Untergewicht/Magersucht/Anorexie und FKK
Hallo,
im Gegensatz zum Thema Übergewicht würde ich gerne mal was zum Thema Untergewicht und FKK schreiben.
Es geht hier um eine sehr gute Freundin von mir und deren (nicht immer schöne) Erfahrungen mit Untergewicht und FKK.
Sie ist Ende 40 und eine geschiedene Mutter, seit ca 10 Jahren leidet sie unter Depressionen und einer auch daraus entstandenen Magersucht. Sie war immer sehr sportlich und hatte eine sehr schlanke, aber noch im "Rahmen" liegende Figur.
Gekippt ist ihr bis dahin normales Leben vor 10 Jahren durch ihre Scheidung (der gemeinsame Sohn ist u.a. intelligenzgemindert), da ihr Ex-Mann sich das Familienleben wohl anders vorgestellt hat bzw überfordert war mit der Erziehung.
Durch dieses "sitzengelassen werden" hat sich bei ihr eine erhebliche Depression entwickelt und erste Probleme mit ihrer Körperwahrnehmung, in diesem Fall Komplexe aufgrund Hängebrüste. Vorher hatte sie damit kein großes Problem und konnte es so akzeptieren wie es ist. Sie hat ein B-Körbchen, aber als Mutter und durch ihren Sport und den dadurch eh schon schlanken Körper hatte die Spannkraft deutlich nachgelassen. Mit FKK hatte sie zu der Zeit noch nichts zu tun, aber oben ohne und Sauna waren für sie bis dahin Normalität. Leider ist sie trotzdem durch die Folgen der Scheidung auch in die Magersucht abgerutscht, war mehrmals wegen massiven Untergewicht über Monate hinweg in stationärer Behandlung (der Sohn währenddessen in einer Wohngruppe). Seit ca drei Jahren schafft sie es mit ambulanter Psychotherapie einigermaßen stabil zu bleiben, zwar immer noch im nicht unerheblichen Untergewicht (1,60m und 42-45kg), aber kein durchrutschen mehr unter 40 kg und der dann akut nötigen stationären Therapie.
Ihre aktuelle Psychotherapeutin hatte ihr vor ca zwei Jahren nahegelegt, das Thema Nacktheit bzw FKK als neuen Therapieansatz bei ihr anzugehen, um die eigene Körperwahrnehmung zu unterstützen und zu stärken, neues Selbstbewusstsein aufzubauen in Bezug auf den gesamten Körper und ihre, auch durch die erheblichen Gewichtsschwankungen, mittlerweile schmale und stark hängenden B-Körbchen.
Ich habe sie dabei unterstützt und sie auf diesem Weg begleitet, mit ihr zusammen zuhause, in der Sauna und beim Outdoor-FKK vor anderen Menschen sich komplett nackt zu zeigen. Und ich bin sehr froh das es ihr hilft auf dem Weg zurück in Richtung "Normalgewicht". Der Weg ist noch weit, aber sie akzeptiert sich und ihren weiblichen Körper wieder besser, ist gerne nackt in Gesellschaft und (O-Ton!) kann auch die Blicke auf ihren Körper, Hängebrüste, und durch den nicht unerheblichen Abstand zwischen ihren Oberschenkeln durch das Untergewicht auf ihre folglich quasi auf dem Präsentierteller liegende Scheide geniessen.
Und das alles trotz auch nicht unerheblicher Nackenschläge durch dumme Sprüche. Es sind nicht nur die Übergewichtigen die sich besch... Sprüchen und Kommentaren ausgesetzt fühlen. Sprüche wie Klappergestell, Schlabbertitten, Hungerhaken, kein Arsch vorhanden usw hat sie schon wahrnehmen müssen. Und sich trotzdem mit Hilfe der Therapeutin und aus dem privatem Umfeld einschliesslich mir nicht hat unterkriegen lassen bzw gelernt darüber zu stehen und ihren Weg zu gehen. Den Weg zurück ins Leben.
Schade das nicht jeder Mensch andere Menschen so akzeptieren kann wie sie sind bzw aussehen (sie hat sich NIE mit massiven Untergewicht öffentlich nackt gezeigt!!!). Vor allem in der "Gemeinschaft" der Nackedeis, in der bei weitem nicht jeder einen Astralkörper hat, nicht jeder den gleichen Geschmack hat.
Ich wollte durch diese Erfahrungen einer mir wichtigen Person nur mal auf dieses Thema aufmerksam machen, und bin gespannt (und sie auch) auf Antworten, Meinungen, Nachrichten.
Gruß aus dem Münsterland, Andi
im Gegensatz zum Thema Übergewicht würde ich gerne mal was zum Thema Untergewicht und FKK schreiben.
Es geht hier um eine sehr gute Freundin von mir und deren (nicht immer schöne) Erfahrungen mit Untergewicht und FKK.
Sie ist Ende 40 und eine geschiedene Mutter, seit ca 10 Jahren leidet sie unter Depressionen und einer auch daraus entstandenen Magersucht. Sie war immer sehr sportlich und hatte eine sehr schlanke, aber noch im "Rahmen" liegende Figur.
Gekippt ist ihr bis dahin normales Leben vor 10 Jahren durch ihre Scheidung (der gemeinsame Sohn ist u.a. intelligenzgemindert), da ihr Ex-Mann sich das Familienleben wohl anders vorgestellt hat bzw überfordert war mit der Erziehung.
Durch dieses "sitzengelassen werden" hat sich bei ihr eine erhebliche Depression entwickelt und erste Probleme mit ihrer Körperwahrnehmung, in diesem Fall Komplexe aufgrund Hängebrüste. Vorher hatte sie damit kein großes Problem und konnte es so akzeptieren wie es ist. Sie hat ein B-Körbchen, aber als Mutter und durch ihren Sport und den dadurch eh schon schlanken Körper hatte die Spannkraft deutlich nachgelassen. Mit FKK hatte sie zu der Zeit noch nichts zu tun, aber oben ohne und Sauna waren für sie bis dahin Normalität. Leider ist sie trotzdem durch die Folgen der Scheidung auch in die Magersucht abgerutscht, war mehrmals wegen massiven Untergewicht über Monate hinweg in stationärer Behandlung (der Sohn währenddessen in einer Wohngruppe). Seit ca drei Jahren schafft sie es mit ambulanter Psychotherapie einigermaßen stabil zu bleiben, zwar immer noch im nicht unerheblichen Untergewicht (1,60m und 42-45kg), aber kein durchrutschen mehr unter 40 kg und der dann akut nötigen stationären Therapie.
Ihre aktuelle Psychotherapeutin hatte ihr vor ca zwei Jahren nahegelegt, das Thema Nacktheit bzw FKK als neuen Therapieansatz bei ihr anzugehen, um die eigene Körperwahrnehmung zu unterstützen und zu stärken, neues Selbstbewusstsein aufzubauen in Bezug auf den gesamten Körper und ihre, auch durch die erheblichen Gewichtsschwankungen, mittlerweile schmale und stark hängenden B-Körbchen.
Ich habe sie dabei unterstützt und sie auf diesem Weg begleitet, mit ihr zusammen zuhause, in der Sauna und beim Outdoor-FKK vor anderen Menschen sich komplett nackt zu zeigen. Und ich bin sehr froh das es ihr hilft auf dem Weg zurück in Richtung "Normalgewicht". Der Weg ist noch weit, aber sie akzeptiert sich und ihren weiblichen Körper wieder besser, ist gerne nackt in Gesellschaft und (O-Ton!) kann auch die Blicke auf ihren Körper, Hängebrüste, und durch den nicht unerheblichen Abstand zwischen ihren Oberschenkeln durch das Untergewicht auf ihre folglich quasi auf dem Präsentierteller liegende Scheide geniessen.
Und das alles trotz auch nicht unerheblicher Nackenschläge durch dumme Sprüche. Es sind nicht nur die Übergewichtigen die sich besch... Sprüchen und Kommentaren ausgesetzt fühlen. Sprüche wie Klappergestell, Schlabbertitten, Hungerhaken, kein Arsch vorhanden usw hat sie schon wahrnehmen müssen. Und sich trotzdem mit Hilfe der Therapeutin und aus dem privatem Umfeld einschliesslich mir nicht hat unterkriegen lassen bzw gelernt darüber zu stehen und ihren Weg zu gehen. Den Weg zurück ins Leben.
Schade das nicht jeder Mensch andere Menschen so akzeptieren kann wie sie sind bzw aussehen (sie hat sich NIE mit massiven Untergewicht öffentlich nackt gezeigt!!!). Vor allem in der "Gemeinschaft" der Nackedeis, in der bei weitem nicht jeder einen Astralkörper hat, nicht jeder den gleichen Geschmack hat.
Ich wollte durch diese Erfahrungen einer mir wichtigen Person nur mal auf dieses Thema aufmerksam machen, und bin gespannt (und sie auch) auf Antworten, Meinungen, Nachrichten.
Gruß aus dem Münsterland, Andi