Aktuelle Zeit: Di 16. Jan 2018, 14:46

FKK-Freunde.info

Das deutsche FKK-Forum

Harzer Naturistenstieg - Infos und aktueller Zustand

Gemeinsame Aktivitäten wie Treffen, Wandern, Radfahren usw. von lokaler, regionaler oder überregionaler Bedeutung
Benutzeravatar
 
Beiträge: 48
Registriert: 23.12.2014
Wohnort: Salzgitter
Geschlecht: Männlich ♂
Alter: 47

Re: Harzer Naturistenstieg - Infos und aktueller Zustand

Beitrag von cooly1970 » Do 2. Feb 2017, 18:41

Freu mich schon auf den 01.05.2017 !!!

Da der er dies' Jahr auf einen Montag fällt, ist es zumindest eine Überlegung wert, schon am WE anzureisen ;-) Mal schau'n... :-)

Btw: Der relativ gute Anfahrtsweg (letzen 5 km) war DIE positive Überraschung der Wanderung 2016;
Btw2: Dass der Wasserstand des Stausees im Spätsommer/Frühherbst so niedrig ist, dass die offizeille Nackbadestelle nicht nutzbar ist, kann ich -leider- bestätigen... aber meist laden dann die Temeraturen nicht mehr zum Baden ein ;-)

Benutzeravatar
 
Beiträge: 48
Registriert: 23.12.2014
Wohnort: Salzgitter
Geschlecht: Männlich ♂
Alter: 47

Re: Harzer Naturistenstieg - Infos und aktueller Zustand

Beitrag von cooly1970 » Fr 5. Mai 2017, 15:32

Update:
Die Zufahrt über die Eckardstraße zur Talsperre ist wegen Baustelle (Vorsperre) gesperrt, Alternative über Dankerode (von Norden) oder Sangerhausen/Rotha (von Süden) sicher irgendwie realisierbar, aber lege für nix Hand ins Feuer...

Benutzeravatar
 
Beiträge: 88
Registriert: 27.12.2014
Wohnort: Kassel
Geschlecht: Männlich ♂
Alter: 41

Re: Harzer Naturistenstieg - Infos und aktueller Zustand

Beitrag von FKK-Fan_KS » Fr 5. Mai 2017, 16:34


 
Beiträge: 6
Registriert: 28.03.2016
Wohnort: Thüringen
Geschlecht: Männlich ♂
Alter: 30

Re: Harzer Naturistenstieg - Infos und aktueller Zustand

Beitrag von natürlichwanderer » So 11. Jun 2017, 20:42

Hallo,

heute war ich in Wippra spontan mal wieder wandern. Es war ein schöner sonniger Tag mit angenehm warmen Temperaturen. Wie schon bei FKK-Fan_KS waren auch an dem heutigen Tag wenige Nacktwanderer unterwegs. Bei diesem Wetter hatte ich mit mehr gerechnet. Insgesamt sind mir 4 Mann entgegen gekommen. Einer der vieren hatte den gleichen Gedanken wie ich, als ich meinte, ich bin doch nicht der einzige heute.
Für mich ist die unklare Anfahrt ein möglicher Grund. Letztes Jahr waren bei meinen Besuchen jeweils mehr unterwegs.
Ich hoffe nur, dass aufgrund der ganzen Unklarheiten zum Thema Anfahrt bzw. den wenigen Besuchern das Projekt Nacktwanderweg in Wippra nicht einschläft. Man sollte es als Privileg ansehen, dort ohne rechtliche Konsequenzen und mit der Toleranz/ Akzeptanz der Einheimischen nackt wandern zu dürfen.

Ich für mich habe bei meinen diesjährigen Besuchen mehrere Anfahrtswege ausprobiert. Der ursprüngliche Weg ist dabei der kürzeste. Ob dieser aber für die Ewigkeit bestehen bleibt, bezweifle ich, da irgendwann dort Wasser sein wird. Nicht umsonst wird da eine Staumauer gebaut.

Von Königerode aus ist es am längsten. Der Weg ist ein typischer Waldweg mit Schotter und durchgängig befahrbar.
Von Dankerode stelle ich mir es ähnlich vor. Den bin ich aber nicht gefahren.

Zwischen Rotha und Horla geht ein Weg in Richtung Wald. Dieser führt durch den Wald bis zur Talsperrenmauer und zu dem Parkplatz. Diesen Weg kann man auch in 2 Varianten fahren. Einmal direkt am Försterhaus vorbei und einmal eben nicht daran vorbei. Bei der Abzweigung nach links und am Haus vorbei kommt man aus Richtung des oberen kleinen Parkplatzes raus. Der andere Weg stößt an einer Brücke auf die ursprüngliche Zufahrt. Dort steht auch eine Absperrung für die ursprüngliche Zufahrt.
Beide Wege sind ebenfalls typische Waldwege mit Schotter und sind durchgängig befahrbar. Beide Varianten sind geschätzt etwa genauso lang bzw. minimal länger wie der ursprüngliche Weg.

Zum Thema Wegbeschaffenheit des Nacktwanderweges kann ich nichts schlechtes sagen. Es kommt wahrscheinlich auch auf die Sichtweise des Einzelnen an. Ich trage richtige Wanderschuhe und da sind kleinere Pfützen und Schlammstellen nicht das Problem. Insgesamt ist es eben ein Weg im Wald und die Sonne kommt nicht überall durch die Baumwipfel.
Mannhohes Gras/Gestrüpp hatte ich nicht. Ich bin jeden Wegabschnitt heute gelaufen, außer die Schleife oben auf dem Berg. Diesen einen Wegabschnitt habe ich bis heute mangels Beschilderung nicht gefunden und es auch aufgegeben. Es gibt genug andere Wege.

Ich kann den Weg nur empfehlen. Nutzen, wenn es ihn gibt, sage ich da nur.

Grüße

Benutzeravatar
 
Beiträge: 1668
Registriert: 08.11.2002
Wohnort: Nähe Frankfurt am Main
Geschlecht: Männlich ♂
Alter: 59

Re: Harzer Naturistenstieg - Infos und aktueller Zustand

Beitrag von Horst » So 11. Jun 2017, 21:56

natürlichwanderer hat geschrieben:...heute war ich in Wippra spontan mal wieder wandern. ...
Hallo,

vielen Dank für Deine aktuellen Informationen.

Gruß
Horst

Benutzeravatar
 
Beiträge: 3
Registriert: 04.07.2017
Geschlecht: Männlich ♂

Re: Harzer Naturistenstieg - Infos und aktueller Zustand

Beitrag von jim123 » Do 6. Jul 2017, 21:01

Hi,

wollte den demnächst auch mal abwandern. Wer war vor kurzen da und kann was erzählen.

MFG

 
Beiträge: 1
Registriert: 07.07.2017
Geschlecht: Männlich ♂

Re: Harzer Naturistenstieg - Infos und aktueller Zustand

Beitrag von Canislupus67 » Fr 7. Jul 2017, 21:57

Hallo FKK-Freunde,

ich bin neu hier im Forum. Ich habe es entdeckt, als ich auf der Suche nach Infos über eine mögliche Zufahrt zur Talsperre war. Als ich vor über 2 Wochen hier wie jedes Jahr im Harz zwecks Urlaubs ankam, fuhr ich am 22.06. wie immer von Westen aus über Wippra zur Sperre. Ich staunte nicht schlecht, als ich an die Sperre vor der (Tal-)Sperre geriet. Da ich keine Alternative wusste und eine Umleitung nicht zu sehen war, umfuhr ich kurzerhand die Sperrschilder und fuhr auf dem üblichen Weg durch. Unterwegs registrierte ich, was sich seit letztem Jahr alles getan hatte, und um was es da eigentlich ging mit der Sperrung. Die Straße war aber leer und ich kam gut zum oberen Parkplatz.
Während meiner Wanderung begegnete ich einem Pkw aus Magdeburg (!), der am Forsthaus vorbei Richtung N-Parkplatz fuhr. Als ich später den Rückweg antreten wollte, stand dieser Wagen auch tatsächlich auf dem Parkplatz. Um nicht wieder einen an sich verbotenen Weg fahren zu müssen, nahm ich dann ebenso diese Waldstraße direkt hoch zum Forsthaus und von dort über Rotha zu unserem Urlaubsort.

Und dann begann meine Recherche, und u.a. las ich alle Eure Einträge hier. Ich finde es eine gute Idee, sich über eigene Erfahrungen und Gedanken auszutauschen. Nun also mein erster Beitrag.

Vorweg: Ich begann meine erste Nacktwanderung am 18.06.2014 auf den Harzer Naturistenstieg. Ich war bald begeistert. Der Wald ist besonders schön und abwechslungsreich, die Wege teilweise etwas schwer zu gehen (was ich erst später verstand), aber das macht es auch abenteuerlich. Und wenn man alle Wege gegangen ist, hat man – zumindest in meinem Alter – ein sportliche Herausforderung bestanden. Mit den Blutsaugern musste ich mich erst anfreunden und die richtigen Mitttel gegen sie finden, aber die gibt es überall (die Blutsauger). Ein ganz besonderes Highlight aber ist die Talsperre selbst, also der See. Er ist nach vielen Kilometern die willkommene Abkühlung und das belebenden Reinigungsbad von Matsch und Schweiß. Gerade für dieses Terrain unverzichtbar!

Inzwischen habe ich 56 Naturisten-Wanderungen hinter mir, und zwar nicht nur im Harz, sondern auch auf dem Naturistenweg bei Undeloh (den ich von zu Hause nach einer Stunde erreichen kann) und im Süsing. Im Süsing war ich nur einmal. Nicht nur, dass die Fahrt für mich dorthin länger dauert, das Terrain ist einfach nicht so reizvoll wie im Harz und bei Undeloh. So finden sich dort nur eintönige Wälder mit breiten Wirtschaftswegen. Nirgendwo so deutlich wie hier erfährt der Wanderer, dass er in den Wäldern nicht erwünscht, zumindest aber nicht willkommen ist. Die Wege sind nicht für seine Erbauung angelegt, sondern zum Holzeinschlag. Auf den breiten Straßen begegneten mir riesige Holzlaster, der Wald war von ihrem Lärm erfüllt. Ungemütlich und nie wieder! – es hatte allerdings auch keiner behauptet, dass es dort schön sei. Nur, dass man dort Naturisten einfach schon gewohnt sei.

Dafür ist nun meine jahrelange Erfahrung an der Wippersperre und bei Undeloh groß, ich kenne alle Wege, denn ich gehe, wo ich will. Ich glaube, ich könnte die falschen Karten – es gibt keine, die überall wirklich stimmen – aus dem Kopf korrigieren. Ich weiß auch, wie ich gehen muss, um eine bestimmte Kilometerzahl zu erreichen (ich benutze eine Wander-APP mit GPS). In beiden Bereichen habe ich inzwischen meine Lieblingswege, die allerdings mit den eigentlichen N-Wegen eher wenig gemeinsam haben. Ich war es schnell leid, immer dieselbe (zu kleine) Runde gehen zu sollen, fühlte mich vom Interessantesten ausgeschlossen und in eine „Schmuddelecke“ abgeschoben. Das weckte meinen Protest und meine Neugier. Geht es Euch zuweilen nicht auch so? Dabei machte ich natürlich diverse Erfahrungen durch Begegnungen mit Textilfreunden, aber davon vielleicht später. Ich habe auch eine gute Lösung gefunden, die es mir ermöglicht, letztlich überall unbekleidet durch die Wälder und Wiesen zu streifen, auch davon später. Wen meine Lieblingswege interessieren, kann mich gerne fragen.

Heute will ich zum Problem der Zufahrt einen Beitrag leisten. Nach der unbefriedigenden Lösung am 22.06. wollte ich eine nicht verbotene Zufahrt finden, die mich möglichst nahe an den See heranbringt, damit ich nach dem „Schlussbad“ nicht noch lange gehen muss. Denn natürlich ist es eine Möglichkeit, von Rotha kommend bis vor das Forsthaus zu fahren und vor dem Verbotsschild – ja, Freunde, da steht eins, wenn es auch klein ist, die Forstverwaltung hat hier das Hausrecht! - zu parken und – theoretisch zunächst bekleidet, denn Frau Försterin schaut sonst missbilligend aus dem Fenster und ein kleiner Dackel bellt, um den Gottseibeiuns zu vertreiben – loszuwandern. Aber von der Talsperre müsste man zurück wieder hochsteigen und käme völlig verschwitzt beim Auto an. Okay, es gibt Schlimmeres. Aber eben auch Besseres. Der andere Weg von Rotha aus, auf dem man auch durch den Wald – sich an entscheidender Stelle rechts haltend – über eine Wipperbrücke auf den dann nicht gesperrten Teil der alten Strecke und damit zum alten N-Parkplatz gelangt, ist gleich am seinem Anfang leider ebenso verboten wie die Straße ab dem Forsthaus. Das mag ein paar Mal gut gehen, aber propagieren würde ich diese Straßen bis nach unten nicht. Das könnte vielleicht mal teuer werden.

Gestern, am 06.07., habe ich dann einen Weg über Königerode gesucht und gefunden – ohne Verbotsschild (allerdings mit Waldohreulen-Schildern = Naturschutzgebiet). Meines Wissens beinhaltet diese Definition nicht automatisch den Ausschluss jeglichen Autoverkehrs. Diese Route wird offenbar auch von Einheimischen genutzt, um den See zu besuchen bzw. die ca. 10 Datschen, die dort liegen. Hier eine kurze Beschreibung dieser Route (mit Auto-Navis ist sie nicht zu definieren, dort existiert zumindest der letzte Teil nicht, besser geht es mit Wandernavigation).

Von Westen auf der B242 kommend, in Königerode die 1. rechts ab in Straße „Trift“, von Osten kommend die erste links ab in „Dorfstraße“. Von „Trift“ die 3. rechts in Dankeröder Str., die die Verlängerung der Dorfstraße ist. Von der 1. Möglichkeit leicht links in „Mühlweg“ abbiegen, an dessen Ende links über den „Ameisenbach“ auf die Schiefergrabenstraße. Diese nun einige Kilometer runter durch den Wald bis zu einer spitzen Gabelung. Hier den rechten Weg nehmen, also weiter runter. Unten an der Wipperaue angekommen links bis zum freien (Holz-?)Platz auf der linken Seite. Insgesamt ist es viel Gekurve, aber lange noch Asphalt, dann gut befestigte Waldstraße ohne Schlaglöcher, 5,63 km sagt meine Wander-App. Der Platz fasst nicht viele Fahrzeuge (4 – 5), und es könnte sein, dass an Wochenenden die Datscheneigner auch dort parken wollen. Ich habe ihn in der Vergangenheit auch schon überfüllt gesehen, aber vielleicht finden sich dann noch andere Möglichkeiten, z.B. weiter zum N-Weg, der nominell von dort 100 Meter entfernt ist. Größter Vorteil für mich: Ich befinde mich auf gleicher Höhe mit und relativ nahe meiner Lieblingsbadestelle. Wenige Minuten nach dem Bad bin ich im Auto.

Noch ein Wort zur Behauptung, dieser Weg sei länger als der über Wippra. Das ist schlicht relativ. Von Westen aus spare ich viele Kilometer und Minuten, von Osten aus wird es stimmen. Der kürzeste Weg wäre für mich der über Rotha und das Forsthaus zum N-Parkplatz, die Verkürzung gegenüber dem alten Weg über Wippra beträgt über 20 Minuten. Aber leider hat sich die Gemeinde bzw. die Forstverwaltung noch nicht zu einer Ausnahmegenehmigung für Besucher des Naturistenstiegs entschlossen. Statt dessen wundert man sich, dass die Gemeinde diesbezüglich sehr wortkarg ist. Vielleicht fehlen ihr rechtlich die Möglichkeiten, und die Forstverwaltung will es ohnehin nicht, keine Ahnung.

Benutzeravatar
 
Beiträge: 1668
Registriert: 08.11.2002
Wohnort: Nähe Frankfurt am Main
Geschlecht: Männlich ♂
Alter: 59

Re: Harzer Naturistenstieg - Infos und aktueller Zustand

Beitrag von Horst » Fr 7. Jul 2017, 23:50

Canislupus67 hat geschrieben:...Infos über eine mögliche Zufahrt zur Talsperre ...
Hallo,

vielen Dank für Deine Informationen.

Gruß
Horst

 
Beiträge: 2
Registriert: 04.07.2015
Geschlecht: Männlich ♂

Re: Harzer Naturistenstieg - Infos und aktueller Zustand

Beitrag von Hiker » Fr 25. Aug 2017, 11:03

Hallo zusammen, unter http://natury-fs.de/natury-jo/kal/detail.php?appointid=1542 habe ich eine Ankündigung für eine Spätsommerwanderung auf dem Harzer Naturistenstieg gelesen. Leider finde ich dafür keinen Kontaktinformationen. Ist von Euch jemand mit von der Partie und kennt einen Ansprechpartner oder den Treffpunkt? Ich war bisher noch nie in Wippra, würde den Naturistenstieg aber gerne einmal kennenlernen... Viele Grüße und ein schönes sonniges Wochenende!

Vorherige

Zurück zu FKK Unternehmungen

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 4 Gäste