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Hautkrebsrisiko bei FKK?

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Hautkrebsrisiko bei FKK?

Beitrag von Cronewcleus » So 21. Jan 2018, 01:02

Sind wir FKK-let wirklich die Risikogruppe für Hautkrebs oder ist es bei den Textilern, Bauarbeitern, Sportlern etc. genauso wie bei uns?

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Re: Hautkrebsrisiko bei FKK?

Beitrag von radler » So 21. Jan 2018, 01:17

Die Badehose wird das Risiko nicht verringern.

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Re: Hautkrebsrisiko bei FKK?

Beitrag von Etrigan » So 21. Jan 2018, 01:26

Am Strand sind auch TExtilbader bis auf Badehose und/oder Bikini relativ unbekleidet. Natürlich ist der Intimbereich etwas gefährdeter (da da die Haut eben relativ dünn ist und Nerven und Blutgefäße sehr dicht unter der Haut liegen, nicht so durch Fettgewebe geschützt sind), aber die knappe Badekleidung macht nicht so viel aus. Die Gefahr ist um vieles geringer als beispielsweise in einem Solarium. Und man liegt ja auch beim FKK nicht übermäßig lange ungeschützt in der Sonne (schon allein wegen eines möglichen Sonnenbrands). deswegen würde ich das nicht so überbewerten.

 
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Re: Hautkrebsrisiko bei FKK?

Beitrag von Eule » So 21. Jan 2018, 01:36

Das Hautkrebsrisiko wird durch einen unbekleideten Zustand meines Wissens nach nicht gefördert. Verantwortlich sind hier die Wellenbereiche des Lichtes, die auch die Kleidung in der Regel durchdringen. Man sollte, wenn man in dieser Hinsicht zum Kreis der Risikopersonen gehört, seinen Aufenthalt in der Sonne halt nur sehr dosiert gestalten.

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Re: Hautkrebsrisiko bei FKK?

Beitrag von www » So 21. Jan 2018, 03:58

Noch nie was von FKK-Krebs gehört?

FKK = Fiel Körper Krebs :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

 
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Re: Hautkrebsrisiko bei FKK?

Beitrag von Mecki » So 21. Jan 2018, 11:10

@

alle Menschen sind der Sonne ausgesetzt - mehr oder weniger. Sonne brauchen wir...das ist nichts Neues!

Ob "Textiler" oder FKK´ler - der Stoff der Textilen hält nicht von der Gefahr ab, durch "Sonne" Hautveränderungen zu erleiden. Die "Balkone des Körpers" sind besonders davon betroffen - Stirn, Nase,
Wangenknochen, Ohren, Kopf (besonders bei Männern wegen ggf. "schütterem" Haar). "Balkone" sind auch Schultern, Oberarme, Brust, wenn auf Oberbekleidung verzichtet wird.

Achtung - auch bei bedecktem Himmel kommen immer noch erhebliche UV-Strahlen "durch"....

Im Fokus der Wissenschaft:
UVB- und UVA-Strahlen: Wie unterscheiden sie sich, welche Auswirkungen haben sie auf unsere Haut?

Nur 5% der Sonneinstrahlung, die auf die Erde trifft, sind UV-Strahlen. Die aber besitzen eine ungeahnte Kraft. Es gibt unterschiedliche Arten von UV-Strahlen. UVC-Strahlen werden von der Ozonschicht blockiert. UVA- und UVB-Strahlen gelangen an die Erdoberfläche und wirken auf unsere Haut.

UVA-Strahlen: A wie in "Altern" oder "Allergien"

Sie sind das ganze Jahr über vorhanden, auch an wolkigen Tagen: UVA-Strahlen machen 95% der ultravioletten Strahlen aus, die an die Erdoberfläche gelangen. Sie dringen durch Wolken, Glas, und auch die Epidermis; anders als UVB-Strahlen verursachen sie keine schmerzhaften Symptome auf der Haut, dringen aber sehr tief in sie ein und reichen bis in die Zellen der Dermis. Sie (die UV-B-Strahlen) produzieren in erster Linie freie Radikale, können Zellen langfgristig verändern und zu den folgenden Störungen führen:

Photoalterung: Veränderungen in der Orientierung von Elastin und Kollagenfasern führt zu Hauterschlaffung, Festigkeitsverlust und Faltenbildung. Sonnenunverträglichkeiten, bekannt als Sonnenallergie (Hautrötungen, Juckreiz, Lichtdermatose). Pigmentstörungen (Schwangerschaftsmaske, Hautflecken).

Entstehung von Hautkrebs.

UVB-Strahlen: B wie in "Brand" oder "Bronzierte Haut"

UVB-Strahlen machen 5% der ultravioletten Strahlen aus, die an die Erdoberfläche gelangen. Sie besitzen hohes Energiepotential, können aber nicht durch Wolken oder Glas dringen; sie können allerdings in die Epidermis eindringen. UVB-Strahlen sorgen für einen gebräunten Teint, aber auch für Verbrennungen (Sonnenbrand), allergische Reaktionen und Hautkrebs. Es ist daher wichtig, die Haut sowohl vor UVA- als auch vor UVB-Strahlen zu schützen."

Ja, es werden wieder die FKK-ler auf den Plan kommen, die all dem die Gegenrede halten...aber den
Fakten der Wissenschaft kann nun mal niemand entfliehen.

"Sonne" soll nicht aufgehalten werden...wir brauchen "Sonne". Und beim Genuss von "Sonne" - da macht
die Sonne vor nichts und niemandem Halt und hinterlässt Spuren, die unsichtbar sind ... anfangs zumindest.

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Re: Hautkrebsrisiko bei FKK?

Beitrag von Zett » So 21. Jan 2018, 11:46

Ok, die Fakten der Wissenschaft:
Hautkrebs (den gefährlichen Schwarzen) bekommt man eher, je weniger Sonne man tankt. Auch tritt er vermehrt an Stellen auf, die kaum der Sonne ausgesetzt sind. Außerdem erhöht ein Vitamin-D-Mangel die Wahrscheinlichkeit an Darmkrebs und anderen Krebsarten zu erkranken.
Das Problem ist nicht zu viel Sonne. Das Problem ist zu wenig Sonne! Vor allem in Form von »zu selten Sonne«, weil dadurch a) der beste Schutz vor Sonnenbrand, die allmähliche Gewöhnung der Haut an die Sonne (möglichst jetzt im Januar beginnen), nicht stattfindet b) und ein gravierender Vitamin-D-Mangel entsteht, der sich auch sehr negativ auf das Immunsystem auswirkt.

Erste Forderung muss also sein: Lasst unbedingt mal Euren Vitamin-D-Spiegel (Calcidiol (25(OH)Vitamin-D3)) bei Arzt testen (kostenlos bis maximal 40 Euro)
Und geht so früh wie möglich nackt raus in die winterliche Mittagssonne (Vorsicht ab Märzt steht sie schon ziemllich hoch, dann nicht erst mit der Gewöhn ung beginnen), und wenn es nur ein paar Minuten sind - möglichst täglich.

Aber nun werden die Jünger der Schulmedizin wieder kräftig wettern - lasst Euch nicht einschüchtern und denkt selber mal darüber nach!
Von den Ur-Siedlern, die nach Nordeuropa gezogen sind, sind auch nicht umsonst nur die Hellhäutigen übriggeblieben - die mehr Sonne aufnehmen konnten. Zu wenig Sonne bedeutet Siechtum und frühen Tod.

Ich empfehle, sich mal auf meiner Seite einzulesen: https://die-gesunder.jimdo.com/mensch-g ... ser-feind/

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Re: Hautkrebsrisiko bei FKK?

Beitrag von Etrigan » So 21. Jan 2018, 12:27

Es gibt ja auch unter FKKlern Menschen, die nicht unbedingt übermäßig viel Sonne mögen. Und auch am FKK gibt es schattige Stellen. Ich habe zum Beispiel meinen Stammplatz unter einer richtig schönen Baumgruppe.

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Re: Hautkrebsrisiko bei FKK?

Beitrag von guenni » So 21. Jan 2018, 12:32

radler hat geschrieben:Die Badehose wird das Risiko nicht verringern.


womit eigentlich die eingangsfrage erschöpfend beantwortet ist :?

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Re: Hautkrebsrisiko bei FKK?

Beitrag von Etrigan » So 21. Jan 2018, 12:36

Die Frage nach dem höheren Hautkrebsrisiko liegt nicht etwa am Nacktbaden an sich, sondern daran, daß eben viele FKKler den Fehler machen, sich zu oft und zu lange lange der Sonne aussetzen. Natürlich brauchen Körper und Psyche Sonne. Aber es ist wie bei allem - Die Dosis macht die Wirkung aus.

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