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FKK auf Campingparzelle (Dauercamper) eines NichtFKK-Platzes

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Re: FKK auf Campingparzelle (Dauercamper) eines NichtFKK-Pla

Beitrag von Blood Moors » Mi 25. Apr 2018, 14:33

Campingliesel hat geschrieben:Du mußt die beiden Sätze eben mal in dem Zusammenhang sehen, wo ich sie geschrieben habe. Wenn jemand partout keinen Verein gründen will, aus den üblichen Vorurteilen gegen einen Verein heraus, kann er ja einen FKK-Campingplatz gründen. Aber das bedeutet natürlich mehr Aufwand und mehr Genehmigungen, weil das von vornherein eine ganz andere Basis ist.

Bei einem Verein handelt es sich ja schon mal um ein privates Grundstück. Und das muß auch von Anfang an nicht so groß sein, sondern eben nur einigen Leuten Platz bieten. Das kann ganz klein anfangen, wenn man noch nicht weiß, wie das bei den Leuten ankommt und von Interessenten angenommen wird. So hat fast jeder Verein mal angefangen. Natürlich gibt es auch da gewisse Genehmigungen und Zulassungen, aber längst nicht so wie bei einem öffentlichen Campingplatz.
Man kann sich ja auch vorher informieren, bevor man sowas in Angriff nimmt.

Diese Antwort ist an Naivität ja wohl kaum zu überbieten. Einen Campingplatz kann man nicht einfach "gründen". Dafür muss ein Gelände angeschafft oder evtl. auch gepachtet und entsprechend den Anforderungen hergerichtet werden. Es gibt Gelände - z. B. das DLE - die auf Erbpachtbasis angelegt wurden.

Wieso handelt es sich bei einem Verein um ein privates Grundstück? Einen Verein kann man zwar einfach gründen: Einberufung der Gründungsmitglieder, Festlegung der Statuten und Anmeldung zum Vereinsregister. Das kostet nur ein paar hundert Euro. Aber damit haben die Mitglieder noch lange kein Terrain, auf dem sie nackt herumhüpfen können. Es folt dann die gleiche Prozedur wie bei einem komerziellen Campingplatz: Kauf bzw. Pacht eines Geländes, Genehmigungen einholen, herrichten.

in beiden Fällen muss die Infrastruktur stimmen: Verkehrsanbindung, Versorgung mit Wasser, Strom und Gas, Entsorgung der Abwässer usw. Und wie stellst du dir das vor, klein anzufangen? Wenn der Verein ein kleines Grundstück erworben hat, das für den Anfang reicht, sich aber später vergrößern möchte, muss er die Möglichkeit haben, benachbarte Flächen hinzu zu kaufen. Und wenn die nicht zur Verfügung stehen?

Wenn doch nur alles so einfach wäre, wie du dir das Vorstellst. :?

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Re: FKK auf Campingparzelle (Dauercamper) eines NichtFKK-Pla

Beitrag von nordnackt » Mi 25. Apr 2018, 14:57

Vor allem ist es voll am Thema vorbei. Aber mit Anlauf.

 
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Re: FKK auf Campingparzelle (Dauercamper) eines NichtFKK-Pla

Beitrag von riedfritz » Mi 25. Apr 2018, 15:06

Blood Moors hat geschrieben:Wenn doch nur alles so einfach wäre, wie du dir das Vorstellst.
...... dann gäbe es in Deutschland noch viel mehr Camping- und auch mehr FKK-Plätze. Weil FKK-Camper aber nur eine begrenzte Zielgruppe sind, ist es eben einfacher mit einem "normalen" Campingplatz sein Einkommen zu sichern.

Viele Grüße,

Fritz

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Re: FKK auf Campingparzelle (Dauercamper) eines NichtFKK-Pla

Beitrag von ostfriesenpaar » Mi 25. Apr 2018, 16:02

riedfritz hat geschrieben:Weil FKK-Camper aber nur eine begrenzte Zielgruppe sind, ist es eben einfacher mit einem "normalen" Campingplatz sein Einkommen zu sichern.

Nicht unbedingt. Es kann auch umgekehrt sein. Da FKK-Camper eine besondere Zielgruppe sind, kann es genau diese Gruppe sein, die einem Betreiber sein Einkommen sichert.
So ist es auf unserem Campingplatz. Mit 130 Stellplätzen recht groß, aber in einer Gegend, in der kein normaler Campingplatz eine Existenzchance hätte.
In der Umgebung gibt es ansonsten nur kleine textile Bauernhof Campingplätze, wo sich hin und wieder ein Camper verirrt.
Unser Platz jedoch ist relativ gut ausgelastet.

 
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Re: FKK auf Campingparzelle (Dauercamper) eines NichtFKK-Pla

Beitrag von Blood Moors » Mi 25. Apr 2018, 16:30

nordnackt hat geschrieben:Vor allem ist es voll am Thema vorbei. Aber mit Anlauf.

Stimmt, aber das Thema hat sich einfach dahin entwickelt, weil Liesel der Ansicht ist, wer nicht nackt auf seiner Dauercampingparzelle sein kann, solle doch einfach einen Verein gründen. Und wer das nicht möchte könne ja einfach einen FKK-Campingplatz gründen. :lol:

Im Übrigen ist der Kern des Themas ohnehin erledigt.

 
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Re: FKK auf Campingparzelle (Dauercamper) eines NichtFKK-Pla

Beitrag von riedfritz » Mi 25. Apr 2018, 18:36

Ostfriesenpaar hat geschrieben:Nicht unbedingt. Es kann auch umgekehrt sein. Da FKK-Camper eine besondere Zielgruppe sind, kann es genau diese Gruppe sein, die einem Betreiber sein Einkommen sichert.
Will ich nicht abstreiten, dazu müßte man wahrscheinlich auch die Lage und die Anzahl der Dauercamper und Durchreisenden in Betracht ziehen. Auf alle Fälle ist das Betreiben eines Platzes keine leichte Aufgabe, die im Falle eines Vereins nur eine eingeschworene, qualifizierte u. engagierte Truppe leisten kann.

Viele Grüße,

Fritz

 
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Re: FKK auf Campingparzelle (Dauercamper) eines NichtFKK-Pla

Beitrag von Blood Moors » Mi 25. Apr 2018, 19:08

Viele Vereinsplätze werden mittlerweile ja schon mehr oder weniger kommerziell betrieben. Die nehmen auch Kurzzeitcamper auf und haben eine dementsprechende Gebührenstruktur. Vielfach muss man nicht einmal Mitglied in einem anderen Verein sein.

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Re: FKK auf Campingparzelle (Dauercamper) eines NichtFKK-Pla

Beitrag von Nudi » Mi 25. Apr 2018, 22:01

Es gibt "Milchmädchenrechnungen", neuerdings auch "Campinglieselrechnungen" :D
..... meint Nudi

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