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Warum es kaum Werbung für FKK gibt

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Re: Warum es kaum Werbung für FKK gibt

Beitrag von Campingliesel » Do 11. Okt 2018, 22:00

mecki hat geschrieben:: Es kann nicht angehen, dass "andere Meinungen" zu haben, mit
"nicht richtig lesen/verstehen" in Verbindung gebracht wird.


Diese Aussage zeigt mir, daß Du wieder mal alles verdrehst.
Du hast ja gar keine direkte Meinung dazu geäußert, was ich in einzelnen Beiträgen an Meinungen geschrieben habe. Und auch keine wirklich konkreten Antworten auf meine ganz eindeutigen und direkten Fragen gegeben.
Es zeigt, daß Du nur oberflächlich gelesen hast, um dann wieder deine philosophischen Gedankengänge loszutreten, die mit den Inhalten meiner Beiträge so gut wie nichts zu tun haben. Also meistens total an meinen Inhalten vorbei.
Und dann kommst Du mir mit völlig unrealistischen Vorschlägen wie diese:

Und.... nicht mehr im Verein zu sein - dann mach doch an deinem Brombachsee (oder wie er heißt)
etwas lose...egal was. Den FKK-Bereich attraktiver gestalten, "Werbung" platzieren, egal was. Ich


Was für Fakten bringst du mir denn da?
Ich dagegen habe einen Menge Fakten gebracht, die zeigen, daß Dein Vorschlag völlig irrelevant ist.

Ich habe ja nicht nur diesen einen Satz geschrieben, den du angeprangert hast:

Und wie stellst Du Dir das vor? Soll ich lauter Werbeplakate aufhängen? Und mit welchem Inhalt denn? (...)


Der Rest ist dann wohl wieder unter deinem Tisch gelandet. Sowie die meisten Argumente von mir und auch Fakten und Fragen.

WAs das Mobbing gegen mich angeht, machst Du ja nicht allein, sondern sämtliche anderen zusammen.
Und welche ca 10 Leute, die damit gemeint sind, ist ja inzwischen so offensichtlich, daß ich die nicht mehr aufzuzählen brauche.

norbert ist der einzige, der den Sachverhalt einigermaßen gut beschrieben hat und anscheinend auch verstanden hat.
Auch die Feststellung, daß 10 User immer wieder widersprechen.
Die auf Zitierfehler hinweisen, auf inhaltlichen Einheitsbrei, Wikipedia Zitate, Erfahrungsberichte von vor 50 Jahren, Vereinsproblematik, Schamhaarfrisuren und die Sexualisierung der FKK als Anfang alles übels anzweifeln wollen....
Und damit immer wieder Öl ins Feuer gießen und den Streit am laufen halten.
Teilweise auf Kindergartennivea, da ihr euch dem Niveau des Streitpartners anpasst.
Wobei der letzte Teil des Satzes auch wieder gegen mich geht, da ich mit Sicherheit kein Kindergartenniveau habe - im Gegensatz du diesen 1o Mobbern, die teilweise noch weit darunter liegen. ( eben eher wie ein Hühnerhaufen wirken)

 
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Re: Warum es kaum Werbung für FKK gibt

Beitrag von Mecki » Do 11. Okt 2018, 22:45

@ Seelöwe

dein Hinweis vor ein paar Tage, "es mache keinen Sinn"...sinngemäß von dir angeführt..., trifft
zu. Das Thread ist durch....weil jeder Versuch scheitert, wieder zum Thema zurückzukehren.

Ein totes Pferd zu reiten? Nein!

 
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Re: Warum es kaum Werbung für FKK gibt

Beitrag von Campingliesel » Do 11. Okt 2018, 23:16

Da scheint es schon wirklich komische Vereine zu geben, wenn man nur am Schwimmbad nackt sein darf. Sport nur bekleidet gemacht wird.
Allerdings weiß ich nicht, was man gegen Liegestühle haben kann, denn die hat doch wohl jeder. Und Trainingsanzüge oder Freizeitanzüge oder wie immer man die nennen mag, zieht man doch auch nur an, wenn es zu kühl ist, um nackt zu sein. Bademäntel wohl auch eher, wenn man abends vom Duschen kommt, oder falls es eine SAuna gibt, vlt auch danach.
Sichtschutzhecken können auch sinnvoll sein, um seine Ruhe zu haben und um eben das Gelände abzugrenzen. Jeder Haus- und Grundbesitzer hat Hecken und Zäune um sein Grundstück und Garten, warum also nicht auch ein FKK-Gelände?
Auch jeder Campingplatz ist eingezäunt und auch teilweise mit Hecken abgegrenzt.

Ich mag es nur nicht, wenn jede Parzelle eine Sichtschutzhecke hat, daß man nicht mal seinen Nachbarn sehen kann. So entwickelt sich auch kein Kontakt zu den Nachbarn.

 
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Re: Warum es kaum Werbung für FKK gibt

Beitrag von Campingliesel » Do 11. Okt 2018, 23:22

Mecki hat geschrieben:@ Seelöwe

dein Hinweis vor ein paar Tage, "es mache keinen Sinn"...sinngemäß von dir angeführt..., trifft
zu. Das Thread ist durch....weil jeder Versuch scheitert, wieder zum Thema zurückzukehren.

Ein totes Pferd zu reiten? Nein!


Dann hättest Du Dir die Beiträge von gestern um 12:29 und 15:16 aber auch sparen können. Gehörten nämlich auch nicht zum Thema.

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Re: Warum es kaum Werbung für FKK gibt

Beitrag von Nudi » Fr 12. Okt 2018, 11:33

494 Beiträge, weiß denn irgendjemand noch worum es hier anfangs ging? Der 500. Beitrag sollte gefeiert werden. Zum 1000. schaue ich mal wieder rein. Bis dahin viele Grüße. :D

Nudi
`tschuldigung, steht ja oben. Aber der ganze Tread ist bestimmt keine werbung für FKK. :(

 
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Re: Warum es kaum Werbung für FKK gibt

Beitrag von Campingliesel » Fr 12. Okt 2018, 11:38

Nudi hat geschrieben:494 Beiträge, weiß denn irgendjemand noch worum es hier anfangs ging? Der 500. Beitrag sollte gefeiert werden. Zum 1000. schaue ich mal wieder rein. Bis dahin viele Grüße. :D

Nudi



Im Titel steht es ja, aber es gibt halt viele Gründe dafür. Nur wurden die noch nicht gefunden. Und jeder glaubt was anderes. Und manche wissen alles besser.

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Re: Warum es kaum Werbung für FKK gibt

Beitrag von Nudi » Fr 12. Okt 2018, 13:32

... dann sucht mal schön weiter. :mrgreen:
Wer gibt mir Nachricht, wenn der 1000. Beitrag erscheint. :?:
MfG Nudi

Noch watt, hast nur teilzitiert - Absicht?

 
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Re: Warum es kaum Werbung für FKK gibt

Beitrag von Campingliesel » Fr 12. Okt 2018, 13:40

Nudi hat geschrieben:... dann sucht mal schön weiter. :mrgreen:
Wer gibt mir Nachricht, wenn der 1000. Beitrag erscheint. :?:
MfG Nudi

Noch watt, hast nur teilzitiert - Absicht?


Nein, hat sich nur überschnitten.

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Re: Warum es kaum Werbung für FKK gibt

Beitrag von BOeinNackter » Fr 12. Okt 2018, 13:56

Zum Thema.
Ich finde es schade, dass mein Verein wenig für FKK wirbt. Stattdessen steht auf der Internetseite immer wieder etwas davon, dass man nur nackt sei, wenn es angebracht sei und man sich sonst angemessen kleide. Es wird auch klar mitgeteilt, dass man Sport nur in Sporkleidung treibe, was nicht ganz stimmt. Werbung für FKK und den Verein könnte ja die Möglichkeit, auf unserem Gelände, immer und überall ungestört nackt sein zu können nach vorn stellen.
Wenn jetzt aber diese Aussage nach vorn kommt, im Internet, auf Faltblättchen, in Pressemitteilungen, könnte es Probleme mit Mitgliedern geben, die die alten Aussagen weiterhin vertreten. Kann eine Werdeaussage nur so weit gehen, wie sich die Situation in einem Verein darstellt?
Eigentlich ist also zuerst eine Klärung innerhalb der werbenden Gruppe nötig.
Ein anderes Problem ist die Unlust vieler Mitglieder an neuen Mitgliedern. Man ist traurig, dass die eigenen Kinder nicht mehr kommen und findet an den Neuen kein gutes Haar. Deshalb wird auch jede weitere Werbung für unnötig erklärt, u.a. mit dem Argument, die Neuen würden den reinen Naturismus verwässern. Bei so vielen Bekleideten auf dem Gelände werden fast ausschließlich neue Mitglieder kritisiert, wenn sie mal was anhaben. Ich bin immer wieder überrascht, wie verbreitet solches Denken ist. Ich glaube inzwischen, dass es so in vielen vereinen aussieht. Die Entwicklung ist auch nicht neu. Die Entwicklung zur Sportkleidung ging schon in den 1980ern los.
Ich versuche in und ausserhalb des Vereins für meine Sicht zu werben. Mein wichtigstes Anliegen ist der Tanz, bei dem man nackt sein kann, was einen Kontrast zu den anderen Bewegungsangeboten darstellt.

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Re: Warum es kaum Werbung für FKK gibt

Beitrag von Aria » Fr 12. Okt 2018, 14:28

Campingliesel hat geschrieben:Und warum macht es keinen Sinn, aus früheren Zeiten zu erzählen, wo alles offensichtlich gut funktioniert hat? Warum soll keiner dazu fähig sein, sein Hirn mal zum Umdenken zu bewegen, wenn offensichtlich heute vieles falsch läuft, daß ganze Generationen von jungen Leuten fehlen? Nur weil der angeblich neue Zeitgeist falsche Vorstellungen beinhaltet?
Jede Zeit hat ihre Besonderheiten: Die 20 Jahre zwischen Mitte 1960er und Mitte 1980er waren geprägt durch Liberalismus, durch Aufbruchsstimmung auf allen gesellschaftlichen Ebenen. Die von christlichen Kirchen propagierte und den bundesdeutschen Gerichten verteidigte Moral, wonach sich Nacktheit in der Öffentlichkeit nicht ziemt, wurde vor allem von jungen Menschen – u.a. auch mit dem Slogan „Unter den Talaren – Muff von 1000 Jahren“ – zurückgewiesen bzw. ignoriert: Man badete an Flüssen und Seen nackt und fuhr nach Frankreich und Jugoslawien in die FKK-Badeorte – und erzählte freimütig davon jedem, ob der es hören wollte oder nicht.

Doch danach kam die Reaktion, sprich diejenigen, die bei den vielen Reformen schon damals nur widerwillig mitgemacht haben, setzten sich nach und nach durch. Helmut Kohl traf mit seinem Spruch von der „geistig-moralische Wende“, die nun nötig sei, den sich wandelnden Zeitgeist und wurde Bundeskanzler. Die Restauration ist seitdem aktiv, bald wird man nur noch hinter der vorgehaltenen Hand und nur ausgewählten Personen gestehen können, dass man FKK-Anhänger ist.

Selbst in diesem Forum gibt es etliche, die berufliche Nachtteile befürchten, wenn es im Kollegenkreis bekannt würde, dass sie FKK-Anhänger sind. Die öffentliche Nacktheit ist igitt, ist mittlerweile etwas, die nur noch die Alt-68er praktizieren, die dafür von den jüngeren Generationen milde belächelt werden.

Milde über FKK-ler lächeln, das tun auch die meisten Dokumentationen in Presse und Fernsehen. Weil sie von Leuten verantwortet werden, die einem anderen Zeitgeist unterworfen sind als es die Leute waren, über die sie berichten.

Neulich war ich in Dresden und besuchte dort auch das Hygiene Museum, wo sehr anschaulich dargestellt wird, wie sich Sitten und Gebräuche im Bezug zum menschlichen Körper im Laufe der Zeiten änderten. Aber das, was wir derzeit erleben, war praktisch immer präsent, lediglich ab und zu kurz unterbrochen durch etwas liberalere Haltung der Gesellschaft. In einer dieser Phasen war es z.B. möglich, von zuhause nackt oder nur wenig bekleidet ins Badehaus zu gehen. Das war nachdem die Kreuzfahrer die Badesitten des Orients ins Abendland brachten. Sie brachten auch die Sitte mit, sich der Körperhaare zu entledigen, was zur Zeit der alten Römer auch in Europa üblich war, danach aber in Vergessenheit geriet, weil die Beschäftigung mit dem eigenen Körper, und hier vor allem mit den Geschlechtsteilen als Versuchung zur Masturbation gewertet wurde. Der Kirchenlehrer der Spätantike „Augustinus erklärte, ein Bad pro Monat sei gerade noch mit dem christlichen Glauben zu vereinbaren. Mönche sollten am besten überhaupt nur vor Ostern und Weihnachten in die Wanne steigen.“ (Quelle: Wikipedia) Aber auch protestantische Länder haben ihre Tabus: Während in vorwiegend katholischen Ländern wie Italien und Frankreich das Bidet zur Standardausrüstung des Badezimmers gehört, ist es in Deutschland, England und USA fast unbekannt, denn in diesen Ländern (galt) sein Gebrauch als „unanständig“.

Leider können wir heute aus dem Orient keine Hilfe dazu erwarten – eher das Gegenteil, weil jetzt dort, wie früher bei uns, die sog. Geistlichkeit das Sagen hat.

Was zu tun wäre, um die gegenwärtige Krise der FKK-Bewegung zu überwinden helfen, habe ich bereits in einem früheren Beitrag gesagt.

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