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Der Unterscheidung zwischen Nacktheit und Sexualität

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Re: Der Unterscheidung zwischen Nacktheit und Sexualität

Beitrag von Campingliesel » Mi 3. Mai 2017, 16:09

Zett hat geschrieben:@Campingliesel
Ich teile Deine Ansichten fast vollständig. Allein, weil ich mir Gedanken darüber gemacht habe, was man der Pornowelle entgegenstellen kann, bin ich zu der Überlegung gekommen, es könnte eine vorgelebte "gesunde" Sexualität sein, z.B. als »Echt-Sex« bezeichnet. Wenn man diesen in der Öffentlichkeit unter Straffreiheit stellen würde, wäre dies nicht ein Mittel zur Eindämmung der Pornowelle?
Oder sind wir dieser Entwicklung hoffnungslos ausgesetzt? Oder was wären bessere Ideen? Gar keine Idee zu haben, ist mir zu wenig.


Ja, das ist eine sehr gute Frage, was man dagegen tun könnte. Aber ich fürchte, daß es zumindest ein Schwimmen gegen den Strom ist. Wahrscheinlich kann man nur wenig erreichen, und muß abwarten, bis die nächsten Generationen selber drauf kommen, bis das alles langweilig und uninteressant wird und sich die Leute wieder auf das Wesentliche besinnen.
Gestern hatte ich ein Gespräch mit jemandem in einem Chat. Und was war seine Antwort auf meine Ansicht? Ich würde den typischen Hausfrauentratsch daherreden. Und Ansichten wie ne alte Jungfer. Sowas gäbe es heute nicht mehr. Wahrscheinlich ist das die Meinung vieler eingefleischten Singles, die es sich bewußt einfach machen und glauben, sich einfach das nehmen zu können, was sie gerade wollen.
Ohne Verantwortung, ohne Interesse an der Person, ohne Streß, die eine Beziehung halt auch mal mitsichbringen kann.
Er meinte, 80 % aller verheirateten Männer seien frustiert und dann sei ja wohl das beste Mittel dagegen, sich eine Nutte zur Ersatzbefriedigung zu suchen. Und viele Hausfrauen seien auch frustriert und glaubten wohl, durch Fremdgehen ihre Lage zu verbessern. Oder durch Swingern etc.
Da kann ich nur hoffen, daß die nächsten Generationen wieder klüger sind und nicht sowas brauchen.

 
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Re: Der Unterscheidung zwischen Nacktheit und Sexualität

Beitrag von Campingliesel » Mi 3. Mai 2017, 16:26

Zur Ergänzung: Ich lasse mich jedenfalls nicht von diesem Standpunkt abbringen, und auch nicht einreden, daß das altmodisch sei. Und ich werde nicht aufhören, diese Standpunkte unter die Leute zu bringen, in der Hoffnung, daß es doch noch einige gibt, die genauso denken und es auch so offen sagen. Nur einfach so denken und das nur für sich zu behalten ist da der falsche Weg.
Vielleicht nicht immer, aber immer öfter fängt dann doch der eine oder andere Hirnkasten mal zu denken an.

 
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Re: Der Unterscheidung zwischen Nacktheit und Sexualität

Beitrag von Eule » Mi 3. Mai 2017, 16:35

@ Shiva205
Eule hat geschrieben:Thema dieses Threads ist: Die Unterscheidung zwischen der Nacktheit und der Sexualität
Wenn das Thema wirklich so eingegrenzt würde, wäre es absolut uninteressant und mit einem einzigen Satz abgehandelt.
Dann sag mal diesen einen einzigen Satz.
Die Schwierigkeiten dieses Themas liegen nicht in einer streng logischen Unterscheidung, sondern in den Abgrenzungen, Wertungen, Tabuisierungen und Verquickungen, die im Kopf der Leute abrattern, wenn die Begriffe "Nacktheit" und/oder "Sexualität" auftauchen.
Und genau der Unterschied in den Bewertungen dieser beiden Begriffe ist Thema dieses Threads. Aber Beiträge, die dieses behandeln, sehe ich leider hier schon seit längerer Zeit nicht mehr.

@ BOeinNackter
@Eule
Wer Nacktheit und Sexualität nicht trennen mag verengt sich doch nicht auf das Thema Sexualität.
Wer bei jeder Erwähnung von Nacktheit mit Sexualität antwortet, der hat sein Verständnis von Nacktheit verengt auf die Sexualität.
Nacktheit ist dann ja immer dabei.
Dieser deiner Meinung kann ich nicht beitreten. Es ist viel Sexualität möglich, ohne dabei nackt sein zu müssen.
Wer laut dem Tread-Titel verlangt, nicht nur Sexualität und Nacktheit zu unterscheiden, sondern sie auch noch auseinander zu sperren, verlangt ein bisschen viel Einschränkung.
Schau dir die Berichte aus der Vergangenheit mal an. Dort wurde mit diesem irrigen Argument versucht, das Thema zu sprengen. Es geht hier nicht darum, die Nacktheit und die Sexualität voneinander zu trennen. Nein, Nacktheit und Sexualität haben viele Gemeinsamkeiten. Bei diesem Threadthema geht es also nicht um die Gemeinsamkeiten, sondern um die Teile dieser beiden Begriffe, die nicht miteinander verbunden sind. Also Wertungsmerkmale, die einmal nur die Nacktheit als solches betreffen und einmal die Wertungsmerkmale, die ausschließlich die Sexualität betreffen. Alle Wertungsmerkmale, die sowohl die Nacktheit als auch die Sexualität betreffen werden deswegen weder verneint noch abgetrennt, sie sind nur nicht im Focus dieses Threadthemas.
Wenn ich mich für den Unterschied zwischen einem Auto und einem Flugzeug interessiere, dann werde ich mich nicht mit dem Verbrennungsmotor beschäftigen, weil in diesen beiden Fahrzeugen jeweils Verbrennungsmotoren zum Einsatz kommen. Ich werde mich auch nicht mit dem Thema der Räder beschäftigen, weil beide Verkehrsmittel Räder besitzen. Wenn ich also das Besondere beim Flugzeug herausstelle, dann trenne ich doch die Teile nicht ab, die bei beiden Verkehrsmittel gemeinsam vorhanden sind. Warum fallen vielen Menschen viele Teile auf, die das Flugzeug vom Auto unterscheiden, obgleich der Unterschied zwischen einem Flugzeug und einem Auto erheblich kleiner ist, als der Unterschied zwischen der Nacktheit als solches und der Sexualität.

Wollte man tatsächlich die Unterschiede zwischen beiden Begriffen suchen, wäre ja eine Klärung der Begriffe nötig.
Dieses wurde bereits in diesem Thread gemacht.

Möglicherweise sind es aber eben diese unscharfen Gedanken, die etwas vom wirklichen Denken und Fühlen der User darstellen.
Es sind, so sehe ich es, weniger die unscharfen Gedanken. Es ist vielmehr die mangelnde Bereitschaft, sich über die eigenen Tabugrenzen hinweg zu setzen und das Problem sachlich anzugehen.

@ Zett
Es ist wie so oft, eine dümmliche, die Tatsachen völlig ignorierende, hochtrabend formulierte Attacke von Dir gegen mich.

Da ich - wie mehrfach von mir gesagt - für eine Straffreiheit von öffentlichem Sex bin, ist Deine Bemerkung, ich sei äußerst konservativ doch einfach nur idiotisch.
Warum habe ich eine solche, sorry, ich muss es mal sagen, unqualifizierte Antwort von dir erwartet? Wieso reite ich eine Attacke gegen dich, wenn ich nur sage, wie ich deine Argumentation einordne?
Wahrscheinlich verkraftest Du nicht, dass ich einen Unterschied mache zwischen »Echt-Sex« und »Sexersatzhandlungen«.
Warum soll es mich belasten, dass du einen Unterschied machst, zwischen einem "Echt-Sex" und "Sexersatzhandlungen"? Die von dir hier vorgenommenen Zuordnungen entsprechen einem äußert konservativem Grundbild der Sexualität. Der Begriff "konservativ" ist für mich kein Schimpfwort, sondern eine Bezeichnung einer bestimmten Haltung. Alleine der Umstand, dass du
für eine Straffreiheit von öffentlichem Sex
bist, ist kein Beleg dafür, dass deine sexuelle Grundhaltung nicht äußerst konservativ ist. Mit deiner Forderung nach einem straffreien öffentlichen Sex setzt du dich vielmehr der Gefahr aus, dass dieses dein Eintreten für den öffentlichen Sex als pathologisch angesehen werden könnte, als eine Unfähigkeit, mit den eigenen sexuellen Impulsen gesellschaftskonform umgehen zu können. Dein "Echt-Sex" ist das, was im Allgemeinen als "Blümchensex" verspottet wird. Dir war es bislang noch nicht möglich, darzustellen, wieso das, was du als "Sexersatzhandlung" bezeichnest, kein Ausdruck der Sexualität sein soll.

Und meine "oftmals etwas merkwürdige, gesundheitliche Argumentation" ist
kein Beweis, der für oder der gegen dich spricht. Es ist lediglich eine Beschreibung, wie deine Argumentation, zumindest von mir, hier im Forum aufgenommen und gesehen wird.

@ BOeinNackter
Was ist der Unterschied zwischen Tanz und Erotik?
Ist diese Frage nicht doof?
Dieses finde ich nicht. Es wäre sogar eine recht interessante Frage. Aber da bei den meisten Menschen heute der Begriff "Erotik" mit dem Begriff der "Sexualität" gleich gesetzt wird, wäre solch ein Thema hier wenig zielführend.

@ Zett
Allein, weil ich mir Gedanken darüber gemacht habe, was man der Pornowelle entgegenstellen kann, bin ich zu der Überlegung gekommen, es könnte eine vorgelebte "gesunde" Sexualität sein, z.B. als »Echt-Sex« bezeichnet.
Dieser dein Ansatz greift die unterschiedlichen Gründe für einen Pornokonsum nicht auf.
Wenn man diesen in der Öffentlichkeit unter Straffreiheit stellen würde, wäre dies nicht ein Mittel zur Eindämmung der Pornowelle?
Nein, du würdest genau das Gegenteil erreichen.
Oder sind wir dieser Entwicklung hoffnungslos ausgesetzt?
Eine berechtigte Frage. Hier hilft jedoch keine Verteufelung, sondern nur eine grundlegende Aufklärung.
Gar keine Idee zu haben, ist mir zu wenig.
Es kommt nicht auf eine Vielzahl von Ideen an. Ohne Kenntnis der Ursachen sind die besten Ideen wirkungslos.

@ Shiva205
Zett hat geschrieben:vorgelebte "gesunde" Sexualität sein, z.B. als »Echt-Sex« bezeichnet. Wenn man diesen in der Öffentlichkeit unter Straffreiheit stellen würde, wäre dies nicht ein Mittel zur Eindämmung der Pornowelle?
Ich finde die Idee wirklich gut. Lediglich die Frage, was unter "gesundem" oder "Echt"-Sex zu verstehen ist, müsste dann auf eine konsensfähige Basis gestellt werden, damit niemand durch eine solche Regelung diskriminiert wird. Ein guter Vorschlag wäre z.B. der Ausschluss von
BOeinNackter hat geschrieben:Macht, Gewalt, Zwang und Ausbeutung
Auch dieser Denkansatz ist weder zielführend noch berücksichtigt er die Gründe für einen Pronokonsum.

@ alle
Mir ist es durchaus bekannt, dass die Themen "Echt-Sex", "gesunder Sex", "Sexersatzhandlungen", "Sex in der Öffentlichkeit" und "Pornographie" für Zett ein großes Thema sind. Da Zett hier mehr mit seinem Meinen, jedoch weniger mit einem Wissen, operiert, bringt eine ausführliche Diskussion zu diesem Thema kein Ergebnis. Die Pornographie ist ein Randthema innerhalb der Sexualität und wäre nur dazu geeignet, die Sexualität allgemein mit negativen Bezeichnungen und Empfindungen zu belegen. Damit würde man jedoch dem Thema der Sexualität als solches nicht gerecht werden. Zett wird dieses anders sehen und sich von mir jetzt angegriffen fühlen. Er wird mich höchst wahrscheinlich wieder beschimpfen. Aber es ändert sich deswegen nichts an der von mir hier grundlegend gesagten Aussage.

Wir haben in der Vergangenheit folgendes festgestellt und ich werde diese Feststellung jetzt ein wenig ausweiten.

Die Nacktheit beschreibt einen Zustand, auch dann, wenn diese Zustandsbeschreibung auf eine bestimmte Gefühlslage übertragen wird.
Die Sexualität beschreibt ein Empfinden, auch wenn der Sexualität eine bestimmte Handlungsabfolge zugeordnet und als ihr zugehörig bezeichnet wird.
Weiter haben wir festgestellt, dass die Nacktheit als solche und die Sexualität unterschiedlich gesehen und beurteilt wird und ebenso in der Tabuisierung unterschiedlich behandelt wird.

Warum und wo diese unterschiedliche Bewertung auftritt sowie über die Bedeutung der unterschiedlichen Tabuisierung wurde hier bislang kaum etwas gesagt. Bevor es zu einer allgemeinen Aussage kam, wurde stets sofort in die Extreme gesprungen und die extreme Position als solche gefordert oder angegriffen, ohne dieses zu begründen oder auszuleuchten. Ebenso fehlt es einigen Usern an der Bereitschaft, selbst sonderbare und verschrobene Argumentationen als solche ernst zu nehmen und entsprechend ernst darauf zu reagieren. Mir ist es hier durchaus bekannt und bewusst, dass es hier nicht die eine dogmatisch richtige Antwort gibt, sondern eine Vielzahl von möglichen Antworten. Nur die Forderung nach einem "Sex in der Öffentlichkeit" ist keine der möglichen Antworten, weil mit dieser Forderung nur ein vages negatives Bild weiter und massiv negativ belastet wird. Hier muss man neben einem Wollen oder als möglichen Weg erachten auch die Frage prüfen und sehen, welche Auswirkungen ein solcher Schritt, eine solche Forderung haben wird. zu einer möglichen Antwort gehört zwingend dazu, auch die mögliche Wirkung dieser Antwort zu betrachten und zu berücksichtigen.

 
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Re: Der Unterscheidung zwischen Nacktheit und Sexualität

Beitrag von Eule » Mi 3. Mai 2017, 16:47

@ Campingliesel
Er meinte, 80 % aller verheirateten Männer seien frustiert und dann sei ja wohl das beste Mittel dagegen, sich eine Nutte zur Ersatzbefriedigung zu suchen. Und viele Hausfrauen seien auch frustriert und glaubten wohl, durch Fremdgehen ihre Lage zu verbessern. Oder durch Swingern etc.
Wenn dir jemand mit einer solchen Bemerkung daher kommt, dann kannst du diese getrost als dummes Geschwätz abtun. Die Realität sieht in der Tat heute anders aus.

Bei solch einer dümmlichen Aussage kannst du mal nachfragen, warum denn 80% der Männer frustriert seien und warum der Gang zur Prostituierten hier eine Ersatzbefriedigung darstelle. Und welche Lage würde sich bei einer Frau verbessern, wenn diese Fremd ginge? Du wirst darauf sicher keine Antwort bekommen.

 
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Re: Der Unterscheidung zwischen Nacktheit und Sexualität

Beitrag von Campingliesel » Mi 3. Mai 2017, 16:50

Wenn ich das alles so lese, zeigt sich ja wohl deutlich, daß diese kontroverse Diskussion genau daraus entsteht, weil der Titel dieses Threads falsch ist, und zwar nicht nur der Artikel "Der", sondern überhaupt, einen Unterschied zwischen Nacktheit und Sexualität erklären zu wollen.
Da gibts nämlich eigentlich gar keinen Unterschied. Sex wird ja wohl in aller Regel nackt praktiziert. ABER:

NICHT alles, was man nackt macht, hat eben mit FKK = Nudismus zu tun!

Und genau da liegt der Unterschied. Der Titel müßte also richtig heißen: "Unterschied zwischen FKK und Sexualität" und damit wären die Hälfte alle Beiträge von vornherein überflüssig gewesen.

Ich vermute mal, daß der Starter dieses Threads genau das gemeint, aber sich völlig falsch ausgedrückt hat. Und damit für viel Verwirrungen gesorgt hat.

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Beitrag von holgi-w » Mi 3. Mai 2017, 17:32

Ist dem Thread-Starter wohl mittlerweile egal...

 
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Re: Der Unterscheidung zwischen Nacktheit und Sexualität

Beitrag von Campingliesel » Mi 3. Mai 2017, 18:03

Noch eine Frage. Wenn meine Ansichten für einige Leute so altmodisch erscheinen, dann frage ich mich, was dann im Umkehrschluß modern sein soll: Daß an allen öffentlichen FKK-Plätzen Sex ganz normal gelten soll? Daß jeder morderne "FKKler" rumlaufen soll wie die Darsteller in Pornos - glatt rasiert und ansonsten noch gestylt mit Piercings an sämtlichen möglichen Stellen, oder noch anderes Sex-Spielzeugs (na, ihr wißt schon, was ich meine), daß jeder mit jedem Sex haben darf, wann und wo immer er will, und das möglichst noch kostenlos oder auch für Geld?

Das würde bedeuten, daß die Gesellschaft genau wieder da ist, wo sie vor der "Erfindung" der FKK war: nämlich daß die Nacktheit nur wieder reduziert ist auf Sex - so wie man das damals kannte, nur mit dem Unterschied, daß das nun alles öffentlich stattfindet und nicht mehr hinter den verschlossenen Türen der Freudenhäuser oder wie man die dann wohl "modern" nennen würde.

Ich glaube kaum, daß die Gesellschaft damit einverstanden wäre. Und das würde auch den totalen Untergang der FKK bedeuten, Bis die nächste Generation dann wieder auf die gute alte Idee von 1890 (oder so ungefähr) kommen wird, daß man FKK auch ohne Sex machen könnte.

 
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Re: Der Unterscheidung zwischen Nacktheit und Sexualität

Beitrag von Campingliesel » Mi 3. Mai 2017, 19:03

erden_mensch hat geschrieben:"Kriegen wir die Unterscheidung zwischen Nacktheit und Sexualität überhaupt noch hin? Oder halten wir Nacktheit immer sofort für Sexualität?",

Das frägt eine Professorin für Familienberatung, und ich sagte auch hier schon öfter: Nein, Sexualität und Nacktheit gehören nicht untrennbar zusammen! Es gibt einen Unterschied!

Hier ein Artikel aus dem Stern dazu:

http://www.stern.de/familie/leben/nacktheit-in-der-familie---tabu-oder-normalitaet--6668614.html


also: Nun äußere Dich mal zu all den 184 Seiten voller Beiträge, ob du nun schlauer geworden bist, und was Du dieser komischen Professorin der Familienberatung, die vermutlich FKK überhaupt nicht kennt, denn nun für eine Antwort schreiben würdest.

 
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Re: Der Unterscheidung zwischen Nacktheit und Sexualität

Beitrag von Campingliesel » Mi 3. Mai 2017, 19:16

Ich weiß nicht, wieviele von euch diesen Artiikel des Stern gelesen haben, aber ich tat es jetzt erst. In diesem Artikel ist ja von FKK überhaupt nicht die Rede. Das bedeutet, daß auch gar nicht beachtet wird, daß in FKK-Familien mit solchen Fragen wohl auch ganz anders umgegangen wird als in den anderen.
Aber es scheint wohl tatsächlich so zu sein, daß Nacktheit immer noch oder wieder eher mit Sexualität in Zusammenhang gebracht wird als mit dem, was unter FKKlern eigentlich normal ist. Nämlich ohne an Sex zu denken nackt zu sein. Und dass in vielen Familien es genauso wie in früheren Zeiten es unmöglich ist, daß Eltern und Kinder ab einem bestimmten Alter einander nicht mehr nackt sehen dürfen. Genauso wie ich das aus den Erzählungen meiner Eltern und Großeltern her kenne. Das beweist, daß der heutige angeblich so moderne freizügige Umgang mit der Sexualität eigentlich nur wieder dahin führt, was wir vor 120 Jahren auch schon hatten, nämlich die Prüderie.

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Re: Der Unterscheidung zwischen Nacktheit und Sexualität

Beitrag von ostfriesenpaar » Mi 3. Mai 2017, 19:43

Campingliesel hat geschrieben:Und dass in vielen Familien es genauso wie in früheren Zeiten es unmöglich ist, daß Eltern und Kinder ab einem bestimmten Alter einander nicht mehr nackt sehen dürfen.

Sorry, aber ich habe den Satz mal so verändert, wie du ihn wohl gemeint hast..... nicht böse gemeint.
 "Und dass in vielen Familien es genauso wie in früheren Zeiten (es) unmöglich ist, daß Eltern und Kinder ab einem bestimmten Alter einander (nicht mehr) nackt sehen dürfen. "

Genau so sehen und empfinden wir das auch in unserem Umfeld. Die nachfolgenden Generationen werden nicht freier im Umgang mit der Nacktheit, sondern immer prüder.

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