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Was FKK ist und nicht ist

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Re: Was FKK ist und nicht ist

Beitrag von Bummler » Mi 12. Sep 2018, 08:57

norbert hat geschrieben:Er hatte seine Gründe, sich davon zu machen.


Ich hätte auch etliche. Vielleicht ist es wirklich mal an der Zeit sich davon zu machen.
Der Ton ist freundlicher geworden, aber die Freikörperkultur beliebig.
Alles was nackt ist und alles was vier Beine hat ist jetzt Freikörperkultur,
ich glaube ich gehe lieber arbeiten, als mir diesen Schwachsinn weiter anzutun.

Puistola in allen Ehren, aber wenn eine Nutte, die womöglich via Menschenhandel zur Prostitution gezwungen wurde, FKK macht, wenn sie nackt anschafft, dann ist bei mir eine rote Linie überschritten.

Dann macht FKK alleine, ohne mich.

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Re: Was FKK ist und nicht ist

Beitrag von hajo » Mi 12. Sep 2018, 09:22

Tim007 hat geschrieben:
hajo hat geschrieben:Eine Fledermaus hat vier Beine.


Die Diskussion ist eröffnet.

Was für eine Diskussion?

Flügel im Sinn derer der Vögel hat sie nicht.
Flughäute zwischen den - nah? - BEINEN...

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Re: Was FKK ist und nicht ist

Beitrag von Tursiops » Mi 12. Sep 2018, 09:43

Ich denke mal FKK ist wie der Name sagt Rumhampeln und sportliche Betätigung, früher nackt heute immer mehr angezogen und im Wettkampf und im Verein. Eingeführt um Nudismus zu Zeit der Nazidiktatur erlaubt zu bekommen und heute wegen Vor und zurückeilendem Gehorsam weitegeführt und bis zur Perversion getrieben. Deshalb werden die Anhänger dieser Art von Nacktheit wohl auch immer weniger. Ich hätte auch kaum Interesse an so etwas. Früher am Strand von Prerow war man einfach nackt und amüsierte sich ohne Zwänge und Körperertüchtigende Ziele und war entspannt und Froh. Heute muß alles mit Verbänden Dachverbänden Zahlmeister Schriftführer u.s.w getan werden. Das ist ungefähr so ähnlich wie Monopoly spielen wo einer nach jedem Zug das Anleitungsheft hervorholt und viertelstündlich die Regeln neu auslegt diskutiert und zusammenstellt. Hat keiner Spass dran.

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Re: Was FKK ist und nicht ist

Beitrag von Campingliesel » Mi 12. Sep 2018, 10:12

Tursiops hat geschrieben:Ich denke mal FKK ist wie der Name sagt Rumhampeln und sportliche Betätigung, früher nackt heute immer mehr angezogen und im Wettkampf und im Verein. Eingeführt um Nudismus zu Zeit der Nazidiktatur erlaubt zu bekommen und heute wegen Vor und zurückeilendem Gehorsam weitegeführt und bis zur Perversion getrieben. Deshalb werden die Anhänger dieser Art von Nacktheit wohl auch immer weniger. Ich hätte auch kaum Interesse an so etwas. Früher am Strand von Prerow war man einfach nackt und amüsierte sich ohne Zwänge und Körperertüchtigende Ziele und war entspannt und Froh. Heute muß alles mit Verbänden Dachverbänden Zahlmeister Schriftführer u.s.w getan werden. Das ist ungefähr so ähnlich wie Monopoly spielen wo einer nach jedem Zug das Anleitungsheft hervorholt und viertelstündlich die Regeln neu auslegt diskutiert und zusammenstellt. Hat keiner Spass dran.

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Also da muß ich schon mal widersprechen.
FKK hat mit Rumhampeln nichts zu tun. Steht auch gar nicht so im Namen drin.
Heute nicht mehr, sondern eher viel weniger im Verein, denn die Vereine leiden sehr unter mangelndem Nachwuchs. Und das schon seit ca 30 Jahren. Außerdem gibt es ja heute sehr viele Möglichkeiten, ohne Verein an Seen oder Flüssen FKK zu machen, was so manchen Verein überflüssig macht. Diese haben dann nur eine Chance, wenn sie sich auch für Tagesgäste öffnen.
Dieses völlig Entspannte war nicht nur in Prerow so, sondern an jedem FKK-Campingplatz, weil eben niemand Angst vor sexuellen Anbaggereien oder Übergriffen zu haben brauchte. Aber es wurde und wird auch viel Sportliches angeboten, aber nur zum Spaß und Erholung, Ausgleich und ohne Wettkampfstress.
In der DDR gab es sicher keine Verbände und Vereine, aber in der BRD sehr wohl. Und zwar fast ausschließlich im Binnenland. Ausnahmen waren im Nordseebereich und an manchen großen Seen wie Bodensee, Chiemsee. Daß es heute auf ehem. DDR-Gebiet auch Vereine gibt, kam erst nach der Wende, weil eben "Wessis", die da mal "Ordnung schaffen" wollten, damit angefangen haben.

Es scheint wirklich so zu sein, daß ehem. DDRler eben immer noch nur diese damalige FKK-Freiheit kennen und alles andere für ungewohnt halten.
Die heutige Prüderie entstand nun mal durch die Sexualisierung ab ca den 90er Jahren und diejenigen, die FKK mit öffentlichen Sex gleichsetzen, fördern diese Prüderie sehr. Und das Internet tut ja sein Bestes dazu.

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Re: Was FKK ist und nicht ist

Beitrag von Tursiops » Mi 12. Sep 2018, 10:22

Es ging ja darum was FKK ist. Und es ist eben Körperkultur sprich Sport und wenn du dir mal die Vereinszeitschrift durchliest stellt man fest das es AUSSCHLIEßLICH um Sport geht. Ich werde mich zwar in so einem Vereinsgelände mal umsehen, mehr aber höchstwarscheinlich nicht zumal unser Verein hier in Wuppertal ja auch nicht den besten Ruf hat. Wenn ich schon beim Aufschlagen olympische Ringe Disziplinen und Wettkämpfe ohne Ende sehe dann ist das zwar FKK kann mir aber gestohlen bleiben. Jeder dem ich dieses Heft zeige legt es nach 20 Sekunden wieder aus der Hand - zu recht. Das hat mit Prüderie Sex oder sowas nicht das geringste zu tun. Man will in fröhlicher Runde nackt sein, sonst nichts auch wenn das nichts mit FKK zu tun hat. Die Vereine und Verbände stammen ja wohl alle noch aus der Nazizeit und haben sich dann bis heute noch gehalten.

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Re: Was FKK ist und nicht ist

Beitrag von Campingliesel » Mi 12. Sep 2018, 11:09

Tursiops hat geschrieben:Es ging ja darum was FKK ist. Und es ist eben Körperkultur sprich Sport und wenn du dir mal die Vereinszeitschrift durchliest stellt man fest das es AUSSCHLIEßLICH um Sport geht. Ich werde mich zwar in so einem Vereinsgelände mal umsehen, mehr aber höchstwarscheinlich nicht zumal unser Verein hier in Wuppertal ja auch nicht den besten Ruf hat. Wenn ich schon beim Aufschlagen olympische Ringe Disziplinen und Wettkämpfe ohne Ende sehe dann ist das zwar FKK kann mir aber gestohlen bleiben. Jeder dem ich dieses Heft zeige legt es nach 20 Sekunden wieder aus der Hand - zu recht. Das hat mit Prüderie Sex oder sowas nicht das geringste zu tun. Man will in fröhlicher Runde nackt sein, sonst nichts auch wenn das nichts mit FKK zu tun hat. Die Vereine und Verbände stammen ja wohl alle noch aus der Nazizeit und haben sich dann bis heute noch gehalten.


Welche "die" Vereinszeitschrift meinst Du? Es ist ja nicht jede gleich. Außerdem: Worüber sollte eine Vereinszeitschrift denn sonst berichten, wenn nicht am ehesten über sportliche Aktivitäten? Sicher stehen auch noch andere Ereignisse wie Feste etc. drin. Aber daß ansonsten alle schön entspannt nackt sind, sich erholen, schwimmen etc. braucht man ja wohl kaum da reinzuschreiben.
Außerdem wird niemand gezwungen, überall mitzumachen. Normalerweise jedenfalls. Also ich kenne oder kannte keinen solchen Verein, der das so verbissen gehandhabt hat. Es gab damals für Kinder die ähnlichen Leichathletik-Wettkämpfe wie in der Schule, die aber vor allem Spaß gemacht haben. Außerdem gab es mal so ein FAmilien-Wettschwimmen je nach Konstellation der Familie. Und es gab 1x im Jahr ein Volleyballturnier zwischen den bayrischen Vereinen, wo es aber auch nicht um Pokale ging, sondern darum, auch mal die anderen Vereine und Leute kennenzulernen. Außerdem war Volleyball sehr beliebt.

Auch wenn manche Vereine noch aus der Vorkriegszeit stammen können, aber die Mitglieder sind längst andere Leute und der Zweck und Inhalt, Zeitgeist auch längst ein anderer. Die ersten Vereine wurden ja schon vor 120 Jahren gegründet, aber von diesen Leuten lebt ja längst keiner mehr. Und der Zeitgeist hat sich ja wohl auch geändert.
Wieviel Fußballvereine doer Turnvereine stammen auch schon aus der Zeit vor dem 1. Weltkrieg? Aber keiner wird ja wohl behaupten wollen, daß die Besetzung des heutigen Vereins noch irgendwas mit den Gründungsmitgliedern gemeinsam hat. Oder mit der praktischen Umsetzung.

 
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Re: Was FKK ist und nicht ist

Beitrag von Mecki » Mi 12. Sep 2018, 11:50

@

wer ist denn verantwortlich, wenn es innerhalb von Vereinen nicht (mehr) rund läuft? Es bleibt zudem
die Frage, warum es nicht (mehr) rund läuft. Dass Nachwuchs fehlt, ist ein Symptom - keine Ursache
der Problematik.

Wenn aber verknöcherte Ansichten in Vereinen immer noch und immer wieder hochgehalten werden,
um Traditionen nachzuhängen, muss sich nicht wundern, wenn wankelmütige Mitglieder den Verein
verlassen, Nachwuchs-Sorgen ihre Kreise ziehen.

Jeder bisher gestandene Verein geht den Bach runter, wenn nicht zeitgemäße Aktualisierung der Interessen
erfolgt, OHNE den Boden der Satzung verlassen zu müssen. Der Satzung Genüge tun.... und doch immer wieder auf den aktuellen Stand von Entwicklungen eingehen - was nicht heißt, ALLES mitmachen zu wollen,
zu müssen.

Ja.... die "alte Garde" von Vereins-Oberen sind vielfach Paragraphen-Reiter. Nach dem Motto: "Das haben
wir immer schon so gemacht!", wird Vereinsleben der "alten Garde" gelebt....wohin das führen kann - Schließung von Vereinen....und das betrifft nicht nur FFK-Vereine.

An eine Angleichung von Satzungen will so schnell (das ist auch gut so) niemand ran - es braucht dafür Mehrheiten...einfache Mehrheit reicht meist nicht aus. Allerdings....was steht im Vordergrund solcher Gedanken - das weitere Verfolgen von "Das haben wir immer schon so gemacht!", oder das Interesse am Fortbestand eines Vereins? Leider überwiegen oft persönliche Eitelkeiten/Animositäten der "alten Garden", die für Innovation nun mal nicht immer zu haben sind. Da sich "normale" Vereinsmitglieder oft gar nicht mit Satzung- und Regelwerk beschäftigen (wollen), spielt die "alte Garde" meist mit dem Unwissen: "Steht so und so in der Satzung!", obwohl evtl. gar nichts darüber "festgeschrieben" ist.

Dass das übergeordnete Vereinsrecht gewisse Satzungsänderungen vorschreibt, sei am Rande erwähnt. In dem Zug über eine Nivellierung einer Satzung nachzudenken - der "alten Garde" ist das oft viel zu viel Arbeit.

"Et hätt noch immer jot jejange!"

in gewissen Weise stimmt das....aber moderne Vereinsführung ist etwas anderes - denn es zeigt sich immer wieder, dass in anderen Vereinen gewisse Probleme eben NICHT auftreten...und es meist Hausgemachte sind.... wegen knöcherner Vereins-Oberen!

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Re: Was FKK ist und nicht ist

Beitrag von Campingliesel » Mi 12. Sep 2018, 12:23

@ Mecki: und welche konkreten Verbesserungen würde dann deiner Meinung nach wieder Nachwuchs in den Vereinen fördern?
Du schreibst zwar viel, was alles falsch läuft, aber machst keine konkreten Vorschläge für Verbesserungen.

 
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Re: Was FKK ist und nicht ist

Beitrag von Mecki » Mi 12. Sep 2018, 12:55

@

kann ich die "Innereien" der verschiedenen Vereine kennen? Nein.
Jeder Verein wird anders geführt, weil die Führungsriege individuell arbeitet.
Und wenn FKK-Verein A funktioniert, FKK-Verein B überhaupt nicht funktioniert - was soll da
an Vorschlägen kommen, Verein B wieder auf Vordermann zu bringen? Vereinsstrukturen
nicht zu kennen, lässt einen Vorschlag wie eine Seifenblase platzen. Gehen Probleme von
Personen aus - Eitelkeiten/Animositäten/Selbstsucht - ist das etwas anderes, als wenn der
Ablauf im Verein hakt...durch evtl. organisatorisches Chaos. Oder aber... eine gesamte
Vereinsführung hat NULL Ahnung, was sich meist erst herausstellt, wenn sie wirklich gefordert
wird.

Hier in der Region gehen z. B. Sportschützenvereine "am Stock", schließen reihenweise.

In anderen Regionen erleben Sportschützenvereine eine Renaissance - Schießstände werden
von Grund auf renoviert, der Zulauf in den Verein ist unglaublich, usw.

Wer in Zeiten des Erfolges nicht weiter am Image arbeitet, ....

....und kann jeder FKK-Verein von sich behaupten, am eigenen Image permanent getüftelt zu haben?

Dazu kommt..... Vereinsleitung zu haben, heißt auch, Verantwortung zu haben....dem Verein gegenüber,
dem Vereinsrecht gegenüber, den Finanzen gegenüber, und und und.

Also.... Vorschläge von außen zu geben, wie sich ein Verein besser aufstellen könnte - geht gar nicht.
Das muss schon aus den eigenen Reihen kommen.

Und.... Vereinsleben bedeutet etwas - sich als Vereinsmitglied auf gar keinen Fall bedienen zu lassen.
Wer den Hintern hinterhergetragen haben möchte, bleibt dem Verein am besten gleich fern. ;)

 
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Re: Was FKK ist und nicht ist

Beitrag von Tim007 » Mi 12. Sep 2018, 13:21

Bummler hat geschrieben:Puistola in allen Ehren, aber wenn eine Nutte, die womöglich via Menschenhandel zur Prostitution gezwungen wurde, FKK macht, wenn sie nackt anschafft, dann ist bei mir eine rote Linie überschritten.



Das stimmt.
Für mich auch.

FKK ist sinnvoller als je zuvor.
Weg vom Schreibtisch, hin zur Natur.

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