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Moderne Definition von FKK

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Re: Moderne Definition von FKK

Beitrag von Campingliesel » Di 13. Feb 2018, 22:56

Seesternchen hat geschrieben:Ich verstehe die ganze Diskussion nicht.

Warum nicht einfach Spaß am Nackt sein haben?

Vielleicht bin ich auch zu jung und naiv


Laß Dir nur nicht einen solchen Unsinn einreden oder rede Dir das nicht noch selber ein.

Mir wurde ja auch schon gesagt, daß ich zu einfach denke. Aber warum auch kompliziert, wenn es einfach auch geht?

Manche Männer brauchen das anscheinend, aus einfachen Dingen eine Wissenschaft zu machen. Und am Ende kommt ja nichts anderes dabei raus als das, was wir schon längst gewußt haben. Da kann man doch nur darüber lachen.

 
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Re: Moderne Definition von FKK

Beitrag von Eule » Mi 14. Feb 2018, 01:10

@ Hans H.
Eule hat geschrieben:
@ Hans H.
"Nackte Freizeitbeschäftigung und Erholung, das bedeutet zum Beispiel Baden, Sonnen oder Ruhen in der Natur sowie Sport und Geselligkeit ohne Kleidung, soweit es die Witterungsbedingungen zulassen, sowohl in Bereichen, die für FKK ausgewiesen sind, als auch an anderen Orten, in denen dies mit angemessenem Respekt den anderen Menschen gegenüber möglich ist."
Mit dieser deiner Definition sperrst du die FKK-Aktivitäten auf die hierfür zugelassenen Flächen ein. Das wäre ein Rückschritt zu der heutigen Situation. Weiter würdest du den Wunsch einiger User zuwider laufen, die gerne in ihrem alltäglichen Leben sich unbekleidet bewegen und tätig sein wollen.
Ich meine nicht, dass das so aus meinem Text herauszulesen ist, wenn Du auch den letzten zitierten Satz berücksichtigst.
Am Anfang deiner Begründung setzt die die Grenzen, in denen diese deine Definition gelten soll. Der Schlusssatz wird daher ebenfalls nur innerhalb dieser Grenzen gesehen und verstanden. Den räumlichen Bereich hast du offen gelassen. Ja, das habe ich gesehen. Ich halte trotzdem diese Formulierung für sehr gefährlich, weil hier eine Einengung der dem unbekleidetem Leben zuzubilligen Flächen möglich wäre. Weiter hast du den Raum für die Aktivitäten nur auf den Raum Freizeitbeschäftigung und Erholung gelegt. Somit ist der Raum für das Alltagsleben ausgeschlossen.
Ich habe gelernt, wie Verwaltungsmenschen solche Aussagen lesen und eben auf die Gefahr hingewiesen, die diese deine Formulierung hervorrufen könnte und sicher auch wird.


@ Zett
Die Frage der Entwicklung und Auslegung des Strafrechts ist nicht Gegenstand dieses Threads. Lenke doch bitte nicht von deinem eigenen Thema ab.


@ Bummler
Du hast den Unterschied zwischen der Aussage von Aria und der INF richtig erkannt. Aria beschreibt eine Zielsetzung, die so noch nicht erreicht ist. Für den INF kann dieses in den Satzungen als fester Bestandteil aufgenommen werden. Denn ein Verein kann ein bestimmtes unerwünschte Verhalten als ein Ausschlusskriterium formulieren. Im nicht organisierten FKK-Leben geht dieses nicht und daher möchte ich Arias Formulierung mit der Zieldefinition unterstützen.
Weiter würde ich hier die Aussage "gemeinschaftlichen Nacktheit" in "praktizierten Nacktheit" ändern, um so eine allgemeinere Aussage herzustellen.


@ Seelöwe
Also ich als älterer verstehe das auch nicht, ich habe hier schon mehrfach gefragt, wofür die Definition verwendet werden soll und was sie bewirken soll -ohne Antwort.
Ich habe hier schon mal ausgeführt, dass die hier zu findende Definition jedem User eine Hilfestellung geben soll, den Begriff "FKK" von seinem Missbrauch durch das Rotlichtmilieu abzugrenzen und zu verteidigen. Die Notwendigkeit hierzu hat sich schon zum Beginn dieses Threads und in ähnlichen Threads gezeigt.
Eine Definition schränkt weder das individuelle "FKK-Leben" ein noch wird man hierzu zu einem bestimmten Verhalten gezwungen oder genötigt. Es geht wirklich nur darum, eine Definition zu finden, unter der sich alle oder eine Mehrheit wiederfinden können.
Auch halte ich es für legitim, sich mal Gedanken über eine Neufassung oder Anpassung des "FKK-Begriffs" zu diskutieren.


@ alle
Jetzt habe ich wieder eine Vielzahl von Beiträgen gelesen, die sich mit der Person von Zett beschäftigten, zur Sache selbst jedoch nichts beitrugen. :evil: Weiter wurden wieder Beiträge hier eingestellt, die den Diskussionsstand hier nicht berücksichtigten. :roll: Ich frage mich, warum können die User, die mit diesem Thema nichts anfangen können, nicht einfach mal lesend abwarten und beobachten, wie sich diese Diskussion weiter entwickelt. Ich empfinde die Beiträge, die nichts zur Sache beitragen, wirklich nur als störend und als Schrott. Die Beiträge sollten sich hier wirklich nur um das Thema zum Inhalt haben und keine persönlichen Angriffe oder Erklärungen von einem Unverständnis zum Thema.


@ Kantianer
Dein Hinweis auf Kant und Strindberg finde ich für den Kulturbegriff richtig und zutreffend. Hier möchte ich es jedoch nicht zu sehr auf ein Gesetzesverständnis und -bedeutung abstellen. Eine Definition ist allgemein nur eine Beschreibung eines Sachgegenstandes.
Die Frage der Moralität ist sehr wichtig. Hatte man es Anfang des 20. Jahrhundert mit dem Begriff des "Lichtkleides" zu händeln versucht, so versuchen wir es heute mit dem Begriff der "Natürlichkeit". Denn das, was die Natur uns vorgibt, kann nicht unmoralisch sein.
Kann man noch von einer Kultur sprechen oder schreiben, wenn von außen die Rahmbedingungen festgelegt werden?
Ja, aber nur im Sinne einer speziellen Kultur. Hier soll die Arbeitskultur oder die Diskussionskultur als Beispiele genügen.

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Re: Moderne Definition von FKK

Beitrag von easyme » Mi 14. Feb 2018, 02:16

Ja Zett, Argumente gegen meinen Eintrag hast Du nicht und versuchst mich Mundtod zu machen mit Sachen wie Du bist neu hier. Damit entlarfst Du dich selbst. Dass Alle über dich lachen entgeht dir anscheind.

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Re: Moderne Definition von FKK

Beitrag von Seelöwe » Mi 14. Feb 2018, 09:27

@Eule

Ich verstehe deine Intention und deine Zielsetzung bei der Ausarbeitung einer Defintion - denke ich - gut und kann da auch mitgehen. Klar sollte man sich dem Missbrauch speziell der Abkkürzung „FKK“ widersetzen, aber wie? Auch andere Begriffe wie „Sauna“, „Erotik“, „Tantra“ werden gern von der Rotlichtbranche missbraucht, ohne dass jemand wirksam dagegen vorgehen kann. Eine umfassenderes „Regelwerk“ als Defintion hilft meiner Meinung nach da auch nicht weiter.

Ich sehe aber bei @Zett da eine völlig andere Inention, die ich nicht akzeptieren kann. Unter anderem aus seinem Beitrag vom 13. Februar 17:19 lese ich ganz klar heraus, dass er mit seiner sehr speziellen Defintion ein Regelwerk aufsetzen will, das dazu dienen soll, andere (hier) auszugrenzen und abzuwerten, indem er ihnen das Recht abspricht, sich als „FKKler“ zu bezeichnen. Mag sein, dass er in seiner Jugend viele solche diktatorischen Definitionen erlernen und befolgen musste, doch wir leben jetzt in einer pluralistischen Demokratie (ich will aber damit jetzt keine Ossi-Wessi-Diskussion anzetteln).

Wie ich schon in mehreren Beiträgen geäußert habe, werde ich eine diktatorische, regelsetzende, „bestimmende“ Definition von FKK, insbeondere die von @Zett vorgestellte, nicht akzeptieren. Ich freue mich aber, dass du offenbar auch eher eine beschreibende, pluralistische, freiheitliche Definition im Sinne einer modenen Kultur und Gesellschaft anstrebst.

Grüße vom Seelöwen

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Beitrag von holgi-w » Mi 14. Feb 2018, 10:28

Seelöwe hat geschrieben:(...) Die Hoffnung stirbt zuletzt ... (...)


Ja. Aber sie stirbt! ;)

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Re: Moderne Definition von FKK

Beitrag von Bummler » Mi 14. Feb 2018, 10:50

holgi-w hat geschrieben:
Seelöwe hat geschrieben:(...) Die Hoffnung stirbt zuletzt ... (...)


Ja. Aber sie stirbt! ;)


Was ist eigentlich schlimmer?
Wenn etwas stirbt oder wenn etwas verboten wird?

 
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Re: Moderne Definition von FKK

Beitrag von Campingliesel » Mi 14. Feb 2018, 11:29

Eule hat geschrieben:Ich habe gelernt, wie Verwaltungsmenschen solche Aussagen lesen und eben auf die Gefahr hingewiesen, die diese deine Formulierung hervorrufen könnte und sicher auch wird.


Aha, daher weht also der Wind!

Bedenke aber bitte, daß nicht alle FKKler Verwaltungsmenschen sind und daher auch nicht dieses unnötig komplilzierte Verwaltungsdeutsch brauchen.

Ich als "normal" denkender Mensch lese diese Aussage völlig richtig:

Hans.H. hat geschrieben:"Nackte Freizeitbeschäftigung und Erholung, das bedeutet zum Beispiel Baden, Sonnen oder Ruhen in der Natur sowie Sport und Geselligkeit ohne Kleidung, soweit es die Witterungsbedingungen zulassen, sowohl in Bereichen, die für FKK ausgewiesen sind, als auch an anderen Orten, in denen dies mit angemessenem Respekt den anderen Menschen gegenüber möglich ist."


Ganz einfach und klar ausgedrückt! Und da ist gar keine gefährliche Möglichkeit drin, irgendwas falsch zu verstehen. Man kann natürlich immer irgendwo ein Haar in der Suppe finden, wenn man will!
Da wird auch nichts ausgeschlossen oder eingeengt.

Wann denn sonst außer in der Freizeit und zur Erholung sollte man noch "Raum" für FKK haben?

 
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Re: Moderne Definition von FKK

Beitrag von Campingliesel » Mi 14. Feb 2018, 11:39

Hans H. hat geschrieben:@Eichbaum: ja, er hat eine Menge verpasst. Er bildet sich seine eigene Fantasiewelt und stellt diese als Realität in seinen Beiträgen und in seinen Internet-Homepages dar. Dazu passt nur: "Für die Made ist der Käse die Welt" (Zitat: Fritz B. Busch, bekannter Auto-Journalist in den 1960ger Jahren). Außerdem muss er wohl ständig vor Neid platzen, so dass er jede Gelegenheit nutzt, uns alle zu beschimpfen oder zu beleidigen und unsere Beiträge total verfälscht zu zitieren.

Zum Thema: Jetzt habe ich mal die Internetseite http://www.inffni.org/ aufgesucht, weil hier so viel über deren Definition geschrieben wurde. Da steht aber nur:
WHAT IS NATURISM?
"Naturism is a way of life in harmony with nature characterised by the practice of communal nudity with the intention of encouraging self-respect, respect for others and for the environment".

Das reicht doch! Wozu braucht man mehr?

Ansonsten stimme ich voll Eule zu, dass FKK als Überbegriff zu sehen ist, der Nudismus und Naturismus einschließt.

Deshalb können wir Nudismus ganz einfach bezeichnen als:
"Nackte Freizeitbeschäftigung und Erholung, das bedeutet zum Beispiel Baden, Sonnen oder Ruhen in der Natur sowie Sport und Geselligkeit ohne Kleidung, soweit es die Witterungsbedingungen zulassen, sowohl in Bereichen, die für FKK ausgewiesen sind, als auch an anderen Orten, in denen dies mit angemessenem Respekt den anderen Menschen gegenüber möglich ist."

Dann für Naturismus zu dieser Text-Basis die Inhalte des Satzes der INF ergänzen. Das entspricht auch der Sichtweise in Spanien zur Unterscheidung der Begriffe Naturismo und Nudismo / Desnudismo oder französisch Naturisme und Nudisme, denn die Diskussionen dazu findet man auch dort!

Für FKK wäre dann der einleitende Absatz von Eule über die Herkunft voll OK mit dem Anschluss: Heute sub-summiert man unter dem Begriff alle Aktivitäten des Nudismus und des Naturismus - danach könnten die o.g. Erläuterungen für diese beiden Begriffe folgen und das wäre meiner Ansicht nach genug.


Die Sache ist doch ganz einfach: INF ist nunmal eine internationale Organisation. Deshalb wird da in den Erklärungen auch nur von Nudismus und Naturismus gesprochen, aber nicht von FKK. Und warum wohl? Weil das einfach dasselbe ist und weil es in den anderen Sprachen auch kein solches Wort wie Freikörperkultur gibt oder nicht benutzt wird (wie das engliche "free body culture") . In der Definition des DFK, was ja die deutsche Abteilung des INF ist, nimmt man eben dafür den alten Begriff FKK.

Das heißt, daß FKK weder übergeordnet noch abgegrenzt von Nudismus und Naturismus ist, sondern einfach dasselbe bedeutet. Punkt.!

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Beitrag von holgi-w » Mi 14. Feb 2018, 14:45

Bummler hat geschrieben:(...)
Was ist eigentlich schlimmer?
Wenn etwas stirbt oder wenn etwas verboten wird?


Verbote können aufgehoben werden.
Der Tod ist endgültig.
Ich würde somit den Tod als schlimmer einstufen.

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Re: Moderne Definition von FKK

Beitrag von Zett » Mi 14. Feb 2018, 18:58

Seelöwe hat geschrieben:Mag sein, dass er in seiner Jugend viele solche diktatorischen Definitionen erlernen und befolgen musste, doch wir leben jetzt in einer pluralistischen Demokratie (ich will aber damit jetzt keine Ossi-Wessi-Diskussion anzetteln).
Genau das machst Du aber!
Und da Du offensichtlich eine Ossi-Phobie hast - sonst würdest Du nicht solchen Unsinn von Dir geben - will ich Dir mal einen Satz zu Diktatur sagen: Ich habe mich gegen die Diktatur in meinem Land aufgelehnt und dafür 1 Jahr und 4 Monate im Gefängnis gesessen (Nein, nicht in so einem Nobel-Etablissement wie die heutigen bundesdeutschen Gefängnisse), während Ihr arschkriecherischen Wessis vor Euren Chefs gebuckelt habt, damit Ihr Euren Wohlstand feiern könnt. Keinen Finger habt Ihr grumm gemacht, um etwas gegen die Diktatur in Deutschland zu unternehmen! Und von solchen Rotzern muss ich mir anhören, dass ich eine Diktatur will. :mrgreen:

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