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Nackt und ungeschminkt.

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Re: Nackt und ungeschminkt.

Beitrag von Campingliesel » So 11. Nov 2018, 21:55

ostfriesenpaar hat geschrieben:
Campingliesel hat geschrieben:Mag sein, daß das auf EUREM vereinsfreien Platz so ist. Aber das muß ja auch nicht heißen, daß das für alle Plätze in D so sein muß.
habe ich auch nicht behauptet.
guenni hat geschrieben:. Vlt ist der besonders schön oder liegt günstig oder hat sonst etwas, was den jungen Leute gut gefällt, zu bieten. Liegt der am Meer?
Nein, liegt mitten in der Pampa und hat nix für junge Leute zu bieten.
Campingliesel hat geschrieben:Wer verallgemeinert denn hier etwas?
ich nicht, aber du.
Campingliesel hat geschrieben:Es ist ja wohl unübersehbar, daß auf so ziemlich allen FKK-Plätzen - egal, ob Vereine, Strände, Campingplätzen und egal, wo - Jugendliche fast ganz fehlen, und Leute zwischen 20 und 40 auch noch eher in der Minderheit sind

Und ich frage erneut:
Merkst du noch etwas?


Ich schon, aber Du anscheinend nicht, daß Du Dich widersprichst.

DEIN einziger Platz als Beispiel soll das widerlegen, was ich auf vielen Plätzen erlebt habe? Nur weil da sich ausnahmsweise mal ein paar Jugendliche mehr versammelt haben? Wieviele sind denn das von wieviel Gästen auf dem Platz? Wie groß ist der?

Das muß dann schon ein besonderer Grund sein, wenn der Platz mitten in der Pampa liegt und eigentlich nichts für Jugendliche zu bieten hat. Was tun die denn da, was sie woanders nicht tun könnten?

Und wie kommt nun das zu Stande, daß guenni einen Satz von mir hier stehen hat?

guenni hat geschrieben:. Vlt ist der besonders schön oder liegt günstig oder hat sonst etwas, was den jungen Leute gut gefällt, zu bieten. Liegt der am Meer?


SEHR komisch!

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Re: Nackt und ungeschminkt.

Beitrag von guenni » So 11. Nov 2018, 21:56

Campingliesel hat geschrieben:Dann zähle doch diese Gründe mal auf! Würde mich schon mal interessieren, was da so ein paar schlaue Wissenschaftler so alles erkannt haben wollen. Hoffentlich haben die auch soviel FKK-Erfahrungen wie ich und Milliionen andere.
FKK ist aber auch keine Wissenschaft, außer man macht eine daraus!

Wenn Du ein FKK-Abitur brauchst und ein wissschaftliches Studium, um FKK zu machen, na dann Gute Nacht und schöne Träume!


wo habe ich geschrieben, dass es diese studien gibt? natürlich ist fkk keine wissenschaft, aber eine untersuchung darüber, welchen
stellenwert und welche entwicklung sie in der gesellschaft hat, schon. aber das kapierst du nicht. kennst du die erfahrung millionen anderer?
das herauszubekommen wäre eben die aufgabe wissenschaftlicher studien.
dein letzter satz ist in diesem zusammenhang an dummheit nicht zu überbieten.

 
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Re: Nackt und ungeschminkt.

Beitrag von Campingliesel » So 11. Nov 2018, 22:07

guenni hat geschrieben:
Campingliesel hat geschrieben:Dann zähle doch diese Gründe mal auf! Würde mich schon mal interessieren, was da so ein paar schlaue Wissenschaftler so alles erkannt haben wollen. Hoffentlich haben die auch soviel FKK-Erfahrungen wie ich und Milliionen andere.
FKK ist aber auch keine Wissenschaft, außer man macht eine daraus!

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wo habe ich geschrieben, dass es diese studien gibt? natürlich ist fkk keine wissenschaft, aber eine untersuchung darüber, welchen
stellenwert und welche entwicklung sie in der gesellschaft hat, schon. aber das kapierst du nicht. kennst du die erfahrung millionen anderer?
das herauszubekommen wäre eben die aufgabe wissenschaftlicher studien.
dein letzter satz ist in diesem zusammenhang an dummheit nicht zu überbieten.


tja, wenn Du nicht mal selber weißt, was Du schreibst:

[quote="guenni" ]deshalb werden, um ein konkreteres bild von bestimmten entwicklungen zu bekommen, üblicherweise wissenschaftliche studien erstellt.[/quote]

Sicher kenne ich die Erfahrung von Millionen anderer nicht, aber viele 10000e reichen auch, die ich im Laufe meiner Urlaube schon gesehen habe, die alle zur selben Zeit auf dem selben Platz waren. Das reicht aber auch. Und die muß ich auch nicht persönlich kennen.
Um das zu sehen und zu erleben, braucht man keine wissenschafltichen Studien. Noch dazu von Leuten, die vlt selber nie dort waren.
Offensichtlich hast Du diese Erfahrungen aber nicht gemacht, sonst würdest Du nicht solchen Unsinn schreiben.

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Re: Nackt und ungeschminkt.

Beitrag von ostfriesenpaar » So 11. Nov 2018, 22:08

Campingliesel hat geschrieben:Ich schon, aber Du anscheinend nicht, daß Du Dich widersprichst.
:D :D :D
Campingliesel hat geschrieben:DEIN einziger Platz als Beispiel soll das widerlegen, was ich auf vielen Plätzen erlebt habe?
Du hast erlebt....aber ich erlebe :)
Campingliesel hat geschrieben:Nur weil da sich ausnahmsweise mal ein paar Jugendliche mehr versammelt haben
die haben sich nicht versammelt, sondern machen Urlaub, oder Tagesbesuche.
Campingliesel hat geschrieben:Das muß dann schon ein besonderer Grund sein, wenn der Platz mitten in der Pampa liegt und eigentlich nichts für Jugendliche zu bieten hat. Was tun die denn da, was sie woanders nicht tun könnten?
Nackt sein und diesen Zustand genießen. Klar könnten sie das auch zu Hause, aber...
Campingliesel hat geschrieben:Und wie kommt nun das zu Stande, daß guenni einen Satz von mir hier stehen hat?
ich habe falsch zitiert. Tut mir leid, aber solche Fehler können jedem passieren. Selbst mir :D

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Re: Nackt und ungeschminkt.

Beitrag von guenni » Mo 12. Nov 2018, 11:34

Campingliesel hat geschrieben:tja, wenn Du nicht mal selber weißt, was Du schreibst:

[quote="guenni" ]deshalb werden, um ein konkreteres bild von bestimmten entwicklungen zu bekommen, üblicherweise wissenschaftliche studien erstellt.[/quote]

[/quote][/quote][/quote][/quote]


ich schrieb abstrakt von studien zu bestimmten entwicklungen. wo habe ich geschrieben, dass es studien zur fkk etc. gibt?
du könntest ja mal eine in auftrag geben, aber das brauchst du ja nicht, denn du weist ja alles schon aus eigener erfahrung.
du solltest dich mal für eine professur in soziologie bewerben.

 
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Re: Nackt und ungeschminkt.

Beitrag von Campingliesel » Mo 12. Nov 2018, 14:19

guenni hat geschrieben:
Campingliesel hat geschrieben:tja, wenn Du nicht mal selber weißt, was Du schreibst:

guenni" ]deshalb werden, um ein konkreteres bild von bestimmten entwicklungen zu bekommen, üblicherweise wissenschaftliche studien erstellt.[/quote]



[quote="guenni hat geschrieben:
ich schrieb abstrakt von studien zu bestimmten entwicklungen. wo habe ich geschrieben, dass es studien zur fkk etc. gibt?
du könntest ja mal eine in auftrag geben, aber das brauchst du ja nicht, denn du weist ja alles schon aus eigener erfahrung.
du solltest dich mal für eine professur in soziologie bewerben.


Du drehst aber auch alles, wie Du es brauchst. Wir haben ja schließlich über die Entwicklung der FKK geschrieben und nichts anderes. Und nicht über irgendwas Allgemeines.
siehe hier, was DU geschrieben hast:

Re: Nackt und ungeschminkt.

Beitrag von guenni » So 11. Nov 2018, 21:12

Campingliesel hat geschrieben:
Und das sind nunmal die Hauptgründe, und alle anderen Gründe sind die Folgen davon. Welche anderen Gründe könnten denn sonst noch eine Rolle spielen, die damit nichts zu tun haben?



guenni hat geschrieben:zum x-ten mal, nur weil du dir keine anderen gründe vorstellen kannst, heisst das nicht, das es sie nicht gibt, bzw. geben kann. deine, unsere erfahrungen sind für eine generelle aussage nicht maßgebend. [u]deshalb werden, um ein konkreteres bild von bestimmten entwicklungen zu bekommen, üblicherweise wissenschaftliche studien erstellt.[/u] aber das verstehst du nicht.
vielleicht bewirbst du dich mal mit deinem "expertenwissen" bei den entsprechenden instituten, dann können sie viel geld sparen :mrgreen:


Also nun komme mir nicht mit solchen Blabla, um irgendwas an den Haaren herbeizuziehen! Nur weil Dir nichts Gescheites mehr einfällt!

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Re: Nackt und ungeschminkt.

Beitrag von guenni » Mo 12. Nov 2018, 15:07

ok, ich akzeptiere deinen denkhorizont und gut ist's

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Re: Nackt und ungeschminkt.

Beitrag von Aria » Di 13. Nov 2018, 18:54

Du, Campingliesel, meinst, Intimrasur verbreitete sich seit den 1990er Jahren, weil die Leute Pornos gesehen haben, in denen die Darsteller rasiert waren, und dann auch sie selbst so sexy aussehen wollten.

Ich dagegen finde die Darsteller in Pornos nicht sexy, sondern ordinär. Und ich schätze, das gilt auch für die meisten Frauen. Dass sich Frauen dennoch die Intimzone rasieren, muss also andere Gründe haben.

Außerdem hast du geschrieben, dass sich Frauen in moslemischen Ländern angeblich deswegen rasieren, weil damit die sexuelle Attraktivität vermindert wird. Dazu passt aber deine Behauptung nicht, die sexuelle Attraktivität würde sich bei uns durch die Intimrasur erhöhen.

Weiter wird es hier von dir und Zett behauptet, die These mit den Pornos als Quelle der gegenwärtigen Intimrasurmode sei die naheliegendste. Das kann – für bestimmte Leute – so aussehen, ja, aber das Naheliegendste muss nicht auch das Richtige sein.

Ich gehe vielmehr davon aus, dass es sich hier um eine Scheinkorrelation handelt, die auch schon guenni ins Spiel gebracht hatte. Außerdem habe ich noch nie gehört, dass Pornos irgendeine Mode in die sogenannte normale Welt gebracht hätten.

Dann habe ich in meinem Beitrag vom Do 1. Nov 2018, 00:07 Analogien aufgezeigt, wie das mit der Moden und Rebellionen der Jungend funktioniert: Alte beharren meistens auf dem, was sie in ihrer Jugend für richtig erkannt haben, während die Jugend schon aus Prinzip – um sich von ihren Eltern lösen zu können, sprich erwachsen zu werden – gegen beinahe alles Alte opponiert.

Am einfachsten ist das zu bewerkstelligen mit Äußerlichkeiten: Mit Haaren, Kleidung und Sprache. Ich habe schon davon geschrieben, wie das Wort „geil“ seine obszöne Bedeutung verlor – und das parallel und im völligen Gegensatz zu seinem häufigen Gebrauch in den Pornos.

Über die Kleidung muss man nicht viel sagen, denn jeder weiß, wie schnell die Veränderungen vor sich gehen. Aber auf eine Parallele in diesem Zusammenhang möchte ich doch hinweisen: Die Röcke wurden gerade dann kürzer, als auch die FKK-Bewegung eine gewisse Verbreitung fand: Nach dem I. Weltkrieg und in den 1960er Jahren. Weil das 2 Mal passierte ist das keine Scheinkorrelation, sondern hat eine in sich enthaltene Bedeutung: Die Befreiung der Frau von den Machtansprüchen der Männer, die ihre Frauen immer züchtig angezogen haben wollen.

Männer mussten also ihre Privilegien nach und nach abgeben, was sich auch in ihren Äußern manifestierte: Sie trugen plötzlich lange Haare und trauten sich mit hoher Stimme zu singen, was ihnen Gespött eintrug von den Ewiggestrigen, die das für weiblich hielten und immer noch halten.

Wir haben festgestellt, dass Frauen nach und nach daran gingen, sich der Körperhaare zu entledigen: Zuerst die an den Beinen, dann mussten auch die an den Rändern der Bikinis weg, bis schließlich auch Achselhaare dran glauben mussten.

Warum das Ganze? Weil sie ihre (echte) Weiblichkeit gegenüber der nun um sich greifenden (unechten) Weiblichkeit der Männer betonen mussten? Vielleicht, denn immer dann, wenn Frauen etwas für sich endeckten, zogen Männer nach. Die Intimrasur ist ein Paradebeispiel dafür. Zuerst gab es nur Frauen, die sich intimraiserten, während Männer zunächst woanders weiter gingen: Die Brusthaare und Bauchhaare mussten weg. Weil von dort es nicht mehr weit zu der Intimzone ist, fielen die Haare letztlich auch bei Männern dem Rasierapparat zum Opfer.

So weit so gut – aber es könnte auch ganz anders gewesen sein. Zum Beispiel könnte das auch mit dem Jugendwahn zusammenhängen. Oder mit dem Körperwahn. Der hat mit Aerobic Mitte der 1980er Jahre angefangen – natürlich zuerst von Frauen. Daraus haben sich Fittnessstudios entwickelt, wo zunächst nur Bodybuilder hin gingen. Bodybuilder haben sich schon in den 1970er Jahren ihrer Köperhaare entledigt – oder kennt jemand Schwarzenegger mit Haaren auf der Brust? Und Männer, die ihnen nacheiferten, taten ihnen gleich: Muskeln kommen nun mal besser zu Geltung, wenn die Haut glatt ist.

Und da gibt es noch die These, dies alles hätte im weitesten Sinn etwas mit dem Tieren und den Vegetariern zu tun: Uns verwandten Säugetiere tragen im Gegensatz zu uns alle Körperhaare. Wir bilden uns was darauf ein, dass wir weniger Haare haben als sie. Man könnte auch sagen: Je weniger Haare, desto mehr Mensch. Auch dass wir nicht stinken wollen, unterscheidet uns von den Tieren, die alle in irgendeiner Weise stinken. Haare, Schmutz und Geruch sind Kennzeichen des Tierischen.

Schamhaare gelten, genauso wie die Sexualität, als Überbleibsel des Tierischen. Jemand, der seinen Sexualtrieb nicht beherrschen kann, gilt als tierisch. Und wer sich seiner Schamhaare entledigt, entledigt sich auch einen Teil des Tierischen selbst dann, wenn das nur in seiner Fantasie existiert. Ungesundes Essen ist vor allem Fleisch und dort besonders das tierische Fett. Obwohl das nicht stimmt, glauben Gesundheitsfanatiker daran. Sie glauben auch, dass Sport und körperliches Fittness nötig sind, um lange jung und vital zu bleiben.

Und wann war man richtig jung und vital? Richtig: Vor der Pubertät. Also zu einer Zeit, als man noch keine Schamhaare gehabt hat. Also entledigt man sich der Schamhaare, denn mehr Jugendwahn geht nicht.

Als letztes gibt es da die Mär von der besseren Sauberkeit: Schamhaare gelten als unhygienisch und deswegen auch als unattraktiv. Es geht hier nicht um Wahrheitsgehalt der Behauptung, sondern allein darum, dass sehr viele das glauben. Man könnte auch sagen: Es gibt ein neues Schönheitsideal. Und wie es mit Idealen halt so ist: Viele eifern ihnen nach, dafür sind die Ideale ja da.

Ich behaupte ausdrücklich nicht, eine der bisher hier von mir geschilderten Möglichkeiten wäre die allein ausschlaggebende für die Verbreitung der Schamhaarrasur gewesen. Vielmehr denke ich, dass es ein Sammelsurium von diesen allen war. Und wenn bei gesellschaftlichen Veränderungen viele Faktoren eine Rolle spielen, dann handelt sich um den veränderten Zeitgeist. Der jetzige manifestiert sich offenbar auch in der massenhaften verbreiteten Schamhaarrasur.

 
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Re: Nackt und ungeschminkt.

Beitrag von Campingliesel » Di 13. Nov 2018, 21:26

@ Aria:

Du, Campingliesel, meinst, Intimrasur verbreitete sich seit den 1990er Jahren, weil die Leute Pornos gesehen haben, in denen die Darsteller rasiert waren, und dann auch sie selbst so sexy aussehen wollten.


Das meine ich nicht nur, sondern das war so. Es gab doch genügend Leute, die sich solche Videos nach Hause holten, und das eben auch sexy fanden. Wenn das alle nur ordinär gefunden hätten, dann hätten diese Videotheken bald wieder zumachen können. Außerdem sind es ja meistens eher Männer, die sich sowas angeschaut haben, und dann ihren Frauen gesagt haben, daß sie das toll finden, wenn sie rasiert ist. Für manche Sexpraktiken war das sicher auch angenehmer.

Frauen fanden die Filme schon eher so wie Du auch ordinär. Ich würde das auch so bezeichnen. Ich habe mir ja auch nie solche Filme geholt. Mein damaliger FReund hatte aber solche, die er mir auch gezeigt hat, und was umd warum ihm das und jenes gefällt.
Mein jetziger Freund, der ja ein langjähriger Single war, brauchte anscheinend sowas auch, um seinen Druck loszuwerden. Seit wir zusammen sind, schaut er sich das auch nicht mehr an.


Aria hat geschrieben:Außerdem hast du geschrieben, dass sich Frauen in moslemischen Ländern angeblich deswegen rasieren, weil damit die sexuelle Attraktivität vermindert wird. Dazu passt aber deine Behauptung nicht, die sexuelle Attraktivität würde sich bei uns durch die Intimrasur erhöhen.


Wie die moslemischen Frauen und wie ich das sehe, sind ja wohl 2 Paar Stiefel. Außerdem tun das die Frauen dort, weil es die Sittengesetze so vorschreiben.
Und ich bin nicht mal der Meinung, daß sich die sexuelle Attraktivität durch die Intimrasur erhöht. Ich finde das einfach nur kindisch und kindlich. Das behaupten nur die, die das tun und das glauben, daß es so sei.

Für mich bedeutet das Schamhaar eher ein Schutz, auch wenn das für manche so reizvoll wirken kann wie ein knappes Bikinihöschen. Aber mich interessiert das nicht.

Weiter wird es hier von dir und Zett behauptet, die These mit den Pornos als Quelle der gegenwärtigen Intimrasurmode sei die naheliegendste. Das kann – für bestimmte Leute – so aussehen, ja, aber das Naheliegendste muss nicht auch das Richtige sein.


Es ist doch offensichtlich, daß die Quelle der Intimrasurmode bei den Sexfilmen lag.
Auch wenn es das früher schon mal gegeben hat, wurde es noch lange keine solche Massenmode. Und bei der FKK schon gar nicht. Das beweisen auch deine paar Aktmodellfotos nicht.

Aria hat geschrieben:Außerdem habe ich noch nie gehört, dass Pornos irgendeine Mode in die sogenannte normale Welt gebracht hätten.


Auch wenn Du das noch nie gehört hast: Der Grund war damals einfach der, daß das kaum jemand gesehen hat. Wo konnte man denn früher schon Pornos sehen außer irgendwo in Kinos im Rotlichtmileu? Wer ging denn da schon hin? Außer vlt in Großstädten ein paar Leute? Und die, die sich sowieso in diesen Kreisen aufgehalten haben.
Aber mit Beginn der Videozeit wurde es zu einem Massenartikel. Und dadurch sahen das auch Leute, die vorher sowas gar nicht kannten.

WAs du dann über die Kleidungsänderungen usw schreibst, hatte alles mit der FKK überhaupt nichts zu tun. Im Gegenteil: FKKler machten eben viele dieser Moden NICHT mit, weil sie so aussehen wollten, wie die Natur es gemacht hat. Ich habe jedenfalls nie welche gesehen, die sich die Ränder an den Bikinis wegrasierten, weil sie ja gar keine Biknis hatten. Da blieb eben das Schamhaar, wie es war. Oder Männer, die sich am ganzen Körper rasierten. Da hätten manche viel zu tun gehabt. Aber wozu? Die waren sogar noch stolz darauf, besonders männlich auszusehen. Es war eher so, daß Männer ohne Behaarung als Weicheier bezeichnet wurden.

Bei Frauen waren ja die Beinhaare relativ gering im Vergleich zu Männern, und das sah eben bei kurzen Kleidern oder Hosen nicht so schön aus. Ebenso die Achselhaare bei Trägerkleidern oder -T-Shirts.

Sicher haben all diese Dinge, was Du so als Sammelsurium bezeichnet hast, dazu geführt, daß das bis heute immer noch gemacht wird. Aber das muß man ja nicht alles glauben und mitmachen. Ich als FKKlerin mache das jedenfalls nicht, und da kann mir einer noch soviele Gründe nennen, warum das besser sein soll. Ich finde es unnatürlich und überflüssig.

Am Anfang waren es halt die Sexfilme, aber später fand man dann ncoh alle möglichen anderen Gründe. Und eben nicht bei allen, sondern die einen haben diesen Grund, die andren jenen.

Und wann war man richtig jung und vital? Richtig: Vor der Pubertät. Also zu einer Zeit, als man noch keine Schamhaare gehabt hat. Also entledigt man sich der Schamhaare, denn mehr Jugendwahn geht nicht.


Das halte ich ja nun für totalen Unsinn. Kein Kind denkt darüber nach, daß es besonders vital sei. Und keiner, der auf dem Weg zum Erwachsensein ist, will wie ein Kind aussehen und wirken. Jedenfalls normalerweise nicht. Die Jugend macht das auch nicht deshalb,um so vital wie in Kindertagen zu bleiben, sondern weil sie glauben, das Intimhaare eklig seien. Deshalb rasieren sie sich, aber gleichzeitig wollen sie sich nicht nackt zeigen. Warum wohl nicht? Damit man sie nicht mehr für Kinder anschaut! Das ist wahrscheinlich das Hauptproblem mit der ganzen Pubertät. Woher haben die das bloß?
Da dachte die Jugend zu meiner Jugendzeit noch ganz anders. Wir empfanden das nicht als irgendwas negatives, wenn man sich langsam verändert und am Ende aussieht wie die Erwachsenen. Und die waren eben alle behaart.

Aria hat geschrieben:Schamhaare gelten, genauso wie die Sexualität, als Überbleibsel des Tierischen. Jemand, der seinen Sexualtrieb nicht beherrschen kann, gilt als tierisch. Und wer sich seiner Schamhaare entledigt, entledigt sich auch einen Teil des Tierischen selbst dann, wenn das nur in seiner Fantasie existiert. Ungesundes Essen ist vor allem Fleisch und dort besonders das tierische Fett. Obwohl das nicht stimmt, glauben Gesundheitsfanatiker daran. Sie glauben auch, dass Sport und körperliches Fittness nötig sind, um lange jung und vital zu bleiben.


Wer sagt denn so nen Unsinn? Der Mensch ist eben nunmal biologisch gesehen nicht mehr als ein Säugetier. Und kann sich nur durch Sexualtiät vermehren. ABer durch die Verhütungsmittel ist der Mensch halt auch in der Lage, Sex ohne Fortpflanzungsabsichten zu haben. Aber das ist doch kein Überbleibsel?
Wer seinen Sexualtrieb nicht beherrschen kann, gilt nicht als tierisch, sondern als krank oder eben unvernünftig.
Der Mensch kann auch mit Fleisch und tierischen Fetten gesund leben, wenn er das seinem tatsächlichen Bedarf anpaßt. Wir müssen ja nicht mehr so essen wie die Steinzeitmenschen. Unser Kraftverbrauch ist nicht mehr so hoch und es ist auch nicht mehr nötig, sich für die karge Winterzeit ein Fettpolster anzufuttern. In diesem Fall irren sich natürlich die sog. Gesundheitsfanatiker. Ich halte auch nichts von ausschließlich vegetarischer oder sogar veganischer Ernährung.

Aber es müssen keine Gesundheitsfanatiker sein, die sagen, daß Fitness und Sport gesund ist. Das weiß jeder Arzt und auch jeder selbst, der was dergleichen tut. Es muß ja kein Hochleistungssport sein. Aber wir essen eben meistens zu viel und das falsche und bewegen uns zu wenig, und daher kommen auch die vielen Krankheiten, die heute den meisten Leuten zu schaffen machen. Vor allem die Stoffwechselkrankheiten, Herzinfarkte, Krebskrankheiten, Knochen- und Gelenkprobleme usw. Mal ganz abgesehen von Alkohol, Rauchen und Drogen. Infektionskrankheiten sind noch die wenigsten, die uns Probleme bereiten. Dagegen gibt es genug Arzneimittel.

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Re: Nackt und ungeschminkt.

Beitrag von guenni » Di 13. Nov 2018, 21:38

@aria,
ich bewundere deinen (zeit-) und argumentationsaufwand, den du in der diskussion mit liesel widmest. deine argumentation ist so richtig wie ggü. liesel sinnlos.
ich schrieb an anderer stelle zu ihr: "ich akzeptiere deinen denkhorizont und gut ist's".
eine wertung habe ich mir verkniffen.

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