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Baggerseen & Angelvereine

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Re: Baggerseen & Angelvereine

Beitrag von Freigeist » So 19. Mär 2017, 08:40

Ja stimmt schon probieren kann man es :)

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Re: Baggerseen & Angelvereine

Beitrag von Puistola » So 19. Mär 2017, 10:51

Sora hat geschrieben:In den letzten Jahren stelle ich fest, dass Baggerseen zunehmend von Angelvereinen aufgekauft werden.
...
Nach meinen Recherchen über Angelvereine und Baggerseen stelle ich fest, es werden immer mehr Seen dichtgemacht.


Es gibt also einen Markt für Baggerseen, an dem die Nackten teilhaben können.
Die Nackten könnten sich ebensogut wie Angler organisieren und Baggerseen kaufen,
einzäunen und bewirtschaften.
Für die Angler wäre das ein Ärgernis, für die Nackten ein Triumph.

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Re: Baggerseen & Angelvereine

Beitrag von Andreas_aus_Berlin » So 19. Mär 2017, 11:27

Man muss nur Angeln und FKK verbinden, so wie hier:
https://www.naturfreunde-barby.de/

 
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Re: Baggerseen & Angelvereine

Beitrag von Blood Moors » So 19. Mär 2017, 22:36

Es sind nicht nur die Angelvereine. Hier bei uns in der Nähe gibt es einen Baggersee, in dem noch Kies gefördert wird. In einem kleineren Teil davon, nahe der vorbei führenden Straße, wird allerdings keine Förderung mehr betrieben. Dieser Teil wurde früher sehr gerne als Badegelegenheit genutzt. Von den 70ern bis Anfang der 90er Jahre hatten hier Textile und Nacktbader eine friedliche Koexistenz. Jede Gruppe respektierte die gedachten Grenzen.

Nun war es wohl so, dass der Betreiber in wirtschaftliche Schwierigkeiten geriet und die Anlage immer mehr verkommen ließ. Schließlich musste er Insolvenz anmelden und ein neuer Betreiber übernahm die Anlage. Dieser steckte viel Geld in die Renovierung der Anlage und investierte auch kräftig in neue Einrichtungen wie z. B. Förderanlagen, Saugbaggern und dergl.

Hier war es auch so, dass Jugendliche ihre nächtlichen Partys und Grillfeten dort feierten und häufig dort Berge von Müll hinterließen. Das gipfelte darin, dass eines morgens einer der neuen Saugbagger mitten auf dem Kiessee trieb und der außerdem - wohl im alkoholisierten Übermut - erheblich beschädigt wurde.

Es dauerte keine zwei Wochen, da war die komplette Anlage mit einem zwei Meter hohen Zaun gesichert und mit einem Tor, das bei Betriebsschluss verschlossen wurde. In der ersten Zeit fuhr der Inhaber dort persönlich Kontrollen und verscheuchte jeden, der noch irgendwo ein Schlupfloch gefunden hatte, um auf das Gelände zu kommen.

Der Inhaber - den ich persönlich kenne - sagte mir später einmal, dass er eigentlich nichts gegen die Badebesucher hätte, wenn jeder sich dort vernünftig verhalten und seinen Müll einfach wieder mit nach Hause nehmen würde. Unter den gegebenen Umständen hätte er allerdings keine andere Wahl gehabt.

Ich kann ihn verstehen. :?

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Re: Baggerseen & Angelvereine

Beitrag von Ocean » Mi 22. Mär 2017, 11:15

Puistola hat geschrieben:
Sora hat geschrieben:In den letzten Jahren stelle ich fest, dass Baggerseen zunehmend von Angelvereinen aufgekauft werden.
...
Nach meinen Recherchen über Angelvereine und Baggerseen stelle ich fest, es werden immer mehr Seen dichtgemacht.


Es gibt also einen Markt für Baggerseen, an dem die Nackten teilhaben können.
Die Nackten könnten sich ebensogut wie Angler organisieren und Baggerseen kaufen,
einzäunen und bewirtschaften.
Für die Angler wäre das ein Ärgernis, für die Nackten ein Triumph.

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Dafür müsste man aber einen Verein gründen, bist du nicht sonst immer eher gegen Vereine fürs nacktsein ? ;)
Wenn man sich die Historie einiger FKK Vereine in Deutschland ansieht haben diese genau das gemacht, was du hier beschreibst.
Zum Teil gab es die Vereine schon vorher und sie sind dann an einen solchen Baggersee gezogen, zum Teil haben sie sich nur zum Erwerb und Betrieb eines solchen Geländes gegründet. Zieselsmaar bei Köln und der Sonnensee in Hannover sind zwei Beispiele die mir dazu spontan einfallen.

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Re: Baggerseen & Angelvereine

Beitrag von Bummler » Mi 22. Mär 2017, 12:06

Puistola hat geschrieben:
Sora hat geschrieben:In den letzten Jahren stelle ich fest, dass Baggerseen zunehmend von Angelvereinen aufgekauft werden.
...


Es gibt also einen Markt für Baggerseen, an dem die Nackten teilhaben können.
Die Nackten könnten sich ebensogut wie Angler organisieren und Baggerseen kaufen,
...



Dem widerspricht aber meine Erfahrung (die ich auch an anderer Stelle schon einmal geäußert hatte) das Nackte meist arm sind.
Leider. Es wurde zwar verschiedentlich geäußert, das man an der Größe von Wohnmobilen erkennen könne, das es auch reiche Nackte gibt, aber die denken dann wohl eher an sich selbst.
Außerdem wird zwar gerne kolportiert, das Nackte nicht nach ihrem gesellschaftlichen Stand beurteilt würden, das also die Putzfrau neben dem Hochschulprofessor nackt Baden könnte, aber von Managern oder Bänkern wurde da noch nichts berichtet.

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Re: Baggerseen & Angelvereine

Beitrag von guenni » Mi 22. Mär 2017, 12:29

Bummler hat geschrieben:Außerdem wird zwar gerne kolportiert, das Nackte nicht nach ihrem gesellschaftlichen Stand beurteilt würden, das also die Putzfrau neben dem Hochschulprofessor nackt Baden könnte, aber von Managern oder Bänkern wurde da noch nichts berichtet.


glaubst du, dass an textilstränden mehr manager oder banker zu fiinden sind? ich nicht. die haben doch nie zeit :mrgreen:
es könnte aber sein, dass tendentiell leute mit höherem einkommen ihren bedarf an nacktheit auf dem eigenen grundstück ausleben können.

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Re: Baggerseen & Angelvereine

Beitrag von regenmacher » So 2. Apr 2017, 17:37

Der Eigentümer eines „Waldsees“ ist nicht nur an Einnahmen interessiert. Im Allgemeinen ist es für ihn wichtiger, sich vom Unterhalt des „nicht forstwirtschaftlich nutzbaren“ Sees, der aus seiner Sicht nur „totes Kapital“ darstellt und der ihm nur Last (z.B. Wegräumen von hinterlassenem Müll (Plastiktüten, Pizza-Verpackungen, alte, kaputte Kühlschränke und anderer Sperrmüll) …. regelmäßiges Einsenden von Wasserproben … Vertreiben von Grill-Freunden, die in der warmen Trockenzeit „Feuer machen wollen“ ... viel Papierkram … ) bringt, durch Verpachtung zu entlasten. Anglervereine werden daher in der Regel als Pächter weniger wegen irgendwelcher Einnahmen, sondern weil sie sich dann um den See „kümmern“, akzeptiert. So gesehenen kann eine (symbolische) Pacht von 1 Euro/Jahr durchaus ein realistisches Angebot seitens des Verpächters sein.
Bedenkt, dass das nur funktioniert, solange auf der Gegenseite als Pächter eine dauerhafte Struktur steht und keine Wohnwagen/Wohnmobile o.ä. (wie sie in vielen FKK-Vereinen Alltag sind), ins Spiel kommen.

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