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Hautkrebsrisiko bei FKK?

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Re: Hautkrebsrisiko bei FKK?

Beitrag von Hans H. » Mi 22. Aug 2018, 00:08

ostfriesenpaar hat geschrieben:Bei mir bemerke ich eine Zunahme der allergischen Reaktion auf Wespenstiche.
Auch wenn das nicht mit Hautkrebs zu tun hat, mit FKK hat das auch zu tun, also wenigstens 50%-topic ;-) Deshalb noch ein Tipp:
Je schneller man dafür sorgt, dass das Gift teilweise oder weitgehend denaturiert wird, desto geringer wird die Reaktion - soweit logisch. Aber wie macht man das? Dafür gibt es neuerdings in den Apotheken einen Hitze-Behandlungsstift und der wirkt wirklich gut. Der heizt punktuell für 3 oder 6 sec. auf 50°C auf. Das ist an manchen Stellen sehr unangenehm und an manchen halte ich nur die 3 sec. aus. Aber es gibt danach keine Verbrennungen! Bei Mückenstichen habe ich nach 2-maliger Behandlung (Abstand 1/2 Min) kein Jucken mehr bemerkt. Bei Bremsen und bei einem Wespenstich habe ich 3-5 Mal behandelt und die Wirkung ist enorm! Der Wespenstich ist danach nicht geschwollen und war am nächsten Tag kaum noch zu merken. Vier Bremsen-Bisse vor 5 Wochen waren schon 1 Wo. danach nur noch als kleiner roter Biß-Punkt zu sehen, während 3 Bremsen-Bisse vom Juni (da kannte ich diesen Stift noch nicht) heute noch deutlich als dunkel verfärbte Hautflecken (5-8 mm groß) zu sehen sind, weil sie so lange entzündet waren.
Es gibt ein Konkurrenzprodukt, 10 € billiger, aber mit 9V-Blockbatterien. Der Original-Stift benötigt 2 Mignonzellen, ist damit also bereits nach dem zweiten Batteriewechsel billiger, als das Konkurrenzprodukt. Ich habe in 9 Wochen schon zwei Mal die Batterien wechseln müssen, weil ich jeden Morgen mehrere neue Mückenstiche behandeln muss.

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Re: Hautkrebsrisiko bei FKK?

Beitrag von hajo » Mi 22. Aug 2018, 04:49

Mecki hat geschrieben:Dass die Sonne etwas "macht", kann niemand mehr verhehlen...aber nicht nur beim Klima macht sie "was".... auch mit den Bewohnern.
Stimmt.
Ohne "Sonne" könnten wir hier nicht schreiben.

Nachdenken... ;)

 
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Re: Hautkrebsrisiko bei FKK?

Beitrag von Mecki » Mi 22. Aug 2018, 08:03

@ Hajo

du weißt sehr wohl, was ich zum Ausdruck bringen wollte.

Ich will jetzt aber nicht andeuten, dass deine Äußerung eine typische FKK´ler Argumentation ist... ;)

Ein Raser auf der Autobahn argumentiert auch: "Die "Bahn" war/ist doch frei!"
Der Alki sagt: "Der Alkohol - das Bier/der Wein/usw. - schmeckt so gut!"

Und... ich setze voraus, dass Wissen um die zwingende Notwendigkeit von Sonne vorhanden ist.

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Re: Hautkrebsrisiko bei FKK?

Beitrag von Zett » Mi 22. Aug 2018, 08:47

NackteBohne hat geschrieben:Schön, wenn es so einfach wäre
Wo siehst Du denn ein Problem oder einen Fehler in meiner Aussage?

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Re: Hautkrebsrisiko bei FKK?

Beitrag von Bummler » Mi 22. Aug 2018, 08:49

Noch mal schnell offtopic:

Mein Schwiegersohn wurde letztens auch von einer Wespe gestochen, in die Zunge. Klassischer Fall, wenn man direkt aus der Flasche trinkt. Ich musste noch den kompletten Stachel einschließlich Giftblase entfernen. Da haben dann Eiswürfel geholfen, ca. 1 bis 2 Stunden, dann war es wieder gut.

Zum Hautkrebsrisiko bei FKK kann ich soviel sagen, dass den Hautkrebs, den ich habe, also der operiert wurde, an Stirn, Ober- und Unterarm, offensichtlich nicht ursächlich mit FKK zu tun hat. Übrigens ist auch der rechte Arm betroffen, also der, der nicht am Autofenster liegt, sondern auf der gegenüber liegenden Seite.

An den Unterarmen habe ich jetzt beidseitig eine aktinische Keratose, aber noch nicht sehr ausgeprägt. Auch nicht die Folge von FKK, sondern weil ich gerne kurzärmeliges trage. Auch Motorrad bin ich früher gerne im T-Shirt gefahren. Braincup, Sonnenbrille und ein blubbernder V2 (1500 Kubik), das hat ordentlich Spaß gemacht. Ist aber offensichtlich nicht folgenlos geblieben. Nun habe ich den Salat.

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Re: Hautkrebsrisiko bei FKK?

Beitrag von NackteBohne » Mi 22. Aug 2018, 08:53

Zett hat geschrieben:
NackteBohne hat geschrieben:Schön, wenn es so einfach wäre
Wo siehst Du denn ein Problem oder einen Fehler in meiner Aussage?
Lies (und verstehe) doch bitte nochmal die von Mecki gemachten Aussagen. Ich bin mir sicher, du weißt dann, was ich meine

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Re: Hautkrebsrisiko bei FKK?

Beitrag von Zett » Mi 22. Aug 2018, 09:15

Um es wieder ein wenig sachlich werden zu lassen: Wenn die Gesamtmenge der aufgenommenen Sonnenstrahlen im Zusammenhang mit der Hautkrebshäufigkeit stehen würde, müssten Bauarbeiter und Dachdecker und andere Berufe, bei denen die Menschen viel in der Sonne sind, ein zig-faches an Hautkrebs haben, dann müsste Hautkrebs um ein zig-faches häufiger im Gesicht und an den Händen sein.

Wo ist das jemals festgestellt worden?

Die andere Sache: Die Besonderheit von Nackbadern ("FKK"): Es sind ja nur die rund 5-10% mehr Fläche, die Sonne abbekommt, gegenüber den Textilbadern - und gerade die Gesamtmenge an UV ist auch bei Nacktbadern um ein vielfaches im Gesicht höher, als was die Haut im Intimbereich in den wenigen Wochen Sonnenbaden abbekommt. Also, wenn man ein ganz klein wenig rechnen kann, sieht man, dass Nacktbaden keinesfalls eine höhere Gefahr für Hautkrebs darstellt.

Wie schon oben erwähnt, ist genau das Gegenteil der Fall: Wer sich vernünftig ganzkörpervorbräunt, hat keine kritischen Hautbereiche, die sonnenentwöhnt im Urlaub oder bei der ersten Gartenarbeit im Frühjahr verbrennen.

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Re: Hautkrebsrisiko bei FKK?

Beitrag von NackteBohne » Mi 22. Aug 2018, 09:20

Diese Menschen haben auch ein zigfaches an Hautkrebsrisiko im Vgl. zu sich maßvoll der Sonne Aussetzenden. Zum Glück kann sich die Haut durch u.a. Bräunung etwas schützen - je nach Hauttyp und Veranlagung mehr oder weniger.

Wo ist das Gegenteil jemals festgestellt worden?

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Re: Hautkrebsrisiko bei FKK?

Beitrag von Bummler » Mi 22. Aug 2018, 09:30

Ich habe einen Bekannten, der ist jetzt 85 Jahre alt und war bis 80 noch als Rettungsschwimmer aktiv.
Der hat sich nie mit Sonnencreme eingeschmiert, sondern früher mit Kokosöl, das hat so schön geglänzt.
Und hat ewig in der Sonne gebruzzelt. Er lässt sich regelmäßig checken, hat aber noch nie Hautkrebs gehabt.

Es muss also außer der Sonne auch noch andere Faktoren geben, die zum Hautkrebs führen.

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Re: Hautkrebsrisiko bei FKK?

Beitrag von Zett » Mi 22. Aug 2018, 09:31

NackteBohne hat geschrieben:
Zett hat geschrieben:
NackteBohne hat geschrieben:Schön, wenn es so einfach wäre
Wo siehst Du denn ein Problem oder einen Fehler in meiner Aussage?
Lies (und verstehe) doch bitte nochmal die von Mecki gemachten Aussagen. Ich bin mir sicher, du weißt dann, was ich meine
Die übliche Panikmache, keine Logik, keine Belege, dass das etwas mit FKK zu tun hat.

Ob man unsinnig viel und viel zu intensiv in die Sonne geht, hat mit FKK nichts zu tun. Das machen manche Textile genau so wie manche FKKler. Im Gegenteil: Die richtige Freikörperkultur, die sich ja in erster Linie als eine Kultur der Gesundung des Körpers versteht und damit Sport und Gymnastik im Mittelpunkt steht, führt dazu, dass man gerade nicht in der größten Hitze und Sonnenglut raus geht. Ein weiterer Beleg, dass FKK auch in Hinblick auf Hautkrebs gesünder ist als Textilbaden.

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