumor hatte ich - 0,4 mm! Der wurde mit dem entsprechenden Sicherheitsabstand operiert
und ich galt direkt nach der Entlassung aus der Klinik als "geheilt".

Eine Bekannte hatte einen 0,1 mm großen Tumor des malignen Melanoms. Und der wurde per Zufall
entdeckt...von ihr selbst, weil sich eine kleine Erhebung an der Stelle zeigte. 0,1 mm.
Ich hab den 2. Tumor als kleine Hautveränderung selbst wahrgenommen - "zu 99,9 ist das nichts"!
wurde mir gesagt. Ich wollte diese Hautveränderung entfernt haben - 0,4 mm "Tumor" waren gefunden.

Nein...kein "Bange machen", sondern Aufmerksamkeit wecken, um sich nicht Gefahren hinzugeben, die
nie ganz auszuschließen sind, aber minimiert werden können.

Das maligne Melanom ist eine der aggressivsten Krebsarten, der sehr schnell streuen kann - Metastasen,
die alle Bereiche des Körpers betreffen können. Ich war 2-fach von Metastasierungen betroffen.... und
neben umfangreichen Operationen standen entsprechende Therapien an, die vom "allerfeinsten" waren.
Ja... auch Chemo! Die waren im Vergleich zu den anderen Therapien wie "Himbeer-saft", obwohl es sich
um deftige Kaliber an Chemo handelte. Die Nebenwirkungen der anderen Therapien lasse ich an dieser
Stelle besser weg - es war "Hölle pur"!

Weißer Hautkrebs - vergleichsweise harmlos, aber auch "Krebs", der nicht streut, aber dennoch wächst.

Keratosen sind krankhafte oder zumindest abnorme Veränderungen des Stratum corneum, der aus verhornten Zellen bestehenden obersten Schicht der Haut (Verhornungsstörung). Mit Abstand am häufigsten sind die durch UV-Strahlung verursachte Aktinische Keratose, die als Präkanzerose bedeutsam ist, also zu Hautkrebs entarten kann, und die Seborrhoische Keratose.

Das zum Thema "Hautveränderungen", die sehr weitreichende Folgen haben können. Und diese Hautveränderungen sind für einen Laien nicht immer sichtbar....daher mein Tipp - Hautcheck machen
lassen. Der wird als "Kassenleistung" gemacht.... und alle 2 Jahre ermöglicht.

Und nein.... mit "Hös´chen" gibt es keine Gewähr, dass "unter´m Hös´chen" alles geschützt ist! ;-)

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Re: Hautkrebsrisiko bei FKK?

Beitrag von Zett » Do 1. Feb 2018, 11:48

Kantianer hat geschrieben:Zett hat geschrieben

. Es geht Euch allein ums Dreckschleudern gegen meine Person und ums Zumüllen des Threads. Sieht ja jeder.


Jetzt einmal halblang. Denn Hautkrebs ist nicht auf FKK beschränkt.
Du müsstest jetzt mal erklären, was Mobbing und trollhaftes Benehmen in einem Forum damit zu tun hat!?! :roll: :roll: :roll:

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Re: Hautkrebsrisiko bei FKK?

Beitrag von Zett » Do 1. Feb 2018, 12:02

@Bummler
Im Beitrag von Prof. Spitz kann man es doch nachlesen, dass inzwischen davon auszugehen ist, dass die Sonnen"schutz"mittel einen Anteil daran haben, dass die Hautkrebshäufigkeit steigt. Wer jedoch ideologisch ringsum zugebrettert ist, lässt diese Argumente nicht an sich heran. Es ist so schön einfach, nach Wundermittelchen (Sonnen"schutz"mittel) zu greifen, um trotzdem weiterhin sorgenfrei seinen gewohnt ungesunden Lebensstil fortsetzen zu können:
• Bewegungsmangel,
• Vitamin-D-Mangel (Wer kennt seinen Vitamin-D-Spiegel und warum lassen die Ärtze ihn so ungern testen?),
• kein allmählicher Aufbau eines natürlichen Hautschutzes durch ausreichend oft in gemäßigte Sonne gehen (siehe auch Link 1-2 Seiten weiter vorn)
• einseitige Ernährung: zu viel schlechte Fette, zu viel Zucker, zu viel Weißmehlprodukte, zu viel Salz, zu wenig frisches Obst, Gemüse, Kräuter; zu viel Schadstoffe
• kein Ersatz für Nahrungsbestandteile der Nahrung bis vor 70 Jahren: kein Amygdalin (Apfel- und andere Kerne), keine Schwefelverbindungen mehr durch Erhitzen oder Einfrieren der Nahrung (Ersatz: MSM)
• Suchterkrankungen (Computer-, Handy-, Alkohol-, Tabletten-, Drogen-, ... sucht)

die Liste ist sicher nicht vollständig

Aber leider funktioniert das mit dem Wundermittelchen Sonn"schutz"mittel nicht! Ohne gesündere Lebensweise gibt es nicht mehr Gesundheit - schade, aber Realität!

Und einen Teil kann man sehr angenehm schon mal besser machen: ganzjährig nackt rausgehen. Dazu braucht man sich bei Kälte nur an Händen und Füßen ausreichend warm anzuziehen und leichen Ausdauersport (Joggen, straffes Wandern, auch mit Schneeschuh) zu machen. Hier ist der große Vorteil von FKK: Man schämt sich nicht, nackt zu sein - und kommt damit auch nicht mit weißen Hintern im Sommer am FKK-Strand an.

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Re: Hautkrebsrisiko bei FKK?

Beitrag von guenni » Do 1. Feb 2018, 12:08

Zett hat geschrieben: Ohne gesündere Lebensweise gibt es nicht mehr Gesundheit - schade, aber Realität!

offenbar leben die menschen auf eine immer gesündere weise, denn sie werden ja immer älter.

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